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Bibliothek Witten

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Bibliothek Witten
Datei:Logo Bibliothek Witten.jpg

Gründung 1911
Bestand über 80.000 Medien<ref name="waz-2016-08-06">Christine Wolf: „Hier steckt mein Herzblut drin“. In: WAZ. 6. August 2016.</ref>
Bibliothekstyp Kommunale Bibliothek
Ort Witten Welt-IconKoordinaten: 51° 26′ 4,2″ N, 7° 20′ 17,2″ O
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ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] DE-367]
Betreiber Kulturforum Witten (AÖR der Stadt Witten)
Leitung Christine Wolf<ref>Claudia Scholz: Kultur. Neue Wittener Bücherei-Chefin Christine Wolf im Amt. WAZ, 4. März 2014, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref>
Website kulturforum-witten.de/de/bibliothek
Datei:Witten Zentralbibliothek 2016.jpg
Neubau der Zentralbibliothek, 2016
Datei:Witten Zentralbibliothek 2.jpg
Zentralbibliothek
Datei:Witten Zentralbibliothek Kinderbibliothek 5.jpg
Kinderbibliothek
Datei:Witten Zentralbibliothek Makerspace.jpg
Makerspace mit zwei 3D-Druckern Makerbot Replicator
Datei:Witten Zentralbibliothek Lesecafé.jpg
Lesecafé

Die Bibliothek Witten (bis 2011 Stadtbücherei Witten) ist die Stadtbibliothek der Stadt Witten. Sie verfügt über eine Zentralbibliothek und vier Stadtteilbibliotheken im Stadtgebiet.

Geschichte

Gründung

Als erste öffentliche Bibliothek im heutigen Stadtgebiet Wittens wurde 1882 die sogenannte Volksbücherei in Annen gegründet. 1911 erfolgte die Einrichtung der Stadtbücherei im 1909–1911 neu erbauten Märkischen Museum. Die zu Beginn 4588 Bände stammten vom Wittener Bildungsverein. Durch die Eingemeindungen von Annen, Rüdinghausen, Stockum und Bommern 1929 kamen die ersten Zweigstellen hinzu. Wegen veralteter und zerlesener Buchbestände wurden die Zweigstellen Bommern, Rüdinghausen und Schnee allerdings bald wieder geschlossen. Es blieben nur die Zweigstellen Annen und Stockum.

Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbare Nachkriegszeit

1933 wurde Peter Emil Noelle, der Direktor des Märkischen Museums von der Wittener NSDAP als „Kreisfachberater für das Schrifttum“ mit der Säuberung der öffentlichen Bibliotheken und Buchhandlungen von unerwünschte Literatur beauftragt. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde stattdessen v. a. Blut-und-Boden-Literatur angeschafft. 1938 zog die Stadtbücherei aus dem Museum in ein Haus am Humboldtplatz um.<ref name="wr-1955-06-14">Schiller half die Stadtbücherei gründen. Aus der Ansprache des Oberbürgermeisters zur Bücherei-Eröffnung. In: Westfälische Rundschau. 14. Juni 1955.</ref> Dieses Gebäude war um die Jahreswende 1935/36 vom Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark von der in der Zeit des Nationalsozialismus zur Selbstauflösung gezwungenen Freimaurerloge Friedrich Leopold zur Markaner Treue günstig erworben und an die Stadt Witten weitergegeben worden.<ref name="dahlmann">Hans-Christian Dahlmann: „Arisierung“ und Gesellschaft in Witten. Wie die Bevölkerung einer Ruhrgebietsstadt das Eigentum ihrer Jüdinnen und Juden übernahm. 2. Auflage. Lit Verlag, Münster 2007, ISBN 978-3-8258-5662-5, S. 174–175 (im Katalog der Bibliothek Witten [abgerufen am 28. August 2018]).</ref> Nachdem das Gebäude 1945 einem Bombenangriff zum Opfer gefallen war, wurde die Stadtbücherei behelfsmäßig in der sanierungsbedürftigen Schillerschule untergebracht.<ref name="stadtbuecherei-witten-50-jahre">Geschichte der Bibliothek Witten. Kulturforum Witten, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Juni 2013; abgerufen am 22. März 2017.</ref><ref name="wr-1955-06-14"/> 1946 musste wegen des Kontrollratsbefehls Nr. 4 (Einziehung von Literatur und Werken nationalsozialistischen und militaristischen Charakters) NS-Literatur bei den Alliierten Behörden abgeliefert werden.

Nachkriegszeit

1948 zog die Stadtbücherei in ein Haus in der Nordstraße.<ref name="wr-1955-06-14"/> 1955 zog sie in den Neubau des Rathauses und wurde von einer Thekenbücherei auf Freihandaufstellung umgestellt.<ref>Heimstatt für das gute Buch. Stadtbücherei in neuen Räumen. Heute festliche Eröffnung. In: Ruhr Nachrichten. 8. Juni 1955.</ref><ref>Freihandbücherei ist jedem zugänglich. 13000 Bände locken zum Lesen. Freitag wird Stadtbücherei im neuen Heim eröffnet. Modern und zweckmäßig eingerichtet. In: WAZ. 8. Juni 1955.</ref><ref>Regierungspräsident schenkt 1000 DM für Beschaffung von Jugendbüchern. Feier zur Eröffnung mit Ruhrkammerorchester. OB übergibt an Verwaltung. In: WAZ. 9. Juni 1955.</ref><ref>Stadtbücherei schlägt eigenen Rekord. Vier Tage bringen mehr Neuanmeldungen als bisher ein Vierteljahr. Morgens und nachmittags geöffnet. In: WAZ. 16. Juni 1955.</ref> In Heven wurde 1957 eine Zweigstelle in der Dorfschule eröffnet. 1958 wurde eine Jugendbücherei im Berufsschulzentrum an der Husemannstraße eingerichtet. 1960 eröffnete erneut eine Zweigstelle in Rüdinghausen, 1961 eine Zweigstelle in Bommern.<ref name="verwaltungsbericht-1958-1963">Stadtbücherei. In: Stadt Witten (Hrsg.): Verwaltungsbericht 1958–1963. Februar 1965, S. 83–84.</ref> Zum 50-jährigen Jubiläum erschien 1961 eine Geschichte der Stadtbücherei unter dem Titel Stadtbücherei Witten 50 Jahre.<ref name="verwaltungsbericht-1958-1963"/> 1965 führte die Stadtbücherei die Entgeltfreiheit für Benutzer ein.<ref name="verwaltungsbericht-1964-1969">Stadtbücherei. In: Stadt Witten (Hrsg.): Verwaltungsbericht 1964–1969. Juni 1970, S. 89.</ref> 1968 zog die Hauptstelle in ein 1909 erbautes, ehemaliges Gebäude der Sparkasse Witten an der Ruhrstraße.<ref>Hugo Ernst Käufer: Hauptstelle Witten seit August 1968 in neuen Räumen. In: BuB. 1968, S. 572–573.</ref><ref>Verena von Grote, Ralph Hiltrop, Wolfgang Härtel: Geschichte der Stadtbücherei Witten. (PDF) In: Arbeitspapier zur Entwicklung von Leitlinien für das Wittener Büchereisystem. Bürgerwerkstatt Witten, September 2011, S. 3, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. August 2016; abgerufen am 20. Januar 2018.</ref> In den 1980er Jahren vernichtete ein Brand ca. 15 % des Bestands der Zweigstelle in Annen. 1992 wurde der elektronische Bibliothekskatalog (OPAC) eingeführt (Bibliothekssystem SISIS von OCLC).<ref name="stadtbuecherei-witten-50-jahre"/> 1996 wandelte die Stadt ihr Kulturamt in einen Eigenbetrieb mit Namen Kulturforum Witten um, der seitdem formal die Stadtbücherei trägt.<ref>Claudia Vüllers: Witten. „Irgendwann kommt der Zeitpunkt zu gehen“. WAZ, 25. April 2008, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref>

Seit 2000: Umstrukturierungen

2003 wurde die Stadtteilbücherei Rüdinghausen geschlossen.<ref>Tage der Bücherei sind gezählt. In: WAZ. 25. Juli 2003.</ref> Seit 2004 ist der Bibliothekskatalog über das Internet zugänglich.<ref>Weg zum Buch übers Internet. In: WAZ. 1. August 2005.</ref> Anfang 2006 änderte das die Stadtbücherei tragende Kulturforum Witten die Rechtsform zu einer Anstalt des öffentlichen Rechts und ist damit formal von der Stadt unabhängig.<ref>Claudia Vüllers: „Wir wollen uns nicht totsparen“. In: WAZ. 14. April 2007.</ref> 2006 schloss die Zweigstelle in Bommern.<ref>Jürgen Augstein: Ausgelesen. In: WAZ. 24. Juni 2006.</ref>

Streit um geplanten Umzug ins Märkische Museum

Nachdem der Stadtrat 2010 einen Beschluss gefasst hatte, das stark sanierungsbedürftige Gebäude an der Ruhrstraße zu verkaufen und die Bibliothek in das Märkische Museum zu verlegen, sammelte die Bürgerinitiative Rettet unsere Stadtbücherei über 10.000 Unterschriften für den Verbleib der Bibliothek am aktuellen Standort.<ref>Übergabe der 10.094 Unterschriften im Wittener Rathaus. Freundeskreis Kultur, Witten, 20. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. September 2011; abgerufen am 29. Januar 2017.</ref> Ab 2011 – mit der besonderen Methode „Politik im streitbaren Dialog“ – moderierte der pensionierte Wittener Soziologe Harald Bolle-Behler etwa zwei Jahre lang die „Bürgerwerkstatt“.<ref>Harald Bolle-Behler: Politik im streitbaren Dialog – Plädoyer für ein gemeinsames Denken im streitbaren Dialog zwischen Bürger/innen und Politik. (pdf) In: eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft. Stiftung Mitarbeit, 16. Dezember 2015, abgerufen am 19. Februar 2019.</ref> In dieser Bürgerwerkstatt konnte bis Ende 2012 kein Kompromiss erzielt werden.<ref>Beatrice Haddenhorst: Neues Bücherei-Konzept. Überschaubarer Andrang beim Auftakt zur Bürgerwerkstatt. Ruhr Nachrichten, 2. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2018; abgerufen am 20. Januar 2018.</ref><ref>Jürgen Augstein: Bürgerwerkstatt. Am Ende nur Verlierer. WAZ, 21. November 2012, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> Im Dezember 2012 beschloss der Stadtrat, einen Bürgerentscheid durchzuführen.<ref>Stadtbücherei. Rat macht Weg für Bürgerentscheid frei. WAZ, 3. Dezember 2012, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> Im Januar 2013 stoppte der Ennepe-Ruhr-Kreis die Vorbereitungen für diesen Bürgerentscheid wegen rechtlicher Bedenken, da die Bibliothek seit 2006 nicht mehr unmittelbar von der Stadt, sondern von einer Anstalt des öffentlichen Rechts betrieben wurde.<ref>Anna Ernst: Witten. Kreis stoppt Bürgerentscheid. WAZ, 16. Januar 2013, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> An Stelle des Bürgerentscheids sollte im März 2013 eine Bürgerbefragung durchgeführt werden.<ref>Johannes Kopps: Stadtbücherei. Bürgerbefragung für 17. März geplant. WAZ, 16. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Dezember 2016; abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> Nachdem keine Einigung über die Details der Bürgerbefragung mit der Bürgerinitiative erreicht werden konnte, erklärte der Stadtrat das Bürgerbegehren im März 2013 für unzulässig.<ref>Bernd Kassner: Stadtbücherei. Rat beendet Bücherei-Debatte. WAZ, 11. März 2013, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref>

Für Mitglieder der Bibliothek Witten wurde ein kostenloser Zugang zum Munzinger-Archiv und zur Encyclopædia Britannica ermöglicht. 2012 wurden die Medien der Zentralbibliothek mit RFID-Etiketten ausgestattet und ein Selbstverbuchungssystem eingerichtet.<ref>Neue Leseausweise. Stadtbücherei schenkt 10 Neukunden ein Bücherei-Jahr. Stadt Witten, 13. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. März 2017; abgerufen am 22. März 2017.</ref> Die Bibliothek Witten wurde zusammen mit den Bibliotheken Bochum, Ennepetal, Hattingen, Herne und Schwelm Kunde der Onleihe und ermöglicht seitdem die Ausleihe DRM-geschützter E-Books über das Internet.<ref>Annette Kreikenbohm: Welttag des Buches. „Onleihe Ruhr“ startete zum Welttag des Buches. WAZ, 23. April 2012, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> 2012 gründete sich außerdem der „Förderverein der Bibliothek Witten“.<ref>15 Büchereifreunde gründen „Förderverein der Bibliothek Witten“. 8. Juni 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. März 2017; abgerufen am 22. März 2017.</ref> Die Stadtteilbibliothek Heven wurde 2012 verkleinert und schloss Ende 2014.<ref name="waz-2013-07-10">Susanne Schild: Serie Stadtteil-Check. Lesen fördern, Bücherei verkleinern. WAZ, 9. Juli 2013, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref><ref name="rn-2014-10-30">Susanne Linka: Stadtbücherei Heven. Buchausleihe stellt den Betrieb ein. Ruhr Nachrichten, 29. Oktober 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2018; abgerufen am 20. Januar 2018.</ref> Ende Mai 2013 wurde das Gebäude der Zentralbibliothek verkauft.<ref>Anna Ernst: Kulturpolitik. Bücherei-Gebäude wechselt Besitzer. WAZ, 27. Mai 2013, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> 2013 wurde die Bibliothek Witten in den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter aktiv. Die Aktivität bei Twitter wurde aber schon 2014 wieder eingestellt. Im Oktober 2014 begann der Bau eines Anbaus für die Bibliothek Witten am Märkischen Museum. Seit Anfang 2015 bieten die Zentralbibliothek, die Stadtteilbibliotheken Annen und Herbede und die Verwaltung in der Villa Berger kostenlosen Internetzugang über Freifunk. Im März 2015 wurde die Stadtteilbibliothek Stockum geschlossen.<ref>Annette Kreikenbohm: Kultur. Stadtteilbücherei in Stockum ab 18. März dicht. WAZ, 15. Januar 2015, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref>

Umzug zum Märkischen Museum

2016 zog die Zentralbibliothek von der Ruhrstraße in den Anbau am Märkischen Museum. Am neuen Standort ist die bisherige Kinderbibliothek ausgebaut worden in zwei nach Alter getrennte Kinderbibliotheken, eine Elternbibliothek und eine Jugendbibliothek. Neben Büchern, Musik- und Hörbuch-CDs und DVDs werden auch Brett- und Videospiele zum Verleih angeboten. Es steht eine große Zahl kostenlos benutzbarer Internet-PCs zur Verfügung. Neu sind auch ein Lesecafé mit Außenterrasse, ein Konferenzraum und ein Makerspace mit zwei 3D-Druckern Makerbot Replicator. Die Öffnungszeiten wurden erweitert und auf das Wochenende ausgedehnt.

2017 zog die Zweigstelle Annen ebenfalls um in die Annenstraße 127.<ref>Jutta Bublies: Stadtteil. Annener müssen eine Zeitlang ohne Bücherei auskommen. WAZ, 2. August 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref><ref>Neueröffnung der Stadtteilbibliothek Annen. Kulturforum Witten, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Juli 2017; abgerufen am 28. August 2018.</ref> 2018 migrierte die Bibliothek Witten auf das Bibliothekssystem BIBLIOTHECAplus von OCLC. Seit 2019 unterstützt das Bibliothekssystem auch E-Mail.<ref>Neuer Service der Bibliothek Witten: Erinnerungen werden per E-Mail verschickt. Kulturforum Witten, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Juli 2019; abgerufen am 26. Juli 2019.</ref> Seit 2020 nimmt die Bibliothek Witten am Video-on-Demand-Filmportal für öffentliche deutschsprachige Bibliotheken Filmfriend teil.<ref>Bibliothek Witten startet neues Streaming-Angebot für Filme. WAZ, 12. November 2020, abgerufen am 12. November 2020.</ref> 2022 zog die Stadtteilbibliothek Herbede in die hinteren Räume der Sparkasse Herbede.<ref>Florian Peters: Bücherei Herbede zieht um und bekommt neues Konzept. Lokalkompass, 31. März 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. April 2022; abgerufen am 31. Juli 2022.</ref> Nach einem Ransomware-Angriff auf die Stadtverwaltung im Oktober 2021 war der Katalog der Bibliothek Witten ca. ein Jahr nicht über das Internet erreichbar. Seit 1. Dezember 2022 werden im Rahmen einer Bibliothek der Dinge auch verschiedene Gebrauchsgegenstände zur Ausleihe angeboten.<ref>Matthias Dix: Wittener Bibliothek verleiht jetzt auch Schallplattenspieler. WAZ, 1. Dezember 2022, abgerufen am 1. Dezember 2022.</ref>

Bewertung im Bibliotheksindex

2011 nahm die Bibliothek Witten zum ersten Mal am Bibliotheken-Vergleich Bibliotheksindex teil und landete in den Kategorien „Gesamtrang nach Größenklassen“ und „Kundenorientierung“ auf dem letzten Platz unter etwa 160 bundesweit getesteten Einrichtungen. In den Kategorien „Auftragserfüllung“ und „Wirtschaftlichkeit“ erreichte sie Plätze im hinteren Drittel des Feldes.<ref>Thomas Strehl: Rote Laterne für Wittener Bücherei. In: Lokalkompass. 30. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Juli 2012; abgerufen am 29. Januar 2017.</ref> Bei der zweiten Teilnahme 2012 landete sie in allen vier Kategorien in der Schlussgruppe.<ref>Bettina Jäger: Bibliotheksindex 2012. Witten ist Schlusslicht bei NRW-Bibliotheken. In: MünsterlandZeitung.de. Medienhaus Lensing, 12. Juli 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2018; abgerufen am 20. Januar 2018.</ref> Auch 2013 konnte sie sich nur wenig verbessern und lag weiterhin in der Schlussgruppe.<ref>Beatrice Haddenhorst, Verena von Grote: Interview. Bücherei landet im Bibliotheksindex wieder hinten. Ruhr Nachrichten, 12. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Juli 2013; abgerufen am 20. Januar 2018.</ref> 2014 landete sie auf dem letzten Platz.<ref>Irene Steiner: Schlechte Bix-Beurteilung. Bücherei stellt sich mit neum Konzept auf. Ruhr Nachrichten, 17. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2018; abgerufen am 20. Januar 2018.</ref>

Zweigstellen

Zweigstelle Lage Bestand Bemerkungen Bild
Zentralbibliothek Husemannstraße 12
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knapp über 80.000 Medien, davon über 60.000 Bücher
(Stand Aug. 2016)<ref name="waz-2016-08-06"/>
Selbstverbuchung, Kinder-, Eltern- und Jugendbibliothek, Internet-PCs, kostenloses WLAN (Freifunk), Brett- & Videospiele, Lesecafé, Makerspace mit 3D-Druckern, Konferenzraum, auch am Wochenende geöffnet Datei:Witten Zentralbibliothek 2016.jpg
Stadtteilbibliothek Annen Annenstraße 127
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ca. 13.500 Medien
(Stand Dez. 2011)
älteste Bibliothek im Wittener Stadtgebiet; kostenloses WLAN (Freifunk) Datei:Witten Stadtteilbibliothek Annen 2017.jpg
Stadtteilbibliothek Herbede Meesmannstraße 47
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ca. 10.000 Medien
(Stand Dez. 2011)
kostenloses WLAN (Freifunk) Datei:Witten Stadtteilbibliothek Herbede.jpg
zentrale Verwaltung<ref>Anna Ernst: Ihr Tipp – unser Thema. Heimatmuseum. Kein neues Haus. WAZ, 26. Juni 2013, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> Ruhrstraße 69
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(keine Medien) in der Villa Berger; kostenloses WLAN (Freifunk) Datei:Witten Villa Berger.jpg

Weitere Bibliotheken in Witten

Literatur

Weblinks

Commons: Bibliothek Witten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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