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Hohe Roßfelder

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Oberes Roßfeld

Die Hohen Roßfelder, auch im Singular als Hohes Roßfeld, Roßfeldalm oder auch nur Roßfeld<ref>so auf der amtlichen topographischen Karte im BayernAtlas (PDF)</ref> bezeichnet, sind zwei benachbarte steile Almwiesen östlich und oberhalb des Königssees in den Gotzenbergen, dem bayerischen Teil des Hagengebirges.

Lage

Die Hohen Roßfelder befinden sich oberhalb der Priesbergalm, die auf 1460 Meter Höhe liegt,<ref> Rz 2870, S. 525 f. (online)</ref> und unterhalb des 2184 Meter hohen Fagsteins. Sie liegen im Staatsforstdistrikt XVII Priesberg des Forstes Königssee, ein vormals gemeindefreies Gebiet und seit dem 1. Januar 1984 eine Gemarkung der Gemeinde Schönau am Königssee.

Das nordwestlich gelegene Untere Roßfeld mit einer Fläche von rund 30 Hektar liegt auf 1600 bis 1800 Metern und das Obere Roßfeld mit 23 Hektar auf 1800 bis 2000 Metern Höhe. Die beiden Almwiesen sind durch die Kammerlwand voneinander getrennt.

Am südlichen Rand des Oberen Roßfelds befand sich der heute verfallene Kaser der Roßfeldalm.<ref>Roßfeldalm am Fagstein. In: Datenbank AgrarKulturerbe. Gesellschaft für Agrargeschichte</ref>

Nutzung

Landwirtschaft

Die Almweiden werden heute von der Priesbergalm aus mit Jungrindern mitbestoßen.<ref>Agrarkulturerbe: Roßfeldalm am Fagstein. Beschreibung (2004)</ref>

Tourismus

Die Hohen Roßfelder sind kein klassisches Wanderziel, da es dort keine markierten und beschilderten Wanderwege gibt, aber eine Variante der Skitour der Kleinen Reibn führt über das Gebiet.<ref>Vgl. Planet Outdoor: Kleine Reibn, 2276 m; üblicherweise ohne Querung der Roßfelder vom Seeleinsee über den Stiergraben zur Priesbergalm.</ref> Ihren Namen verdanken die Hohen Roßfelder dem Umstand, dass sie früher als Bergweiden für junge Rösser dienten.<ref>Christian Riedl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Hohen Rossfelder im Hagengebirge (Memento vom 19. Mai 2026 im Internet Archive), eine Sendung des Bayerischen Rundfunks vom 14. August 2015, online unter br.de</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Karl Ranke: Die Alm- und Weidewirtschaft des Berchtesgadener Landes. Kastner & Callwey, München 1929 (zugl. Dissertation TH München), DNB 571054773.
  • Rz. 2870–2872 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />