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App Store

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App Store (auch Appstore oder App-Store geschrieben; aus der englischen Kurzform für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [= „Anwendungssoftware“] und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [= „Geschäft“]) ist die Bezeichnung für eine Internet-basierte digitale Vertriebsplattform für Anwendungssoftware. Die Software stammt entweder vom Betreiber der Plattform selbst, meist aber von Drittanbietern, wie etwa freien Softwareentwicklern und Softwareunternehmen. Der Dienst ermöglicht es Benutzern, Software für Mobilgeräte, wie Smartphones und Tablets, bei manchen Angeboten auch für andere Geräte, wie zum Beispiel Personal Computer, aus einem Katalog herauszusuchen und herunterzuladen.

Geschichte

Apple war 2008 der erste Hersteller, der nach der Einführung von iPhone OS 2.0 mit großem Markterfolg eine Online-Verkaufsplattform namens App Store für Anwendungsprogramme betrieb. Bei diesem konnte man sich mit der Apple-ID des iTunes Stores anmelden, Apps konnten direkt auf dem iPhone und iPod touch oder in iTunes auf dem Mac/PC gekauft und geladen werden. Zuvor war bereits durch ein Update der iTunes Music Store als eigenständiges Programm auf das iPhone und den iPod touch gekommen, mit welchem online Musik aus dem iTunes Store gekauft werden konnte.

Mit der Einführung von Android und der Umbenennung von Windows Mobile in Windows Phone stieg auch die Bedeutsamkeit von deren Vertriebsplattformen. Der ursprünglich nur mit Apple verbundene Begriff App Store wurde damit tendenziell zum Gattungsbegriff, was jedoch noch rechtlich umstritten ist.<ref>Todd Bishop: Microsoft: Apple can't claim exclusive rights to 'App Store'. The Business Journals, 11. Januar 2011, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> So wurde Amazon von Apple in den USA verklagt, weil es sein Angebot Amazon Appstore nennt.<ref>Kit Eaton: Apple sues Amazon over 'app store' name. CNN, 22. März 2011, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Adjust stellt die stetig wachsende Anzahl an „Zombies“, das heißt Apps, welche von Nutzern nur per direkter Suche gefunden werden können (also in keiner Topliste auftauchen), in App Stores ein größer werdendes Problem dar.<ref>The Undead App Store. (PDF; 3,4 MB) The course for discovery in 2015. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. März 2016; abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Entwickler versuchen, diesem Problem durch App-Store-Optimierungen entgegenzuwirken.<ref>Sarah Perez: Zombie Apps On The Rise; 83 % Of Apps Not On Top Lists, Up From 74 % Last Year. TechCrunch, 30. Januar 2015, abgerufen am 29. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Shlomo Garbi: 13 Steps To Perfecting Your App Store Optimization. In: thenextweb.com. 17. März 2015, abgerufen am 29. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Funktionen

Auf das Angebot kann üblicherweise über eine eigene App-Store-Software auf einem Mobilgerät oder über eine Website zugegriffen werden. Über eine Suche, Vorschläge, Topcharts oder eine Auswahl von Kategorien können Apps gefunden werden. Die Apps werden in dem App-Marktplatz mit Screenshot und einer Beschreibung dargestellt. Für eine bessere Einschätzung kann ein App-Marktplatz die Möglichkeit anbieten, die Apps zu bewerten und Nutzerkommentare zu hinterlassen. Nach dem Herunterladen hält der App Store die Apps auf dem jeweiligen Gerät des Kunden per (halb-)automatischer Aktualisierungsfunktion auf dem neuesten Stand.

Entwickler

Neben der Benutzeroberfläche für Kunden gibt es auch eine für Anbieter. Über diese hat der Anbieter unter anderem die Möglichkeit, seine App hochzuladen, Bilder und eine Beschreibung zu hinterlegen. Er kann die Bezahloptionen bearbeiten und erhält in der Regel eine Statistik, wie häufig die App heruntergeladen wurde. Der Betreiber des App-Marktplatzes regelt auch die Bezahlung der Apps und die Weiterleitung des Geldes an den jeweiligen Anbieter. Dabei erhält der Betreiber eine anteilige Provision, die häufig um die 30 Prozent des Verkaufspreises beträgt.

Vertriebsplattformen (Auswahl)

Die Hersteller von mobilen Betriebssystemen, wie Apple, Google und Huawei, bieten für ihre Plattform jeweils einen App-Store an. Es gibt auch herstellerunabhängige App-Stores, wie z. B. den Amazon Appstore oder den Freie-Software-Store F-Droid.

Google Play Store

Datei:Google Play 2022 logo.svg
Logo von Google Play

Der Google Play Store (eigentlich nur kurz „Google Play“) ist der „native“ App-Anbieter für Android-basierte Geräte und mit über 3,5 Millionen Apps (Stand: Oktober 2023<ref name=":0">App-Stores: Anzahl der verfügbaren Apps 2022. Abgerufen am 19. September 2023.</ref>) der größte App-Store. Er wurde von Google im Oktober 2008 vorgestellt.<ref>Eric Chu: Android Market: Now available for users. In: android-developers.blogspot.de. Abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im August 2014 zählte die Plattform etwa 1,3 Millionen Apps.<ref>Sean Keach: Microsoft says Windows Phone now touts 300,000 apps. In: t3.com. 11. August 2014, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2016 waren über 2 Millionen Apps auf der Plattform verfügbar.

App Store (Apple)

Datei:App Store (iOS).svg
App-Store-Logo von Apple

Der App Store von Apple war der erste Vertriebskanal für Mobile Apps und wurde am 10. Juli 2008 eingeführt.<ref>iPhone App Store Downloads Top 10 Million in First Weekend. Apple, 14. Juni 2008, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit über 1,6 Millionen Apps (Stand: Oktober 2023<ref name=":0" />) ist er der zweitgrößte App-Store (der jedoch nur für Apple-Geräte nutzbar ist). Die Plattform hatte mit Stand Juni 2014 insgesamt 1,2 Millionen Apps und zählte 75 Milliarden Downloads.<ref>Sarah Perez: iTunes App Store Now Has 1.2 Million Apps, Has Seen 75 Billion Downloads To Date. TechCrunch, 2. Juni 2014, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Juli 2015 waren es 1,5 Millionen Apps.<ref>Apple - WWDC 2015. In: YouTube. 15. Juni 2015, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2010 folgte der Mac App Store für Apple-Computer mit macOS.<ref>Andrew Myrick: A report states there were over 11.1 billion Google Play Store downloads in Q1 2016. In: phandroid.com. 18. April 2016, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Amazon Appstore

Der Amazon Appstore war eine alternative Plattform für Android-Apps. Er wurde im März 2011 mit 3.800 Apps eingeführt, baute sein Angebot bis 2014 auf 240.000 Apps aus<ref>Amazon Appstore: number of available apps 2016. In: statista.com. Abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und hatte Ende 2022 knapp 500.000 Apps.<ref name=":0" /> Seit Juni 2013 konnten auch Blackberry-Geräte Apps über Amazon beziehen. Der Amazon Appstore ist der einzige Vertriebskanal für die firmeneigenen Fire Tablets.<ref>Brian Burgess: How to install Google apps on Kindle Fire HD or HDX. Gizmag, 11. Februar 2014, abgerufen am 30. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2025 wurde das Angebot eingestellt, der Appstore ist nur noch auf Amazon-Geräten wie FireTV und Fire Tablets verfügbar.<ref>Amazon Appstore FAQ: Apps & Spiele. In: Amazon.com. Abgerufen am 25. März 2026.</ref>

Andere App-Stores

Eingestellte App-Stores

Einzelnachweise

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