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Johann Carl Schmidtborn

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Johann Carl Schmidtborn, Zeichnung von Anton von Werner

Johann Carl Schmidtborn (* 1. Dezember 1794 in St. Johann; † 7. Oktober 1877 in Saarbrücken) war ein deutscher Kaufmann, Politiker und Bürgermeister von Saarbrücken.

Leben

Sein Vater war der Kaufmann Georg Philipp Schmidtborn (1745–1809), seine Mutter Maria Karoline (1768–1845) geb. Röchling.

In den Jahren 1813 und 1814 diente Carl Schmidtborn in der napoleonischen Garde d’Honneur in den Napoleonischen Kriegen. 1814 wurde er in Mainz verwundet.

Nach dem Kriegsende wurde Schmidtborn 1817 Geschäftspartner des in Frankfurt am Main ansässigen Kommerzienrats Georg Schmidtborn. 1836 erbte er von seinem Onkel Friedrich Ludwig Röchling gemeinsam mit dessen vier Neffen Theodor (1823–1885), Ernst (1825–1877), Carl (1827–1910) und Friedrich (Fritz) (1833–1892) Anteile am familiären Kohlenhandel.<ref>Familie Röchling (1730-1987), Unternehmerfamilie, Portal Rheinische Geschichte, Landschaftsverband Rheinland</ref> 1855 gründete er mit den Röchlings das Geschäfts- und Bankhaus Schmidtborn & Gebrüder Röchling.

Politische Karriere

Von 1826 bis 1837 war er Mitglied des Rheinischen Provinziallandtags. Am 14. August 1844 wurde er Mitglied des Saarbrücker Stadtrats und am 21. Juli zum Beigeordneten in Saarbrücken gewählt. Zehn Jahre später wird er in diesem Amt bestätigt. Am 28. September 1857 wurde er zum ersten Beigeordneten ernannt. Am 25. Oktober 1862 wurde er zum Bürgermeister der Stadt gewählt und am 27. Dezember 1862 in sein Amt eingeführt. Am 27. Januar 1871 verzichtete er aus Altersgründen auf sein Amt.

Auszeichnungen

  • 25. Mai 1860 Ernennung zum preußischen Kommerzienrat.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1: Stadtteil Alt-Saarbrückenab 1815 Bürgermeisterei, ab 1859 Stadtbürgermeisterei (ab 1897 mit Sankt Arnual)

Karl Zimmermann (1815–1816) | Friedrich Köllner (1816–1823) | Christian Heinrich Quien (1823–1831) | Heinrich Böcking (1832–1838) | August Ludwig Reuther (1838–1841) | Friedrich Haldy (1841–1844) | Ludwig Wagner (1844–1854) | August Kromayer (1854–1862) | Carl Schmidtborn (1862–1871) | Julius Kiefer (1871–1884) | Friedrich Wilhelm Feldmann (1884–1907)

2: Stadtteil Sankt Johannab 1859 Stadtbürgermeisterei (bis 1862 in Personalunion mit Alt-Saarbrücken)

Friedrich Bentz (1851) | Karl Karcher (1862–1868) | Heinrich Rumschöttel (1868–1871) | Hermann Falkenhagen (1872–1888) | Paul Neff (1888–1909)

3: Stadtteil Malstatt (mit Burbach), ab 1859 Landbürgermeisterei (bis 1866 in Personalunion mit Alt-Saarbrücken), ab 1875 Stadtbürgermeisterei

Wilhelm Meyer (1866–1900) | Paul Schmook (1900–1909)

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