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Goteram

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Goteram auch Gotram, Koteram (gestorben 803) war Graf, königlicher Sendbote und Präfekt des baierischen Ostlandes von Karl dem Großen.<ref name="Wolfram">Herwig Wolfram: Salzburg, Bayern, Österreich. Die Conversio Bagoarium et Carantanorum und die Quellen ihrer Zeit, Verlag Oldenbourg, Wien, München, Oldenbourg 1996</ref> Er war möglicherweise Bruder oder Neffe von Galla, der Gattin des Präfekten „Altbaierns“ Audulf. Besitzungen hatte er an der Sempt bei Wörth und Erding.<ref>Abhandlungen der Historischen Classe der Königlich bayerischen Akademie der Wissenschaften. Dritter Band. Erste Abtheilung. Verlag der K. B. Akademie der Wissenschaften in Kommission des G. Franz’schen Verlags, München 1841, S. 149</ref> Den Tod fand er gemeinsam mit Graf Cadaloc im Dritten Awarenaufstand im Jahre 803 beim heute unbekannten Kastell Guntio.<ref>Nach Wolfram wird die häufig vorgenommene Gleichsetzung des Kastells Guntio mit Güns von der Namenkunde abgelehnt. Er selbst nimmt das Kastell eher im nördlichen Burgenland an. Herwig Wolfram: "Der Raum der Güssinger Herrschaft in der Karolingerzeit", veröffentlicht in Die Güssinger, Ergebnisse der Symposien im Rahmen der „Schlaininger Gespräche“ 1986/1987, Hrsg. Burgenländisches Landesmuseum Eisenstadt, Eisenstadt 1989.</ref>

Die Wiener Gotramgasse im Bezirk Donaustadt ist nach dem Grafen benannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wiener Straßennamen und ihre historische Bedeutung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wien.gv.at auf der Website https://www.wien.gv.at/</ref>

Einzelnachweise

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