Lisa Kosok
Lisa Kosok (* 23. April 1955 in Bottrop) ist eine deutsche Historikerin, Museumsleiterin und Hochschullehrerin.
Leben
Lisa Kosok studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte 1989 bei Hans Mommsen über Freizeitkultur im Ruhrgebiet. Für ihre Promotion erhielt sie ein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung.<ref>Marc von Lüpke: Die Professorin. In: Magazin Mitbestimmung. Hans-Böckler-Stiftung, Juni 2017, abgerufen am 3. Juni 2024.</ref> Nach Tätigkeiten im Ruhr Museum in Essen wurde sie 1993 als stellvertretende Direktorin und Sammlungsleiterin ans Hamburger Museum der Arbeit berufen, dessen Leitung sie im Jahr 2004 übernahm.
Am 1. Juli 2008 trat sie als Nachfolgerin von Gisela Jaacks das Amt der wissenschaftlichen Direktorin im Museum für Hamburgische Geschichte (MHG) an. Zugleich wurde ihr die kommissarische Leitung der seinerzeit neu gegründeten Stiftung Historische Museen Hamburg übertragen, in der die vier stadt- und kulturhistorischen Museen der Hansestadt (neben dem MHG auch das Altonaer Museum, Helms Museum, Museum der Arbeit) zusammengefasst sind. Vom 1. April bis Mitte Oktober 2015 war Lisa Kosok Direktorin des Europäischen Hansemuseums in Lübeck.<ref>Lisa Kosok soll das Hansemuseum leiten. Lübecker Nachrichten, 26. Februar 2015, abgerufen am 15. März 2015.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Überraschender Wechsel im Hansemuseum ( vom 27. September 2015 im Internet Archive), NDR online vom 25. September 2015, abgerufen am 25. September 2015</ref> Seit dem 1. Juli 2016 ist sie Professorin für Kulturerbe und Museumswissenschaften an der HafenCity Universität Hamburg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographieseite der HCU ( des Vorlage:IconExternal vom 8. August 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Kosok hat zahlreiche Ausstellungen und Forschungsprojekte in den Bereichen Freizeit- und Populärkultur, Fotografie, Industrie- und Stadtgeschichte betreut.
Sie hat einen Sohn.<ref>Direktorin im Anmarsch: Eine Hamburgerin fürs Hansemuseum. Lübecker Nachrichten, 26. Februar 2015, abgerufen am 15. März 2015.</ref> Lisa Kosok war Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung.<ref>Die Professorin - Hans-Böckler-Stiftung. 28. Juni 2022, abgerufen am 1. Januar 2025.</ref>
Weblinks
- Literatur von und über Lisa Kosok im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Lisa Kosok wird Leiterin des Museums für Hamburgische Geschichte. Hamburger Abendblatt, 30. April 2008, abgerufen am 15. März 2015.
- Lebenslauf. Hamburger Abendblatt, 14. Juni 2008, abgerufen am 15. März 2015.
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kosok, Lisa |
| ALTERNATIVNAMEN | Kosok, Elisabeth; Schmitz, Elisabeth |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Historikerin und Museumsleiterin |
| GEBURTSDATUM | 23. April 1955 |
| GEBURTSORT | Bottrop |
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- Geboren 1955
- Historiker
- Hochschullehrer (HCU Hamburg)
- Museumsleiter (Deutschland)
- Museumsdirektor in Hamburg
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums für Hamburgische Geschichte
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in Lübeck
- Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung
- Deutscher
- Frau