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Candal

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Candal
Wappen Karte
Datei:Coats of arms of None.svg
Basisdaten
Staat: PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal
Region: Centro
Unterregion: Dão-Lafões
Distrikt: Viseu
Concelho: São Pedro do Sul
Koordinaten: 40° 51′ N, 8° 11′ WKoordinaten: 40° 51′ N, 8° 11′ W
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Einwohner: 118 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 181603">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Fläche: 20,56 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 5,7 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 3660-042
Politik
Bürgermeister: Manuel Braz Pinho
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Candal
J.F.Candal
3660-042 Candal
Website: www.candal.jfreguesia.com

Candal ist eine Gemeinde (Freguesia) im portugiesischen Kreis (Concelho) von São Pedro do Sul. In ihr leben 118 Einwohner (Stand 30. Juni 2011).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 181603">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>

Datei:Freguesia of Candal in São Pedro do Sul, Portugal.jpg
Blick auf das Schieferdorf Candal

Geografie

Candal liegt 20 km nördlich der Kreisstadt São Pedro do Sul.

Geschichte

Im Gemeindegebiet fand man Überreste einer Wallburg (port.: Castro) der Keltiberer, und verschiedene Spuren der anschließenden römischen Besatzung, etwa Grabstätten. Erstmals offiziell erwähnt wurde der heutige Ort jedoch erst in einem Dokument aus dem Jahr 1257, als Teil der Gemeinde Alafões. 1527 war Candal Teil der Gemeinde Carvalhais, und gehörte ab 1896 zur Gemeinde Covelo de Paivó. Kurz später wurde die Gemeinde eigenständig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 25. November 2012</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der erhalten gebliebene Ortskern von Candal weist eine Reihe Häuser im regional typischen Schiefer-Baustil auf. Der Ort ist Teil der 27 historischen Schieferdörfer, den Aldeias do Xisto.

Unter den sechs denkmalgeschützten Bauwerken der Gemeinde ist die Brücke über den Fluss Ribeira de Paivô, und die ältere, im 18. Jahrhundert erneuerte Hauptkirche (Igreja Matriz) des Ortes, die Igreja de Nossa Senhora da Natividade (dt.: Kirche unserer lieben Frau der Fruchtbarkeit).<ref>www.monumentos.pt, abgerufen am 25. November 2012</ref>

In den inzwischen stillgelegten Wolfram-Minen wurde während des Zweiten Weltkriegs das begehrte Erz gefördert.

Das Umland des Ortes wird von bewaldeten Erhebungen der Serra da Arada, und von Wasserläufen und kleinen Wasserfällen bestimmt. Wanderwege verlaufen durch die Gemeinde.

Verwaltung

Die Gemeinde besteht aus folgenden Ortschaften:

  • Candal
  • Póvoa das Leiras
  • Coelheira

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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