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Charon (Mond)

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Charon
Charon_in_True_Color_-_High-Res.jpg
Charon, aufgenommen von der Raumsonde New Horizons am 14. Juli 2015
Vorläufige oder systematische Bezeichnung Pluto I, S/1978 P 1
Zentralkörper Pluto
Eigenschaften des Orbits<ref name="plutofact">David R. Williams: Pluto Fact Sheet. In: NASA.gov. 31. März 2023, abgerufen am 5. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Große Halbachse 19.596 km
Exzentrizität 0,0
Periapsis unbekannt
Apoapsis unbekannt
Bahnneigung
zum Äquator des Zentralkörpers
0,00005°
Umlaufzeit 6,3872 d
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 0,223 km/s
Physikalische Eigenschaften<ref name="plutofact" />
Albedo 0,42
Scheinbare Helligkeit 17,26<ref name="jpl-data_ARCHIVE">Ryan S. Park: Planetary Satellite Physical Parameters. In: NASA.gov. 19. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. September 2021; abgerufen am 5. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> mag
Mittlerer Durchmesser 1.212 km
Masse 1,586 × 1021 kg
Oberfläche 4.578.343<ref name="nasa-science2">Charon – By the numbers. In: NASA.gov. Abgerufen am 7. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> km2
Mittlere Dichte 1,70 g/cm3
Siderische Rotation synchron<ref name="nasa-science">Charon – In depth. In: NASA.gov. 16. September 2022, abgerufen am 5. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Fallbeschleunigung an der Oberfläche 0,288 m/s2
Fluchtgeschwindigkeit 591 m/s
Oberflächentemperatur −258 °C bis −213 °C / 15 bis 60<ref name="physorg">NASA: New Horizons probes the mystery of Charon's red pole. In: phys.org. 11. September 2015, abgerufen am 5. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> K
Entdeckung
Entdecker

J. W. Christy

Datum der Entdeckung 22. Juni 1978
Anmerkungen Größter Plutosatellit; plutosynchron gebundene Rotation
Datei:Pluto Charon Moon Earth Comparison.png
Größenvergleich zwischen den Paaren ErdeMond und Pluto–Charon (unten rechts) im gleichen Maßstab (Fotomontage).

Vorlage:Infobox Mond/Wartung/A_Fallen

Charon (IPA: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈçaːʁɔn]; auch Pluto I, zur Aussprache siehe unten) ist der innerste und größte der fünf bekannten Monde des Zwergplaneten Pluto. Entdeckt wurde er im Jahr 1978. Sein mittlerer Durchmesser beträgt 1212 Kilometer, was etwas mehr als die Hälfte des Durchmessers von Pluto ausmacht. Verglichen mit anderen Monden im Sonnensystem ist Charon damit im Verhältnis zu seinem Hauptkörper ungewöhnlich groß und der gemeinsame Schwerpunkt liegt weit außerhalb von Pluto.

Im August 2006 diskutierte die Internationale Astronomische Union (IAU), ob Charon und Pluto gemeinsam als Doppelplanet den Status eines Zwergplaneten (Plutoids) erhalten sollen. Beschlossen wurde jedoch nur über Pluto; Charon ist im Status Satellit verblieben.<ref>IAU.org: Pluto and the Developing Landscape of Our Solar System. Zitat: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)</ref>

Entdeckung

Datei:Charon Discovery.jpg
Entdeckungsfoto (Negativ): Die Aus­beulung am Bild von Pluto ist Charon

Charon wurde am 22. Juni 1978 von dem Astronomen James Walter Christy vom United States Naval Observatory in Washington, D.C. bei der Auswertung von fotografischen Platten entdeckt, die Monate zuvor vom 1,55-Meter-Kaj-Strand-Astrometric-Reflector angefertigt worden waren. Christy stellte fest, dass Pluto auf den Fotografien periodisch eine leichte Ausbeulung aufwies (siehe Bild). Dieses Phänomen, das auf einen Mond des Pluto hinwies, konnte später noch auf fotografischen Platten nachgewiesen werden, die bereits am 29. April 1965 belichtet worden waren. Die Periode der Ausbeulung entsprach der Rotationsperiode von Pluto, die durch dessen Lichtkurve bekannt war, und wies dadurch auf einen synchronen Orbit hin. Alle Zweifel wurden beseitigt, als Pluto und Charon zwischen 1985 und 1990 einander wiederholt bedeckten, was nur in zwei Abschnitten innerhalb der 248-jährigen Umlaufperiode von Pluto geschieht. Es war also ein glücklicher Zufall, dass dies so bald nach Charons Entdeckung stattfand. Die Entdeckung eines Plutomondes erlaubte es den Astronomen, Plutos Masse und Größe genauer zu bestimmen. Zuvor war Pluto noch deutlich größer eingeschätzt worden.

Benennung und Aussprache

Die Entdeckung wurde am 7. Juli 1978 bekanntgegeben; der neue Himmelskörper erhielt die vorläufige Bezeichnung S/1978 P 1.<ref>James W. Christy, Robert S. Harrington: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Astronomical Journal. Bd. 83, 1978, S. 1005–1008, doi:10.1086/112284, online</ref><ref>IAUC 3241: 1978 P 1 7. Juli 1978 (Entdeckung).</ref>

Am 3. Januar 1986 wurde der Mond von der IAU offiziell nach dem Fährmann Charon benannt,<ref>IAUC 4157: Satellites of Saturn and Pluto 3. Januar 1986 (Benennung).</ref> der in der griechischen Mythologie die Verstorbenen über den Totenfluss Styx in das Reich des Totengottes Hades ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bringt. Die IAU bevorzugte damit den Namensvorschlag Christys, der damit auch auf die ersten vier Buchstaben des Namens seiner Ehefrau Charlene, von ihm Char genannt, anspielte. Zur Aussprache des Namens existieren daher drei Varianten: Eine, die den ersten Laut als ch (wie in „ich“) ausspricht, also <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈçaːrɔn] oder <templatestyles src="IPA/styles.css" />[çˈaːʁɔn]<ref><templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈçaːrɔn] in Helmut Boor (Hrsg.): Theodor SiebsDeutsche Hochsprache (18. Auflage), de Gruyter, Berlin 1966, S. 263.</ref><ref><templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈçaːrɔn] in Max Mangold (Bearb.): Duden. Das Aussprachewörterbuch (6. Auflage), Dudenverlag, Mannheim 2005, ISBN 3-411-04066-1, S. 238.</ref><ref><templatestyles src="IPA/styles.css" />[çˈaːʁɔn] in Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz-Christian Anders: Deutsches Aussprachewörterbuch, de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, S. 408.</ref>, sowie eine, bei der das Wort mit einem k-Laut beginnt, also <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈkaːrɔn]<ref>„Kahron“ in Carl Venator: Die in unserer Sprache gebräuchlichen Fremdwörter (3. Auflage), L. Pabst, Darmstadt 1838, S. 79.</ref><ref>„Karon“ in Pierer’s Universal-Lexikon Band 3, Altenburg 1857, S. 874.</ref>. Die Aussprache mit einem sch-Laut zu Beginn ist, Christy folgend, im Englischen verbreitet, wo der Name des Mondes dann wie der Vorname Sharon <templatestyles src="IPA/styles.css" />['ʃærən] klingt<ref>SpaceRef Editor: New Horizons Team Names Science Ops Center After Charon's Discoverer. 10. Oktober 2002, abgerufen am 22. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Bei der Namensgebung stand auf Vorschlag von Christys Kollegen vom Naval Observatory auch noch Persephone zur Diskussion, die Gemahlin Hades’ in der Mythologie.

Datei:CharonFeatureMap Annotated.png
Funktionskarte von Charon 2018

Nach einer Anfrage im Jahr 2015 von der Internationale Astronomische Union nach Namensvorschlägen zur Benennung von Bergen, Kratern etc. auf dem Mond, wurde 2018 entschieden, Namen von Literaten, Entdeckern und aus der Mythologie zu verwenden. Beispiel: 'Butler Mons', 'Clarke Montes', 'Kubrick Mons', 'Nemo Krater', 'Dorothy Krater'<ref>International Astronomical Union. Pluto's largest moon, Charon, gets its first official feature names. Abgerufen am 7. Februar 2023.</ref>.

Anders als der Erdmond oder Pluto verfügt Charon über kein offizielles astronomisches Symbol oder eines, das allgemein verwendet wird.

Eine leichte Verwechslungsgefahr besteht zum etwa ein Jahr zuvor entdeckten Asteroiden und Kometen (2060) Chiron, der aber nach einem Zentauren aus der Mythologie benannt wurde.

Bahneigenschaften

Datei:Pluto system de.svg
Bahnen von Pluto, Charon, Nix und Hydra um das Baryzentrum

Umlaufbahn

Pluto und Charon befinden sich 19.596 km voneinander entfernt. Sie umkreisen einander in einer in Bezug auf das Sonnensystem retrograden, beinahe perfekt kreisförmigen Umlaufbahn um den gemeinsamen Schwerpunkt, der sich wegen des relativ geringen Massenunterschiedes etwa 1200 km über der Oberfläche des Pluto befindet. Damit sind Charon und Pluto physikalisch ein Doppelsystem. Die Bahnexzentrizität beträgt etwa 0,0, ist also nicht messbar, und die Bahn ist 0,00005° gegenüber dem Äquator von Pluto geneigt.

Charon und Pluto umrunden einander in 6 Tagen, 9 Stunden, 18 Minuten.

Rotation

Charon rotiert synchron um das Baryzentrum. Er weist damit wie der Erdmond eine gebundene Rotation auf und zeigt seinem Hauptkörper immer dieselbe Seite. Im Unterschied zu Erde und Mond wurden die Rotationszeiten von Pluto und Charon durch Gezeitenkräfte beiderseits abgebremst und synchronisiert; daher wendet auch Pluto Charon immer dieselbe Seite zu. Dies ist der einzige bestätigte Fall einer doppelt gebundenen Rotation im Sonnensystem, was als Hantelrotation bezeichnet wird.

Physikalische Eigenschaften

Charon hat einen mittleren Durchmesser von 1212 km, der etwas mehr als der Hälfte des Zentralkörpers entspricht. Charons Masse beträgt etwa 12 Prozent der Masse von Pluto. Er ist der zwölftgrößte Mond im Sonnensystem.

Innerer Aufbau

Datei:Charonsinre.jpg
Zwei Modelle zum inneren Aufbau von Charon

Charons mittlere Dichte wurde mit 1,7 g/cm³ bestimmt. Er sollte damit zu etwa 55–60 % aus Gestein und zu 40–45 % aus Wassereis bestehen; ein augenfälliger Unterschied zu Pluto, dessen Gesteinsanteil bei etwa 70 % liegt.<ref>M. J. Person, J. L. Elliot, A. A. S. Gulbis, J. M. Pasachoff, B. A. Babcock, S. P. Souza, J. Gangestad: Charon’s Radius and Density from the Combined Data Sets of the 2005 July 11 Occultation. In: Astronomical Journal. 03/2006; 132(4), S. 1575–1580, ISSN 1538-3881, doi:10.1086/507330, arxiv.org.</ref><ref>Hans-Arthur Marsiske: Der Schatten des Charon. In: Telepolis 8. Januar 2006 (Größe von Charon auf wenige Kilometer genau).</ref>

Zum inneren Aufbau von Charon gibt es zwei Theorien: Entweder ist Charon ein differenziert aufgebauter Körper mit einem Gesteinskern und Eismantel, oder er besteht aus einer einheitlichen Eis-Gestein-Mischung. Durch die Entdeckung von Hinweisen auf Kryovulkanismus wird die erste Theorie favorisiert. Damit gilt Charon als Eismond.

Der relativ hohe Anteil an felsigem Material und das Fehlen einer merklichen Atmosphäre stützen die Annahme, nach der dieser verhältnismäßig große Trabant analog der Entstehung des Erdmondes das Produkt der großen Kollision eines Vorgängers von Pluto mit einem anderen plutogroßen Körper des Kuipergürtels ist.

Helligkeit

Von der Erde aus betrachtet ist Charon mit einer Helligkeit von 16m sehr lichtschwach. Von Pluto aus betrachtet ist er auf Grund seiner Größe sehr hell und erreicht bei Voll-Charon etwa −10,6m. Das aschgraue Licht des Neu-Charons ist mit −4m heller als das des Erdmondes mit −2,8m. Pluto von Charon aus betrachtet erreicht bei Voll-Pluto mit −12,5m die Helligkeit unseres Vollmondes. Ursache ist die zur Größe geringe Entfernung zwischen Pluto und Charon. Die dadurch entstehenden Gezeitenkräfte sind knapp 20-mal so stark wie im Erde-Mond-System.

Oberfläche

Charons Oberfläche hat eine Größe von etwa 4.580.000 km2. Sie hat ein Rückstrahlvermögen von etwa 40 %. Dies ist im Vergleich zu anderen Kuipergürtelobjekten ziemlich hell und entspricht annähernd der Albedo der Erde. Anders als Plutos Oberfläche, die von gefrorenem Stickstoff und Methan überzogen ist, scheint Charons Oberfläche aus dem weniger flüchtigen Wassereis zu bestehen. Außerdem erscheint Charon im Unterschied zum inhomogen rotbräunlich gefärbten Pluto in einem einheitlich neutralen Grau.

Die Oberflächentemperatur an den Polen bewegt sich zwischen −213 °C und −258 °C<ref name="physorg" />. Das entspricht dem in dieser Entfernung zu erwartenden Strahlungsgleichgewicht. Der Druck einer eventuellen, äußerst dünnen Atmosphäre kann höchstens 0,011 Pa betragen.<ref>Bruno Sicardy u. a.: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Nature. Bd. 439, 2006, S. 52–54, doi:10.1038/nature04351.</ref><ref>Measuring the Size of a Small, Frost World In: ESO Pressemitteilung, 4. Januar 2006 (englisch).</ref>

Das Gemini-Observatorium gab am 17. Juli 2007 bekannt, dass es auf Charon Kryovulkane entdeckt habe, die eine Mischung aus kristallinem Wassereis und Ammoniumhydroxid an die Oberfläche bringen, die sich dann global ablagert. Dass das Eis noch immer in kristalliner Form vorliegt, weist auf kürzliche Ablagerungen hin, da die Ultraviolettstrahlung der Sonne und die kosmische Strahlung das Eis innerhalb von etwa 30.000 Jahren in ein amorphes Stadium verwittert haben müsste.<ref>Charon: An Ice Machine in the Ultimate Deep Freeze. Gemini-Observatorium, 20. Februar 2019, abgerufen am 5. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kryovulkanismus).</ref>

Auffällig ist das fast völlige Fehlen größerer Einschlagkrater auf den Bildern der Raumsonde New Horizons. Dies spricht für eine junge Oberfläche, die noch bis in jüngerer Zeit durch geologische oder andere Prozesse umgeformt wurde, wodurch insbesondere auf der südlichen Hemisphäre die üblicherweise vorhandenen älteren Einschlagkrater überdeckt oder abgetragen wurden.

Besonders markant ist Charons rötliche Polarregion. Sie bekam den informellen Namen Mordor Macula, nach dem Land Mordor in J. R. R. Tolkiens Roman Der Herr der Ringe. Möglicherweise schlägt sich dort während der über 100-jährigen Polarnacht aus der Plutoatmosphäre entwichenes Methan nieder, das, bevor es wieder verdampfen kann, bis in den Sommer durch energiereiche Strahlung stufenweise in beständigere, rotbraune Tholine umgewandelt wird. Entsprechend dieser Erklärung deuten Analysen des von Charons Polarnachtseite reflektierten Plutolichts darauf hin, dass es auch in der Südpolregion eine dunkle Verfärbung gibt.<ref>Rainer Kayser: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Warum Charon ein rotes Käppchen trägt. (Memento vom 7. Februar 2018 im Internet Archive) 20. September 2016.</ref><ref>W. M. Grundy et al., The formation of Charon’s red poles from seasonally cold-trapped volatiles, Nature 2016 doi:10.1038/nature19340</ref>

Für die Nomenklatur der Formationen auf Charon hat die IAU die Herkunftsbereiche von möglichen Namensgebern auf Ziele und Meilensteine fiktiver Erkundungen sowie fiktive und mythologische Fahrzeuge, Reisende und Forscher festgelegt.<ref>Namen auf Pluto-Mond. Vom Spock-Krater nach Mordor und zurück. In: Spiegel Online, 29. Juli 2015.</ref><ref>IAU: Naming of Astronomical Objects. Abgerufen am 15. Oktober 2016.</ref> Am 12. April 2018 wurden die ersten zwölf Namen offiziell bestätigt.<ref>USGS, Astrogeology Science Center: First Names Approved for Charon.</ref><ref>Charon im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN)/USGS</ref>

Erforschung

Die ersten Bilder, die Pluto und Charon als zwei separate Körper zeigten, gelangen in den 1990er Jahren mit dem Hubble-Weltraumteleskop. Später wurde dies durch den Einsatz von adaptiver Optik auch mit erdgebundenen Teleskopen möglich.

Datei:Pluto encounter.png
Etappen der Passage des Plutosystems durch New Horizons

Die am 19. Januar 2006 gestartete Raumsonde New Horizons flog am 14. Juli 2015 in 12.500 km Entfernung an Pluto vorbei und passierte einige Minuten später ihren zum ferneren Charon nächstgelegenen Bahnpunkt bei einem geringsten Abstand von 28.800 km. Ihre weitere Flugbahn führte die Sonde noch durch die Schatten der beiden Himmelskörper, sodass mit ihr sowohl eine Okkultation (Verfinsterung) durch Pluto als auch eine durch Charon beobachtet werden konnte.

Charon in der Fiktion

In der Videospielserie Mass Effect entpuppt sich Charon als ein Portal für interstellare Raumfahrt.

Der im Roman Der Ewige Krieg von Joe Haldeman erwähnte Himmelskörper Charon, der als Ausbildungsgelände für Soldaten genutzt wird, ist nicht mit dem Pluto-Mond identisch. Bei Haldeman ist Charon ein eigener Planet, der weit jenseits von Pluto die Sonne umkreist.<ref>Joe Haldemann: Der Ewige Krieg. 1974, ISBN 978-3-453-16414-7.</ref> Der Ewige Krieg erschien 1974, vier Jahre vor der Entdeckung des Pluto-Mondes.

Siehe auch

Literatur

  • Alan Stern, Jacqueline Mitton: Pluto and Charon. Ice Worlds on the Ragged Edge of the Solar System. 2nd edition, revised and updated. Wiley-VCH, Weinheim 2005, ISBN 3-527-40556-9.

Weblinks

Commons: Charon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

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S/2004 S 7 • S/2004 S 12 • S/2004 S 13 • S/2004 S 17 • S/2004 S 21 • S/2004 S 24 • S/2004 S 26 • S/2004 S 28 • S/2004 S 29 • S/2004 S 31 • S/2004 S 34 • S/2004 S 36 • S/2004 S 37 • S/2004 S 39 • S/2004 S 40 • S/2004 S 41 • S/2004 S 42 • S/2004 S 43 • S/2004 S 44 • S/2004 S 45 • S/2004 S 46 • S/2004 S 47 • S/2004 S 48 • S/2004 S 49 • S/2004 S 50 • S/2004 S 51 • S/2004 S 52 • S/2004 S 53 • S/2004 S 54 • S/2004 S 55 • S/2004 S 56 • S/2004 S 57 • S/2004 S 58 • S/2004 S 59 • S/2004 S 60 • S/2004 S 61 • S/2005 S 4 • S/2005 S 5 • S/2005 S 6 • S/2005 S 7 • S/2006 S 1 • S/2006 S 3 • S/2006 S 9 • S/2006 S 10 • S/2006 S 11 • S/2006 S 12 • S/2006 S 13 • S/2006 S 14 • S/2006 S 15 • S/2006 S 16 • S/2006 S 17 • S/2006 S 18 • S/2006 S 19 • S/2006 S 20 • S/2006 S 20 • S/2006 S 21 • S/2006 S 22 • S/2006 S 23 • S/2006 S 24 • S/2006 S 25 • S/2006 S 26 • S/2006 S 27 • S/2006 S 28 • S/2006 S 29 • S/2007 S 2 • S/2007 S 3 • S/2007 S 5 • S/2007 S 6 • S/2007 S 7 • S/2007 S 8 • S/2007 S 9 • S/2007 S 10 • S/2007 S 11 • S/2009 S 1 • S/2019 S 1 • S/2019 S 2 • S/2019 S 3 • S/2019 S 4 • S/2019 S 5 • S/2019 S 6 • S/2019 S 7 • S/2019 S 8 • S/2019 S 9 • S/2019 S 10 • S/2019 S 11 • S/2019 S 12 • S/2019 S 13 • S/2019 S 14 • S/2019 S 15 • S/2019 S 16 • S/2019 S 17 • S/2019 S 18 • S/2019 S 19 • S/2019 S 20 • S/2019 S 21 • S/2019 S 22 • S/2019 S 23 • S/2019 S 24 • S/2019 S 25 • S/2019 S 26 • S/2019 S 27 • S/2019 S 28 • S/2019 S 29 • S/2019 S 30 • S/2019 S 31 • S/2019 S 32 • S/2019 S 33 • S/2019 S 34 • S/2019 S 35 • S/2019 S 36 • S/2019 S 37 • S/2019 S 38 • S/2019 S 39 • S/2019 S 40 • S/2019 S 41 • S/2019 S 42 • S/2019 S 43 • S/2019 S 44 • S/2020 S 1 • S/2020 S 2 • S/2020 S 3 • S/2020 S 4 • S/2020 S 5 • S/2020 S 6 • S/2020 S 7 • S/2020 S 8 • S/2020 S 9 • S/2020 S 10 • S/2020 S 11 • S/2020 S 12 • S/2020 S 13 • S/2020 S 14 • S/2020 S 15 • S/2020 S 16 • S/2020 S 17 • S/2020 S 18 • S/2020 S 19 • S/2020 S 20 • S/2020 S 21 • S/2020 S 22 • S/2020 S 23 • S/2020 S 24 • S/2020 S 25 • S/2020 S 26 • S/2020 S 27 • S/2020 S 28 • S/2020 S 29 • S/2020 S 30 • S/2020 S 31 • S/2020 S 32 • S/2020 S 33 • S/2020 S 34 • S/2020 S 35 • S/2020 S 36 • S/2020 S 37 • S/2020 S 38 • S/2020 S 39 • S/2020 S 40 • S/2020 S 41 • S/2020 S 42 • S/2020 S 43 • S/2020 S 44 • S/2020 S 45 • S/2020 S 46 • S/2020 S 47 • S/2020 S 48 • S/2023 S 1 • S/2023 S 2 • S/2023 S 3 • S/2023 S 4 • S/2023 S 5 • S/2023 S 6 • S/2023 S 7 • S/2023 S 8 • S/2023 S 9 • S/2023 S 10 • S/2023 S 11 • S/2023 S 12 • S/2023 S 13 • S/2023 S 14 • S/2023 S 15 • S/2023 S 16 • S/2023 S 17 • S/2023 S 18 • S/2023 S 19 • S/2023 S 20 • S/2023 S 21 • S/2023 S 22 • S/2023 S 23 • S/2023 S 24 • S/2023 S 25 • S/2023 S 26 • S/2023 S 27 • S/2023 S 28 • S/2023 S 29 • S/2023 S 30 • S/2023 S 31 • S/2023 S 32 • S/2023 S 33 • S/2023 S 34 • S/2023 S 35 • S/2023 S 36 • S/2023 S 37 • S/2023 S 38 • S/2023 S 39 • S/2023 S 40 • S/2023 S 41 • S/2023 S 42 • S/2023 S 43 • S/2023 S 44 • S/2023 S 45 • S/2023 S 46 • S/2023 S 47 • S/2023 S 48 • S/2023 S 49 • S/2023 S 50 • S/2023 S 51 • S/2023 S 52 • S/2023 S 53 • S/2023 S 54 • S/2023 S 55 • S/2023 S 56 • S/2023 S 57

Uranus
(Liste)

Ariel • Belinda • Bianca • Caliban • Cordelia • Cressida • Cupid • Desdemona • Ferdinand • Francisco • Juliet • Mab • Margaret • Miranda • Oberon • Ophelia • Perdita • Portia • Prospero • Puck • Rosalind • Setebos • Stephano • Sycorax • Titania • Trinculo • Umbriel • S/2023 U 1 • S/2025 U 1

Neptun
(Liste)

Despina • Galatea • Halimede • Hippocamp • Laomedeia • Larissa • Naiad • Nereid • Neso • Proteus • Psamathe • Sao • Thalassa • Triton • S/2002 N 5 • S/2021 N 1

Pluto

Charon • Hydra • Kerberos • Nix • Styx

Haumea

Hiʻiaka • Namaka

Makemake

S/2015 (136472) 1

Eris

Dysnomia

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