Monika Martin
Monika Martin (* 7. Mai 1962 in Graz; bürgerlich: Ilse Bauer) ist eine österreichische Schlagersängerin der volkstümlichen Musik und Kunsthistorikerin.
Herkunftsfamilie
Ilse Bauer ist – ohne Geschwister – aufgewachsen bei ihrer Mutter Elisabeth Bauer und ihrem Stiefvater Rudolf. Sie wollte Musikerin werden, er war Stadtbaumeister in Graz. Ihren leiblichen Vater hat sie nie getroffen, kurz vor einem vereinbarten Treffen starb er 1986 bei einem Verkehrsunfall.
Kunstgeschichte / Mittelschullehrerin
Nach ihrer Matura 1981 an der Kunstgewerbeschule Graz studierte Ilse Bauer ab demselben Jahr Kunstgeschichte und Volkskunde an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sie forschte und schrieb 4 Jahre lang über Leben und Werk des Baumeisters Georg Hauberrisser den Älteren und promovierte damit 1990 zum Dr. phil.<ref>offizielle Biografie</ref>
Sie unterrichtete Bildnerische Erziehung und Werken von 1990–1996 am Mädchengymnasium der Ursulinen in Graz und von 1996–2000 am Bundesoberstufenrealgymnasium Feldbach.
Gesang
Ab 1982 studierte Ilse Bauer zwei Jahre Sologesang an der Musikhochschule Graz. Später war Univ.-Prof. Elisabeth Batrice privat ihre Gesanglehrerin.
Von 1986 bis 1992 war sie Leadsängerin der Tanzband „Heart Breakers“ aus Nestelbach bei Graz und nahm mit der Gruppe 1990 die CD „Dafür dank’ ich dir“ auf.
1995 erhielt sie einen eigenen Plattenvertrag, bei dem beide Seiten ihren Künstlernamen Monika Martin vereinbarten. Mit dem Lied „La Luna Blu“ gelang ihr 1996 ihr erster Hit, mit dem sie beim Grand Prix der Volksmusik 1996 in der österreichischen Vorentscheidung Platz zwei, international Platz sechs erreichte. Beim Grand Prix der Volksmusik 1997 erreichte sie mit dem Titel „Immer nur Sehnsucht“ erneut genau die gleichen Platzierungen.
Im Jänner 1998 wurde sie Siegerin der Superhitparade im ZDF. Ihr Titel „Klinge mein Lied“ erreichte 1999 Gold-Status. 2000 nahm sie mit dem Nockalm Quintett den Titel „My Love“ und 2001 mit Karel Gott den Titel „Lass die Träume nie verloren geh’n“ auf. Beide Titel wurden ebenfalls Hits. Am 17. Juni 2006 belegte sie mit „Heute fühl ich mich wie zwanzig“ den dritten Platz der österreichischen Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik 2006 und wurde international Vierte. In der Folge wurde sie 2006 für den deutschen Musikpreis ECHO als einzige Frau in der Kategorie „Volkstümlich“ nominiert. Beim ECHO erfolgen die Nominierungen ausschließlich nach den Verkaufszahlen der internationalen Charts.
Monika Martin wurde im September 2006 mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Am 13. Jänner 2007 erhielt sie die Krone der Volksmusik und im September 2008 eine Auszeichnung für eine Million verkaufte Tonträger.
Diskografie
Alben
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Singles
- 1996: La Luna Blu
- 1998: Klinge mein Lied
- 2000: Gib einem Kind Deine Hand
- 2000: Schweige mein Herz
- 2000: My Love (mit dem Nockalm Quintett)
- 2001: Napoli adieu
- 2002: Hast du heute schon gelächelt
- 2004: Eine Liebe reicht für zwei
- 2005: Ich träum mich heute Nacht in deine Arme
- 2006: Heute fühl ich mich wie zwanzig
- 2008: Mozartgasse 10
- 2013: Angelo
- 2015: Die neue Wirklichkeit
- 2019: Glaub an die Liebe
Videoalben
- 2005: Meine Lieder, meine Träume
Auszeichnungen
- 2019: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark<ref>Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen. In: steiermark.at. 6. November 2019, abgerufen am 6. November 2019.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Offizielle Website
- Vorlage:Laut
- Vorlage:IMDb/1
- Literatur von und über Monika Martin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Biographie und TV-Interview mit Monika Martin bei schlagerküche.tv
- Interview mit Monika Martin
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Martin, Monika |
| ALTERNATIVNAMEN | Bauer, Ilse (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Sängerin der volkstümlichen Musik |
| GEBURTSDATUM | 7. Mai 1962 |
| GEBURTSORT | Graz |