Zum Inhalt springen

Global Soil Week

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. Dezember 2023 um 18:29 Uhr durch imported>AxelHH.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Global Soil Week (GSW, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine unregelmäßig in Berlin stattfindende Konferenz für den Gedankenaustausch zwischen gesellschaftlichen Entscheidungsträgern (z. B. Politikern in Regierungsverantwortung) und Wissenschaftlern zum Themenkomplex Bodenschutz und nachhaltige Bodennutzung. Sie fand Mitte November 2012 zum ersten Mal statt. Ausrichter ist das Global Soil Forum (deutsch Weltbodenforum), eine Unterorganisation des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam.

GSW 2012

Die erste Global Soil Week stand unter dem Motto Soils for Life (dt. „Böden für das Leben“).<ref name="outcomepaper2012">Soils for Life – The Outcome Paper of the First Global Soil Week, 18–22 November, Berlin, Germany. Institute for Advanced Sustainability Studies e. V., Potsdam 2012 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/globalsoilweek.org 2 MB)</ref> Themenschwerpunkte waren globale Gegenmaßnahmen gegen Bodendegradation, die Regulierung (Governance) der Land- und Bodennutzung, Nachhaltige Landbewirtschaftung und die Bildung von Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Politik.<ref name="outcomepaper2012" />

Zur GSW 2012 kamen etwa 400 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Sie wurde organisiert vom früheren deutschen Umweltminister Klaus Töpfer<ref>Philip Banse: Unsere Kühe grasen am La Plata – Die „Global Soil Week“ in Berlin. deutschlandfunk.de, 19. November 2012, abgerufen am 24. November 2012</ref> in seiner Funktion als Direktor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS).

GSW 2013

Die zweite GSW fand Ende Oktober 2013 unter dem Motto Losing Ground? (dt. sinngemäß „Verlieren wir den Boden [unter den Füßen]?“) statt.<ref>A Summary Report of the Second Global Soil Week (GSW 2013) – “Losing Ground?” Global Soil Week Bulletin. Bd. 206, Nr. 2, 2013 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. November 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/globalsoilweek.org 2,2 MB)</ref> Die Initiatoren warnten dieses Mal, der Bodenverlust bedrohe weltweit mittlerweile bereits die Existenz von 1,5 Milliarden Menschen. Darüber hinaus war dieses Mal Ziel der Global Soil Week, dass Städte nicht nur grüner werden, sondern gezielt entsiegelt werden sollten sowie insgesamt wesentlich weniger Boden durch menschliche Aktivitäten zerstört werde. Zudem sollte auf die Folgen des Landgrabbing hingewiesen werden. Bodenschutz, der weltweite Kampf gegen Hunger und gegen den Klimawandel sollten endlich zu politischen Zielen werden: als eines der künftigen Sustainable Development Goals (SDG), die ab 2015 auf Weltebene die UN-Millennium-Entwicklungsziele (MDG) ergänzen sollen.<ref>Jule Reimer: Versiegelt, verseucht, versteppt – Global Soil Week in Berlin. Interview mit Britta Fecke. deutschlandfunk.de, 28. Oktober 2013, abgerufen am 17. Dezember 2013</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />