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Glutaminase

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Glutaminase
Glutaminase
Kristallographische Struktur eines Protein-Dimers der Glutaminase aus Chryseobacterium proteolyticum.<ref name="Hashizume_2010">PDB 3A56; Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Glutaminase
Sekundär- bis Quartärstruktur Homodimer
Isoformen 3
Bezeichner
Gen-Name(n)
Externe IDs
Enzymklassifikation
EC, Kategorie
Reaktionsart Desaminierung
Substrat L-Glutamin + H2O
Produkte L-Glutamat + NH3
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon Lebewesen

Die Glutaminasen (L-Glutaminamidohydrolasen) sind Enzyme aus der Gruppe der Amidasen (auch Amidohydrolasen), die aus der Aminosäure Glutamin unter Aufnahme von Wasser (H2O) und Freisetzung von Ammoniak (NH3) Glutamat erzeugen. Glutaminasen finden sich in den Nerven- und Gliazellen aller höherer Lebewesen und sind durch Phosphate und Calciumionen (Ca2+) aktivierbar.<ref>Wissenschaft-Online-Lexika: Eintrag zu Glutaminase im Lexikon der Neurowissenschaft, abgerufen am 5. Dezember 2012.</ref> Glutaminase wird beispielsweise in den periportalen Hepatozyten, also den äußeren Zellen eines Leberläppchens, exprimiert und produziert hier Ammoniak (NH3) für die Harnstoffsynthese.<ref></ref>

Katalysiertes Gleichgewicht

L-Glutamin + H2O <math> \rightleftharpoons </math> L-Glutamat + NH3

Durch die Hydrolyse von L-Glutamin entstehen L-Glutamat und Ammoniak. Diese Reaktion stellt den ersten Schritt der Glutaminolyse dar.

Einzelnachweise

<references />