August Achtenhagen
Karl Ludwig August Achtenhagen (* 22. August 1865 in Berlin; † 3. August 1938 in Potsdam) war ein deutscher Porzellan- und Landschaftsmaler.
Achtenhagen studierte von 1883 bis 1885 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin und arbeitete danach als Figurenmaler an der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Er besuchte von 1897 bis 1901 die Akademische Hochschule für die bildenden Künste und wurde 1902 zum Lehrer an der Königlichen Kunstschule zu Berlin ernannt.<ref>Antje Kalcher, Dietmar Schenk: Vor der UdK. 1. Auflage. Universität der Künste Berlin, 2024, S. 9 (kobv.de [PDF]).</ref> Bereits 1899 gehörte er neben Fritz Geyer, Carl Kayser-Eichberg, Felix Krause, Louis Lejeune, Theodor Schinkel und Hans Pigulla zu den Mitbegründern des Märkischen Künstlerbunds.
1909 wurde er Malereivorsteher bei der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin und 1912 Malereidirektor bei der Porzellanmanufaktur Meißen. In der Freizeit beschäftigte er sich mit der Landschaftsmalerei. In der Zeit des Nationalsozialismus nahm er noch an sieben Ausstellungen teil.<ref>Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutscher Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000. S. 380</ref>
Weblinks
- August Achtenhagen, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Achtenhagen, August |
| ALTERNATIVNAMEN | Achtenhagen, Karl Ludwig August (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Porzellanmaler |
| GEBURTSDATUM | 22. August 1865 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 3. August 1938 |
| STERBEORT | Potsdam |