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Checea

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Checea
Ketscha
Kőcse, Nagykőcse
Keča
Datei:ROU TM Checea CoA.PNG
Basisdaten
Staat: Rumänien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2238) 45° 45′ N, 20° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2238) 45° 45′ 10″ N, 20° 50′ 5″ O
 {{#coordinates:45,752777777778|20,834722222222|primary
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 68 m
Fläche: 57,07 km²
Einwohner: 2.238 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021" />)
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 307102
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 9. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Checea
Bürgermeister : Ioan Breje (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 184,
loc. Checea, jud. Timiș, RO–307102
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Cenei jud Timis.png
Lage von Checea im Kreis Timiș
Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg040.jpg
Checea auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772)

Checea [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈketʃea] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und Nagykőcse, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens.

Geografische Lage

Checea liegt im äußersten Westen des Kreises Timiș, an der Grenze zu Serbien.

Nachbarorte

Jimbolia Lenauheim Cărpiniș
Radojevo Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Beregsău Mic
Cenei Uivar Hetin

Geschichte

Urkundlich wurde ein Ort namens Kewche 1470 erstmals als Eigentum der Familie Blasiusz Szati erwähnt.

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1470 Kewche, 1472 Keche, 1494 Kylsewkewche, 1851 Kécsa, 1828 Román-Kécsa, Köcse, Gross-Kétsa, 1858 Kécsa, 1863 Ketsa, 1873 Kécsa, Horvát-Kécsa, 1877 Kécsa, Horvát-Kécsa, Imreháza, 1882 Kécsa, Horvát-Kécsa, Kéts, Kurjácska puszta, 1888 Hettény, 1891 Hetény, Pusztahetény, Horvát-Kécsa, Kőcse, 1891 Horvát-Kécsa, 1893 Kécsa, Hetény, Brinzean, Rét puszta, 1900 Horvátkécsa, 1909 Checia-croată, Horvátkécsa, 1913 Kőcse, Kurjácska, Pusztaantalháza, Pusztahetény, 1925 Checea-Croată, 1932, 1941 Checia, 1956 Checea, Checea Croată, seit 2004 Gemeinde Checea.<ref>arcanum.hu, Checea auf Arcanum.</ref>

Im Jahr 1717 hatte Ketsche acht Häuser und war im Besitz des römisch-katholischen Erzbistums Zagreb. 1890 gehörte Kőcse zum Komitat Torontál. 1910 wurden die beiden Ortsteile Kroatisch Ketscha und Rumänisch Ketscha zusammengeschlossen.

Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Anfang des 20. Jahrhunderts fand das Gesetz zur Magyarisierung der Ortsnamen (Ga. 4/1898) Anwendung.<ref>Gerhard Seewann: Geschichte der Deutschen in Ungarn, Band 2 1860 bis 2006, Herder-Institut, Marburg 2012.</ref> Der amtliche Ortsname war Nagykőcse. Die ungarischen Ortsbezeichnungen blieben bis zur Verwaltungsreform von 1923 im Königreich Rumänien gültig, als die rumänischen Ortsnamen eingeführt wurden.

Nach der Dreiteilung des Banats infolge des Vertrags von Trianon wurde der kroatische Teil des Dorfes dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen zugeteilt und der rumänische Teil dem Königreich Rumänien zugesprochen. Infolge einer Grenzregulierung von 1924 wurde das Dorf wieder zusammengeschlossen. Seitdem ist die amtliche Bezeichnung Checea.

Infolge des Waffen-SS Abkommens vom 12. Mai 1943 zwischen der Antonescu-Regierung und Hitler-Deutschland wurden alle deutschstämmigen wehrpflichtigen Männer in die deutsche Armee eingezogen. Noch vor Kriegsende, im Januar 1945, fand die Deportation aller volksdeutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren zur Aufbauarbeit in die Sowjetunion verschleppt statt. Das Bodenreformgesetz vom 23. März 1945, das die Enteignung der deutschen Bauern, als ehemalige Angehörige der Deutschen Volksgruppe in Rumänien, vorsah, entzog der ländlichen Bevölkerung die Lebensgrundlage.

Am 18. Juni 1951 fand die Deportation in die Bărăgan-Steppe unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit statt. Zu diesem Zweck wurde von der rumänischen Regierung ein Plan zur Säuberung des Grenzgebiets zu Jugoslawien „von politisch unzuverlässlichen Elementen“ entworfen. Als die Bărăganverschleppten 1956 heimkehrten, bekamen sie die 1945 enteigneten Häuser und Höfe zurück, der Feldbesitz wurde jedoch kollektiviert.

Checea war bis 1972 eine Gemeinde, wurde dann Cenei eingemeindet und ist erst seit 2004 wieder eine selbständige Gemeinde.<ref>Angaben des rumänischen Parlaments, abgerufen am 9. September 2018 (rumänisch).</ref>

Demografie

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Kroaten
1880 2645 1723 33 223 666
1910 2478 1376 76 167 859
1930 3045 1509 392 221 923
1977 2274 1270 275 42 687
2002 1931 1131 136 16 648
2011<ref>Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB).</ref> 1838 966 106 14 30 (52 Serben)
2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref> 2238 1159 64 2 15 (24 Serben)

Weblinks

Commons: Checea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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