Zum Inhalt springen

Sendelbach (Engelthal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. Oktober 2025 um 16:59 Uhr durch imported>Der X an alle Rahm (Fußnoten).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sendelbach
Gemeinde Engelthal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(91)&title=Sendelbach 49° 29′ N, 11° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(91) 49° 29′ 0″ N, 11° 22′ 11″ O
 {{#coordinates:49,483361111111|11,369805555556|primary
dim=10000 globe= name=Sendelbach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 352 m ü. NHN
Einwohner: 91 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 343 (Digitalisat).</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91238
Vorwahl: 09158
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Sendelbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Engelthal im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Sendelbach hat eine Fläche von 2,403 km². Sie ist in 697 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 3448,10 m² haben.<ref>Gemarkung Sendelbach (093571). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 9. November 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Krönhof.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. November 2024.</ref>

Geografie

Beim Dorf fließen der Hopfengraben und der Hinterlohgraben zum Sandbach zusammen, einem linken Zufluss der Pegnitz. Die Staatsstraße 2404 führt nach Gersberg (1,5 km südwestlich) bzw. nach Henfenfeld (2,1 km nordöstlich). In der Ortsmitte zweigt von dieser Straße eine Gemeindeverbindungsstraße ab, die an Krönhof vorbei zur Kreisstraße LAU 5 führt (1,5 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Die erstmalige schriftliche Erwähnung Sendelbachs fand am 14. Februar 903 statt. An diesem Tag wurde von König Ludwig IV. ein Dokument ausgefertigt (wohl unter der Regie seiner Vormünder, da der König zu diesem Zeitpunkt erst neun Jahre alt war), mit dem er das Dorf „Teorinhova“ an das Regensburger Kloster Sankt Emmeram übereignete. In dieser Urkunde wird unter anderem erläutert, dass Teorinhova einen Teil des Gutskomplexes Ottensoos bildet und in der Nähe des Ortes Sentilapah liegt.<ref name="Ortsgeschichte" />

Der Name von Sendelbach deutet auf die Lage an einem Bach hin, der sandige Ufer hat.<ref name="Geschichte" /> Dieses Gewässer heißt noch heute Sandbach und entsteht am nordwestlichen Ortsrand von Sendelbach aus der Vereinigung der beiden Bachläufe des Hinterlohgraben und des Hopfengraben.

Zusammen mit Engelthal ging Sendelbach infolge des Landshuter Erbfolgekrieges in den Besitz der Reichsstadt Nürnberg über und wurde zum Teil des 1565 gebildeten nürnbergischen Pflegamtes Engelthal.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Sendelbach dem Steuerdistrikt Henfenfeld zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Sendelbach, zu der Krönhof gehörte. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Hersbruck.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 48 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. Juli 1972 nach Engelthal eingegliedert.<ref></ref><ref>Engelthal > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 9. November 2024.</ref>

Sehenswertes im Ort und der Natur

Baudenkmäler

Datei:Sendelbach 10 (Engelthal).jpg
Ehemaliges Wohnstallhaus

In Sendelbach befinden sich drei Baudenkmäler, darunter ein aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammendes ehemaliges Wohnstallhaus eines Bauernhofs. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Hutanger

Während der in der Hersbrucker Alb bestehenden Weidewirtschaft besaß die Gemeinde Sendelbach insgesamt sechs Hutanger. Die ortsüblichen Bezeichnungen dieser Weidefleichen waren „Krönhofer“ (bei der Einöde Krönhof), „Säuanger“ (in Richtung Engelthal), „Birge“ (in Richtung Henfenfeld), „Veller“ (zwischen Engelthal und Henfenfeld), „Eile“ (in Richtung Engelthal, zwischen Sendelbach und Peuerling), und „Schafkoppe“ (eine Fortsetzung des Angers Eile, zwischen Peuerling und Krönhof).<ref name="Hutanger" /> Nach der zu Beginn der 1960er Jahre erfolgten Aufgabe der Weidewirtschaft verwilderten diese Hutanger allmählich. Erst in den letzten Jahren erfolgte durch die im Rahmen eines Projektes durchgeführte Entbuschung eine teilweise Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands dieser Anger.

Literatur

Weblinks

Commons: Sendelbach (Engelthal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references responsive> <ref name="Ortsgeschichte"> Festausschuß 1100 Jahre Sendelbach (Hrsg.): 1100 Jahre Sendelbach, 903–2003. Pfeiffer Verlag und Medienservice, Hersbruck 2003, S. 10. </ref> <ref name="Geschichte"> Ronald Heißler: Rund um den Moritzberg. In: Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg e. V. (Hrsg.): Abhandlungen. 1989, ISSN 0077-6149, S. 96. </ref> <ref name="Hutanger"> Festausschuß 1100 Jahre Sendelbach (Hrsg.): 1100 Jahre Sendelbach, 903–2003. Pfeiffer Verlag und Medienservice, Hersbruck 2003, S. 39/40. </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende