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Gasteria acinacifolia

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Gasteria acinacifolia
Datei:Gasteria acinacifolia IMG 1517.JPG

Gasteria acinacifolia

Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Gasteria
Art: Gasteria acinacifolia
Wissenschaftlicher Name
Gasteria acinacifolia
(J.Jacq.) Haw.

Gasteria acinacifolia ist eine Pflanzenart der Gattung Gasteria in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton acinacifolia leitet sich von den lateinischen Worten acinaces für einen orientalischen Krummsäbel sowie -folius für ‚-blättrig‘ ab.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 1.</ref>

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Gasteria acinacifolia wächst stammlos, ist niederliegend bis aufrecht und erreicht bei einem Durchmesser von 65 Zentimetern eine Höhe von 25 bis 75 Zentimeter. Sie ist einzeln oder sprosst und bildet kleine Gruppen. Die aufrecht-ausgebreiteten und manchmal sichelförmigen Laubblätter bilden Rosetten. Die dunkelgrüne, gekielte Blattspreite ist 22 bis 60 Zentimeter lang und 4,5 bis 10 Zentimeter breit. Sie ist mit dichten weißen Flecken bedeckt, die in diagonalen Streifen angeordnet sind. Die Epidermis ist glatt und nur selten warzig. Der fein gesägte und nur manchmal ganzrandige Blattrand ist knorpelig. Die zugespitzte Blattspitze ist selten gerundet. Junge Blätter sind zweizeilig angeordnet. Sie sind bandförmig, spreizend bis aufrecht ausgebreitet, warzig und nur selten glatt.

Blütenstände und Blüten

Datei:Gasteria acinacifolia IMG 1518.JPG
Blütenstand

Der unterschiedlich ausgebildete Blütenstand erreicht eine Länge von bis zu 100 Zentimeter. Meist ist er eine Rispe mit flachem Wipfel. Die Zweige des Blütenstandes sind waagerecht bis aufrecht ausgebreitet. Die Blütenhülle ist 35 bis 45 Millimeter (selten bis zu 50 Millimeter) lang und weist einen Durchmesser von 5 bis 9 Millimeter auf. Ihr bauchiger Teil ist schmal ellipsoid und erstreckt sich über die Hälfte der Länge der Blütenhülle. Oft ist sie nicht eingeschnürt oder undeutlich bauchig. Die rosafarbene Blütenhülle ist auf der oberen Hälfte weiß und grün gestreift. Der Griffel ragt nicht oder bis zu 5 Millimeter aus der Blütenhülle heraus.

Die Blütezeit reicht vom Frühjahr bis zur Mitte des Sommers.

Früchte und Samen

Die gestutzten oder stumpf gerundeten Früchte sind 35 bis 43 Millimeter lang. Sie enthalten 6 bis 8 Millimeter lange und 5 bis 6 Millimeter breite Samen.

Systematik und Verbreitung

Gasteria acinacifolia ist in der südafrikanischen Provinz Ostkap in küstennahen Dünendickichten verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch Joseph Franz von Jacquin unter dem Namen Aloe acinacifolia wurde 1811 veröffentlicht.<ref>Joseph Franz von Jacquin: Eclogae Plantarum Rariorum. 1811, S. 49, Tafel 31.</ref> Adrian Hardy Haworth stellte die Art 1819 in die Gattung Gasteria.<ref>Adrian Hardy Haworth: Supplementum Plantarum Succulentarum: Sistens Plantas Novas Vel Nuper Introductas Sive Omissas In: Synopsis Plantarum Succulentarum Cum Observationibus Variis Anglicanis. J. Harding, London 1819, S. 49 (online).</ref>

Synonyme sind Aloe acinacifolia var. acinacifolia, Gasteria nitens <templatestyles src="Person/styles.css" />Haw. (1819), Gasteria acinacifolia var. nitens <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Baker (ohne Jahr), Aloe nitens <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Schult. & Schult.f. (1829), Gasteria candicans <templatestyles src="Person/styles.css" />Haw. (1821), Aloe candidans <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Schult. & Schult.f. (1829), Gasteria ensifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />Haw. (1825), Aloe ensifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Schult. & Schult.f. (1829), Gasteria acinacifolia var. ensifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Baker (1880), Gasteria pluripuncta <templatestyles src="Person/styles.css" />Haw. (1827), Aloe pluripuncta <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Schult. & Schult.f. (1829), Gasteria acinacifolia var. pluripuncta <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Baker (1896), Gasteria venusta <templatestyles src="Person/styles.css" />Haw. (1827), Aloe venusta <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Schult. & Schult.f. (1829), Gasteria acinacifolia var. venusta <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Baker (1896) und Gasteria inexpectata <templatestyles src="Person/styles.css" />Poelln. (1938).

Nachweise

Literatur

  • Ernst Jacobus van Jaarsveld: Gasteria acinacifolia. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 200–201.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Gasteria acinacifolia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien