Zum Inhalt springen

Peuerling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Februar 2025 um 18:21 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Peuerling
Gemeinde Engelthal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23)&title=Peuerling 49° 28′ N, 11° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23) 49° 28′ 12″ N, 11° 22′ 12″ O
 {{#coordinates:49,469972222222|11,370027777778|primary
dim=10000 globe= name=Peuerling region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 400 m ü. NHN
Einwohner: 23 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 343 (Digitalisat).</ref>
Postleitzahl: 91238
Vorwahl: 09158
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Peuerling ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Engelthal im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Peuerling liegt in der Gemarkung Engelthal.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. November 2024.</ref>

Geografie

Der Weiler liegt nördlich am Fuße des Nonnenbergs (579 m ü. NHN), der inmitten des Engelthaler Forst ist. Es entspringt dort der Hopfengraben, der rechte Oberlauf des Sandbachs. An der Grenze zum Engelthaler Forst gibt es zwei Bäume, die als Naturdenkmal ausgezeichnet sind. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße LAU 7 nach Gersberg zur Staatsstraße 2404 (1 km nordwestlich) bzw. nach Engelthal (2 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Peuerling gelangte 1265 in den Besitz des Klosters Engelthal.<ref name="Lokalteil der PZ">Lokalteil der PZ vom 18. Oktober 2008. S. 11.</ref> Zusammen mit Engelthal ging auch Peuerling infolge des Landshuter Erbfolgekrieges in den Besitz der Reichsstadt Nürnberg über und wurde zum Teil des später gebildeten nürnbergischen Pflegamtes Engelthal.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Peuerling dem Steuerdistrikt Engelthal und der Ruralgemeinde Engelthal zugewiesen.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 21 (Digitalisat).</ref><ref>Engelthal > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 7. November 2024.</ref>

Trummertenhof

Am östlichen Ortsende von Peuerling liegt der Trummertenhof. Die Entstehung des Hofes wird auf das Jahr 1437 datiert, das heute noch bestehende Wohngebäude wurde infolge von Brandschäden allerdings größtenteils erst um etwa 1800 erbaut. Der Name des Hofes geht auf die Familie Trummer(t) zurück, in deren Eigentum sich dieser von 1620 bis 1951 befunden hatte. 2005 wurde von den privaten Neubesitzern eine umfassende Renovierung des Wohngebäudes begonnen, mit deren Abschluss die Bewohnbarkeit des Gebäudes wiederhergestellt wurde. 2008 gehörte der Hof zu den sieben Objekten im Landkreis Nürnberger Land, die bei der damaligen Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken mit einer Auszeichnung bedacht wurden.<ref name="Lokalteil der PZ"/>

Das Öde Schloss

Unweit von Peuerling hatte im Hochmittelalter ein Burgstall existiert, der in der Literatur heute als Ödes Schloss bezeichnet wird. Dieser hatte sich auf einem etwa einen halben Kilometer südwestlich des Ortes gelegenen Bergsporn des Nonnenberges befunden. Bis heute wurden jedoch keinerlei schriftliche Nachweise zu dieser Anlage gefunden, insbesondere auch nicht in den umfassenden Aufzeichnungen des Klosters Engelthal. Beim Übergang Peuerlings in den Besitz des Klosters wurde der Burgstall jedenfalls nicht erwähnt und somit zeugen lediglich die heute noch vorhandenen spärlichen Überreste von dessen Existenz.<ref>Giersch, Schlunk, Frhr. von Haller: Burgen und Herrensitze in der Nürnberger Landschaft. S. 327.</ref>

Kreuzstein bei Peuerling

Datei:Kreuzstein Peuerling 01.jpg
Kreuzstein bei Peuerling

Östlich von Peuerling steht gut sichtbar nördlich der Kreisstraße LAU 7 der Kreuzstein bei Peuerling. Es ist ein Replikat und wurde beim Straßenbau 1975/1976 ersetzt.

Literatur

Weblinks

Commons: Peuerling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende