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Elbit Systems

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Elbit Systems Ltd.

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Elbit Systems logo.svg
Rechtsform Limited
ISIN IL0010811243
Gründung 1953
Sitz Haifa, IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Leitung Michael Federmann (Chairman)
Bezalʾel Machlis (Präsident und CEO)
Mitarbeiterzahl 18.984<ref name="AR23">2023 Form 10-K Report, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Umsatz 5,975 Mrd. USD<ref name="AR23" />
Branche Luft- und Raumfahrttechnik, Rüstungsindustrie, IT
Website elbitsystems.com
Stand: 31. Dezember 2023

Elbit Systems Ltd. ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein israelischer Luft- und Raumfahrt- sowie Elektronikkonzern mit Sitz in Haifa. Er ist einer der größten Rüstungskonzerne Israels und gehört zu den drei größten Rüstungsexporteuren Israels neben Israel Aerospace Industries und Rafael.<ref>Global arms industry rankings: Sales up 4.6 per cent worldwide and US companies dominate the Top 5 | SIPRI. Abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref>

Geschichte

Datei:Matam hi-tech park (Haifa).jpg
Unternehmenszentrale von Elbit Systems Haifa

Das Unternehmen wurde 1966 von Elron Electronic Industries gegründet. In der Anfangszeit konzentrierte sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Produktion von Navigationsausrüstung für die meisten israelischen Flugzeuge, entwickelte ein Avionikpaket für das Kampfflugzeug I.A.I. Lavi und ein Feuerleitsystem für den Panzer Merkava. 1996 wurde Elbit in drei unabhängige Firmen aufgeteilt: Elbit Medical Imaging, Elbit Systems und Elbit.<ref name="elron.com">elron.com: Elron's story – Technology Investment With Vision. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juni 2010; abgerufen am 14. November 2012.</ref>

Im Jahr 2000 fusionierte Elbit Systems mit El-Op, einer Firma des derzeitigen Vorsitzenden Michael Federmann, und wurde damit zur größten nichtstaatlichen Firma für Verteidigungselektronik in Israel. Durch die Fusion mit El-Op ist Michael Federmann der größte Aktionär des Unternehmens. 2004 verkaufte Elron seine Anteile an Elbit für 200 Millionen US-Dollar.

Nach der Fusion mit El-Op kauften Michael Federmann und CEO Joseph Ackerman zahlreiche Firmen auf:

  • Elisra (70 % Anteil)
  • Tadiran Communications
  • Shiron Satellite Communications
  • BVR Systems
  • Anteile der Aircraft Systems Division der Israel Military Industries
  • Innovative Concepts, Inc.
  • Mikal Ltd.
  • Intro Precision Ltd. (75 % Anteil)<ref>Change of relevant legal entity. (PDF) In: Companies House. 2. Mai 2023, abgerufen am 16. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2004 kaufte Elbit den traditionsreichen Hochfrequenztechnik-Spezialisten Telefunken Racoms in Ulm. Als nun hundertprozentige Tochtergesellschaft von Elbit Systems bietet Telefunken Racoms HF-Systeme für den europäischen Markt an. Im Jahr 2010 wurde der Rüstungshersteller Soltam Systems übernommen.

Im November 2018 wurde die vollständige Übernahme des ehemals staatlichen Rüstungskonzerns IMI Systems durch Elbit Systems verkündet. Die Übernahme hatte einen Wert von umgerechnet rund 495 Millionen US-Dollar.<ref>IMI Systems: Elbit Systems completes the acquisition of IMI Systems abgerufen am 9. März 2019.</ref><ref>Reuters: Elbit completes purchase of Israel's IMI after government approval abgerufen am 9. März 2019.</ref>

Elbit kündigte im April 2018 zur Ausweitung der Aktivitäten auf dem deutschen Markt an, ein Büro in Berlin zu eröffnen.<ref name=":0" /> Der Sitz der Elbit Systems Switzerland AG befindet sich in Bern.<ref>Elbit Systems Switzerland AG. In: Zefix. Abgerufen am 20. Dezember 2024.</ref><ref>Naomi Jones: Stadt Bern: Farbanschlag auf israelischen Rüstungskonzern. In: derbund.ch. 20. Dezember 2024, abgerufen am 20. Dezember 2024.</ref>

Produkte

Elbit Systems liefert Waffen-, Kommunikations- und Aufklärungssysteme weltweit an die Streitkräfte der Länder, bei denen die Israelische Regierung keine Bedenken hat.

Elbit lieferte das „UK Military Flight Training System“ für britische Flugschüler (Royal Air Force, Royal Navy and Army Air Corps) und die neue Ausrüstung für Soldaten namens „Smart Vest“ für die Beneluxstaaten. An die Schweizer Luftwaffe sollte 2019 im Rahmen des Projektes „Unbemannte Flugsysteme“ die Hermes-900-Drohne als ADS 15 geliefert werden.<ref name=":0">Israelischer Konzern Elbit Systems eröffnet Büro in Berlin -... In: bundeswehr-journal. 13. April 2018, abgerufen am 16. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Drohnen

Elbit Systems ist einer der weltweit führenden Hersteller militärischer Drohnen. Der Konzern stellt dualuse Drohnen für Aufklärungs- und Angriffszwecke her. Das am längsten eingeführte System sind die Drohnen Hermes 450 und Hermes 900. Dann folgten Skylark und die spezialisierte Fern-Kampfdrohne Skystriker. Daneben werden für Aufklärungszwecke die Oktokopter Thor und MAGNI vertrieben.

Neben Angriffsdrohnen stellt Elbit Systems auch Systeme zur Abwehr bewaffneter Drohnen her.<ref>Elbit Systems protects vehicles from drones. In: SmartCitiesElectronics.com. 13. September 2019, abgerufen am 16. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nutzer

AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan

BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg Botswana

BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien

  • Hermes-450-Drohnen bei der Brasilianischen Luftwaffe und Armee

Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union

IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel

  • Die Israelische Armee setzt Drohnen der Typen Hermes 450, Hermes 900, Skylark und Skystriker ein.

Kolumbien Kolumbien

  • Hermes-900-Drohnen

Schweiz Schweiz

TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei

Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten

Datei:M-113 w UT-25 @ PA 122nd Anniversary Caravan.jpg
M113 mit einem Elbit-Geschützturm

Gepanzerte Fahrzeuge und Landwaffensysteme

Elbit hat sich auf vollautomatische, ferngesteuerte Waffensysteme und entsprechende Gefechtstürme für Panzer spezialisiert. Mit dem UT30MK2 werden gepanzerte Truppentransporter (APC) ausgestattet und ferngesteuert feste und bewegliche Ziele mit hoher Feuerkraft bekämpft.<ref>You are being redirected... Abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref>

Mit dem Elbit System Sabrah produziert die Firma einen leichten Kettenpanzer mit einem 105-mm-Hauptgeschütz. Der Pandur II ist die Abwandlung auf einer 8×8-Allradplattform. Der Panzer kann unterschiedlich konfiguriert werden, erfüllt NATO-Standards und wird weltweit exportiert.<ref>Elbit Systems’ “Sabrah” Light Tank. 8. Oktober 2020, abgerufen am 16. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nutzer

PhilippinenDatei:Flag of the Philippines.svg Philippinen

IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel

Seefahrzeuge

Elbit Systems stellt auch See-Drohnen her. Die ferngesteuerten Schiffssystem Seagull als Unmanned Surface Vessel (USV) sind für die Minensuche (MCM) (Aufspüren, Identifizieren und Klassifizieren und Sprengung). Die bewaffneten Boote können jedoch auch für Angriffe eingesetzt werden.

Kommunikation

Elbit System entwickelt, baut und vertreibt militärische Kommunikationsgeräte auf Basis unterschiedlicher Plattformen.

E-LynX

Weltweit vertrieben wird das UHF Kommunikations- und Führungssystem E-LynX. Die in Israel entwickelte und gepflegte Produktfamilie von digitalen militärischen Funkgeräten (Software Defined Radios, SDR) wird von Telefunken Radio Communication Systems GmbH & Co. KG, dem deutschen Tochterunternehmen des Elbit-Konzerns vertrieben. Die E-LynX Familie ist technisch so spezifiziert, dass sie Empfangs- und Sendeseitig mit 225 bis 512 MHz das gesamte von der NATO genutzte UHF Spektrum abdeckt. Das PNR-1000 Funkgerät der Familie soll ein ad-hoc Netzwerk für 64 Teilnehmer bieten und sich automatisch als Relay für Daten- und Sprachsignale aufschalten.<ref>Waldemar Geiger: E-LynX Funkgeräte für IdZ-ES. In: ESUT – Europäische Sicherheit & Technik. 17. Juni 2019, abgerufen am 17. Mai 2020.</ref><ref>Funkgeräte E-LynX PNR 1000 für das deutsche Heer. In: bundeswehr-journal. 5. Juni 2019, abgerufen am 7. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Geräte ermöglichen Daten-, Sprach- und Videoübertragung gleichzeitig und eine echtzeitgenaue Positionsbestimmung der eigenen Kräfte auf Basis der integrierten Fähigkeit „Blue Force Tracking“. Durch ein MultiHop-Verfahren soll die Reichweite deutlich erhöht werden sowie die Netzwerkagilität und -robustheit bei stark verringerter Latenz verbessert werden.

Elbit Systems führte 2020 mit E-LynX-Sat, ein mobile add-on Einheit für Satellitenkommunikation (SATCOM) ein, die mit Elbit Systems’ E-LynX Software Defined Radio (SDR) als Plattform arbeitet. Erprobt wurde das System beim British Army’s Warfighting Experiment 2020.<ref>forceindia: Elbit Systems Launches E-LynX-Sat. 17. November 2020, abgerufen am 15. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die E-LynX-Geräte werden bei der deutschen Bundeswehr für die VJTF der NATO 2023 in kleinen Stückzahlen beschafft und über Rheinmetall als Teil des Infanteristen der Zukunft eingesetzt. Sie sollen auch die bisherige Fahrzeugkommunikation und Gefechtsführung des SPz PUMA ersetzten.<ref>Elbit Systems: Deutsche Tochterunternehmen von Elbit Systems stattet das Deutsche Heer mit Funkgeräten aus. Abgerufen am 7. Juni 2020.</ref><ref>Elbit subsidiary to supply E-LynX soldier radios to German Army. 5. Juni 2019, abgerufen am 7. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das deutsche Heer testete ab 2019 bei seinen Kräften die E-LynX PNR 1000 Reihe in tragbarer und in der Fahrzeugausführung. Da aber eine Anschaffung für die ganze Truppe nicht beschlossen wurde, vergab das Beschaffungsamt der Bundeswehr 2021 an Thales den Auftrag, die Mitte der 1980er Jahre eingeführten analogen VHF-Sprechfunkgeräte SEM 80/90 unverändert nachbauen zu lassen. Sie sollen solange eingesetzt werden, bis die geplante Digitalisierung der Funkkommunikation der deutschen Streitkräfte mittels E-LynX oder vergleichbarer Systeme realisiert ist.<ref>Gefährliche Funkstörung, die Fortsetzung: 80er Jahre, bitte kommen – Augen geradeaus! Abgerufen am 30. September 2021.</ref>

Die niederländischen Streitkräfte,<ref>Elbit Systems Awarded $65 Million Contract from the Dutch Ministry of Defence. Abgerufen am 7. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die Schweizer Armee<ref>Tamir Eshel: E-Lynx SDR to Modernize the Swiss Army Mobile Communications. In: Defense Update:. 29. Oktober 2019, abgerufen am 7. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und das Heer der Indischen Streitkräfte nutzen E-LynX-Geräte und digitale System-Erweiterungen, die mit modernisierten Schnittstellen bedient werden können.

HRM-Familie

Auf der Basis der ursprünglich von der deutschen Telefunken (später Telefunken RACOM) entwickelte Kurzwellen-Funkgerätefamilie FS-5000 wurde die HRM-7000 Kurzwellenfunkgeräte für die Bundeswehr entwickelt.<ref>HRM 7X00 – Bundeswehr beschafft zusätzliche Kurzwellenfunkgeräte. 11. Februar 2022, abgerufen am 29. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie wurden durch Elbit System verkauft. Das Nachfolgesystem, das komplett auf SDR-Technik aufbauende HRM-9000 wird seit 2023 in den Spezialisierten Kräften, bei der Luftlande- und Aufklärungstruppe sowie bei der Armee eines weiteren nicht öffentlich genannten osteuropäischen NATO-Land eingeführt.<ref>ES&T Redaktion: Kurzwellenfunkgeräte HRM 9000 für Weitbereichskommunikation in Erprobung. 3. Januar 2023, abgerufen am 29. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nutzer

DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland

  • PNR-1000
  • HRM-7000 / HRM-9000

IndienDatei:Flag of India.svg Indien

  • E-LynX Kommunikation

SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden

Schweiz Schweiz

  • E-LynX Kommunikation für die gesamte Truppe, basierend auf PNR-1000

SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien

NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande

  • Ausrüstung für Infanteristen, Nachtsichtgeräte, Aufklärungs-EQ

Spionagesoftware

2017 veröffentlichte das IT-Labor Citizenlab einen Bericht, wonach Äthiopische Dissidenten in den USA, dem Vereinigten Königreich und anderen Ländern von der Firma Cyberbit ausspioniert wurden. Cyberbit ist 100-prozentige Tochter von Elbit Systems.<ref>Champing at the Cyberbit: Ethiopian Dissidents Targeted with New Commercial Spyware. 6. Dezember 2017, abgerufen am 16. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Ethiopia using Israeli spyware to spy on dissidents, journalists. 6. Dezember 2017, abgerufen am 16. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kritik

2022 gab es finanzielle Unterstützung von Elbit Systems für die Veröffentlichung des Buches „The Bulgarian Army and the Rescue of Bulgaria's Jews, 1941–1944“ von Dimitar Nedialkov, Professor an der bulgarischen Militärakademie. Das Buch erschien auf Englisch und Bulgarisch mit dem Logo von Elbit Systems. Das Buch verbreitet das bulgarische Staatsnarrativ über die angebliche Rettung von Juden während des Zweiten Weltkriegs durch den Staat. Entgegen dem Forschungsstand wird ohne Belege behauptet, dass die bulgarische Armee dabei eine zentrale Rolle gespielt habe, indem diese die Juden in Arbeitsbataillone zwang, damit der Staat sie nicht in die Todeslager der Nazis deportieren musste. Jüdische Männer wurden hingegen zum Eintritt in die Arbeitsbataillone der Armee gezwungen, um sie wirtschaftlich zu ruinieren, sozial zu marginalisieren und ihnen keine Zukunft im Land zu lassen. Tatsächlich rettete vor allem der zivile Protest in Bulgarien die Juden vor der Deportation in die Todeslager der Nazis. Im Buch wird die Verhaftung, Ausplünderung und Massendeportation von rund 12.000 Juden aus den bulgarisch besetzten Gebieten Westthrakien, Ostmazedonien und Südostserbien in NS-Todeslager im März 1943 unterschlagen. Bulgarien führte eine harte antisemitische Politik durch, mit Gesetzen im Stil der Nürnberger Gesetze der Nazis. So mussten Juden ab August 1942 ihre Kleidung mit einem gelben Abzeichen kennzeichnen. Die israelischen Professoren Raz Segal und Amos Goldberg vermuten, dass die Firma das Buch unterstützte, um Geschäfte auf dem bulgarischen Rüstungsmarkt und am Grenzzaun zur Türkei zu machen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Warum eine israelische Waffenfirma Holocaust-Verfälschung finanziert.] In: berliner-zeitung.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. September 2020.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2023 rief die Progressive Internationale (PI) wegen der entscheidenden Rolle des Unternehmens im Israel-Gaza-Konflikt zum Protest gegen Elbit auf. Aktivisten blockierten daraufhin Eingänge von Niederlassungen, Tochter- und Partnerunternehmen in Großbritannien, Brasilien und Japan.<ref>Rivkah Brown: Court Acquits Two Palestine Activists of Targeting Israeli Weapons Company, Leaving Six in Limbo. In: Novara Media. 22. Dezember 2023, abgerufen am 22. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Activists stage global 'day of action' targeting Israeli arms manufacturer. In: Middle East Eye. 21. Dezember 2023, abgerufen am 22. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach einem Anschlag auf einen Unternehmensstandort in Ulm im September 2025<ref>S.W.R. Aktuell: Rauchbomben und Farbbeutel: Anschlag auf israelisches Rüstungsunternehmen. 8. September 2025, abgerufen am 9. Oktober 2025.</ref> forderte Israels Botschafter in Berlin, Ron Prosor, israelische Rüstungsfirmen in Deutschland zu schützen. „Der Angriff hat rein gar nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, das ist Terror“, sagte Prosor. „Heute trifft es Elbit, morgen geht es um eine andere Rüstungsfirma.“<ref>Florian Pfitzner: Israels Botschafter Prosor kritisiert "Naivität der Europäer". In: esut.de. Europäische Sicherheit & Technik, 30. September 2025, abgerufen am 9. Oktober 2025.</ref> Die Demonstranten, die sich seit September in Untersuchungshaft befinden, betonen, dass ihr Ziel darin bestand, die Mitschuld von Elbit Systems an der Tötung von Zivilisten im Gazastreifen aufzuzeigen. Der Anwalt der sogenannten Ulmer Fünf fordert die sofortige Freilassung der Demonstranten sowie eine Untersuchung der engen Verwicklung von Elbit Systems Deutschland in Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord im Gazastreifen.<ref>Matthias Monroy: »Ulm 5« fordern Ermittlungen gegen Elbit wegen Kriegsverbrechen. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref>

Elbit Systems ist seit Mai 2025 von der NATO wegen laufender Korruptionsermittlungen von der Teilnahme an Vergabeverfahren für Rüstungsaufträge ausgeschlossen.<ref>Korruptionsverdacht – Nato suspendiert Israels Rüstungsriesen. In: handelsblatt.com. 8. Dezember 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025.</ref>

Literatur

  • Stefan Borg (2020): Assembling Israeli drone warfare: Loitering surveillance and operational sustainability. November 2020 in Security Dialoge. doi:10.1177/0967010620956796

Weblinks

Commons: Elbit Systems – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

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