Zum Inhalt springen

Scomberomorus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Mai 2024 um 04:31 Uhr durch imported>Haplochromis (Unterfamilien invalide, siehe Systematikabschnitt im Familienartikel).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Scomberomorus
Datei:Spanish mack photo3 exp.jpg

Scomberomorus maculatus

Systematik
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Scombriformes
Familie: Makrelen und Thunfische (Scombridae)
Gattung: Scomberomorus
Wissenschaftlicher Name
Scomberomorus
Lacépède, 1801

Scomberomorus, auch Spanische Makrelen (engl.: Spanish Mackerels) genannt, ist eine Gattung mariner Raubfische aus der Familie der Makrelen und Thunfische mit 19 Arten. Viele Arten sind für den Menschen als Sportfisch und in der kommerziellen Fischerei von Bedeutung. Die Typusart ist Scomberomorus regalis.<ref name="Colette">Bruce B. Collette, Cornelia E. Nauen: Scombrids of the world. An annotated and illustrated catalogue of tunas, mackerels, bonitos and related species known to date (= FAO Species Catalogue. Bd. 2 = FAO Fisheries Synopsis. Nr. 125, Bd. 2). United Nations Development Programme u. a., Rom 1983, ISBN 92-5-101381-0.</ref>

Beschreibung

Beide Rückenflossen sind getrennt. Die erste Rückenflosse hat 12 bis 22 Hartstrahlen.<ref name="Colette"/> Oft ist der erste Teil dieser Flosse dunkel. Die zweite Rückenflosse besteht aus 15 bis 25 Weichstrahlen, worauf sechs bis elf Flössel folgen. Die Afterflosse hat 15 bis 28 Weichstrahlen, gefolgt von fünf bis elf Flösseln. Als schnelle Schwimmer besitzen sie eine große, tief gespaltene Schwanzflosse. Die Bauchflossen sind sehr klein und brustständig. Die Scomberomorus-Arten haben spindelförmige Körper, die größte Art ist Scomberomorus sinensis mit einer Maximallänge von 247 Zentimetern. Die Schnauze ist länger als der Rest des Kopfes. Der hintere Teil der Maxilla ist exponiert. Eine Schwimmblase ist nie vorhanden. Im Ober- und Unterkiefer sitzen 5 bis 35 scharfe Zähne.<ref name="Colette"/> Bei vielen Arten verläuft die Seitenlinie sehr unregelmäßig, oft fällt ihr Verlauf ab der zweiten Rückenflosse ab. Der Rücken ist bläulich, die Flanken silbrig und bei den meisten Arten mit Streifen oder Flecken gemustert.

Verbreitung, Lebensraum und Biologie

Scomberomorus-Arten kommen vor allem über dem Schelf im West- und Indopazifik vor. Einige Arten sind auch an der östlichen Pazifikküste und der westlichen Atlantikküste verbreitet. Mit Scomberomorus tritor ist die Gattung auch an der östlichen Atlantikküste und im Mittelmeer verbreitet, Scomberomorus commerson migriert über den Suez-Kanal ins Mittelmeer.<ref name="Fishbase">Scomberomorus commerson auf Fishbase.org (englisch)</ref> Die Tiere bevorzugen Küstengewässer und leben oft als Gruppenfische. Es handelt sich um Raubfische, die sich vor allem von kleineren Fischen, wie etwa Sardellen, aber auch von Garnelen<ref name="Colette"/> und Kopffüßern ernähren.

Systematik

Äußere Systematik

Die Gattung wird im Tribus Scomberomorini, dessen Monophylie noch nicht eindeutig bewiesen ist, innerhalb der Scombridae eingeordnet. Scomberomorus steht in einem Schwestergruppenverhältnis mit der monotypischen Gattung Acanthocybium.<ref name="Colette"/>

Innere Systematik

Datei:Serra Spanish mackerel.jpg
Scomberomorus brasiliensis
Datei:Sccom u0.gif
Scomberomorus commerson
Datei:Scomberomorus regalis.jpg
Scomberomorus regalis

Die Gattung umfasst die folgenden 19 Arten.<ref>Scomberomorus auf Fishbase.org (englisch)</ref> Scomberomorus brasiliensis wird von einigen Autoren als ein Synonym von Scomberomorus maculatus angesehen.

Quellen

Literatur

  • Bruce B. Collette, Cornelia E. Nauen: Scombrids of the world. An annotated and illustrated catalogue of tunas, mackerels, bonitos and related species known to date (= FAO Species Catalogue. Bd. 2 = FAO Fisheries Synopsis. Nr. 125, Bd. 2). United Nations Development Programme u. a., Rom 1983, ISBN 92-5-101381-0, (Vollständige Ausgabe).

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Scomberomorus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien