Zum Inhalt springen

Burg Ittendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. März 2026 um 10:41 Uhr durch imported>Phzh (Form, typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Burg Ittendorf
Datei:Schloss Ittendorf-7760.jpg
Schloss Ittendorf

Schloss Ittendorf

Alternativname(n) Schloss Ittendorf
Staat Deutschland
Ort Markdorf-Ittendorf
Entstehungszeit vermutlich 13. Jahrhundert
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Schloss
Ständische Stellung Ministeriale
Geographische Lage 47° 42′ N, 9° 20′ OKoordinaten: 47° 42′ 6,6″ N, 9° 20′ 22,8″ O
 {{#coordinates:47,701830555556|9,3396611111111|primary
dim=200 globe= name= region=DE-BW type=building
  }}
Höhenlage 440 m ü. NN
Burg Ittendorf (Baden-Württemberg)
Burg Ittendorf (Baden-Württemberg)

Die Burg Ittendorf, heute Schloss Ittendorf, ist eine abgegangene Höhenburg und ein späteres Schloss auf einer etwa 440 m ü. NN hohen Erhebung im heutigen Stadtteil Ittendorf der baden-württembergischen Kleinstadt Markdorf im Bodenseekreis. Das Schloss und die Kirche St. Martin gelten als Wahrzeichen Ittendorfs.

Geschichte

Die vermutlich im 13. Jahrhundert erbaute Burg der Schenken von Schmalegg, einem welfisch-staufischen Ministerialengeschlecht, ist um 1260 bezeugt. 1302 kamen die Burg und das Dorf durch einen formalen Verkauf in die Lehnsabhängigkeit des Klosters Salem.<ref>Ittendorf bei leo-bw.de</ref> Im Bauernkrieg 1524 wurde die Burg zerstört.<ref>Schloss Ittendorf bei burgenwelt.de. Abgerufen am 10. September 2025.</ref>

Das Schloss wurde vom Kloster Einsiedeln auf der Burgstelle im 17. Jahrhundert erbaut und von 1671 bis 1677 als Statthalterei ausgebaut.

Das mit einer mittelalterlichen Ringmauer umgebene Schloss ist ein dreistöckiger Staffelgiebelbau, der seit der Säkularisation in privatem Besitz ist.

1959 ging Schloss Ittendorf in den Besitz von Generalkonsul Wolfgang Julius Emil Böttger über.

Seit 2015 befindet sich das Schloss in Eigentum seiner Schwiegertochter Tanja Jasmin Y Böttger.<ref>Ittendorf bei leo-bw.de</ref>

Verein Badische Bauernschule

Am 22. November 1931 war die Badische Bauernschule durch mehrere Verbandszusammenschlüsse unter Lambert Schill als „Verein Badische Bauernschule“ nach längerer Umbauphase im Schloss Ittendorf gegründet und in Gegenwart von Minister Andreas Hermes eingeweiht worden. Bereits 1933 wurde sie zwangsaufgelöst und nach dem Zweiten Weltkrieg in Schwerzen neu gegründet.<ref>Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e. V., Freiburg (Hrsg.): "Der Weg der Bauernhochschule. Festschrift zur Eröffnung der Badischen Bauernschule Tiengen", 1955.</ref>

Das Schloss befindet sich in Privateigentum.

Literatur

  • Alois Schneider: Burgen und Befestigungen im Bodenseekreis. In: Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.): Fundberichte aus Baden-Württemberg. Band 14. 1. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1989, ISBN 3-510-49114-9, ISSN 0071-9897, S. 583–586.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Schlösser: Wasserschloss Bambergen | Schloss Billafingen | Schloss Birnau | Humpisschloss (Schloss Brochenzell) | Schloss Buchhorn | Wasserschloss Burgberg | Schloss Efrizweiler | Schloss Friedrichshafen | Schloss Heiligenberg | Schloss Helmsdorf | Schloss Hersberg | Schloss Hohenstein | Schloss Kirchberg | Schloss Liebenau | Schloss Markdorf (Altes Schloss, Bischofsschloss) | Schloss Maurach | Neues Schloss Meersburg | Schloss Montfort | Schloss Salem | Schloss Spetzgart | Neues Schloss (Tettnang) | Altes Schloss (Tettnang) | Torschloss Tettnang | Schloss Überlingen

Burgen und Ruinen: Burg Alt-Heiligenberg (abgegangen) | Burg Altraderach (Weiherberg, Heidenschlösschen) (abgegangen) | Burgruine Altsummerau | Wasserburg Argen (abgegangen) | Burg Baitenhausen (abgegangen) | Burg Baumgarten (abgegangen) | Burg Berg (abgegangen) | Burg Bermatingen (abgegangen) | Burgruine Ebersberg | Burg Echbeck (abgegangen) | Burg Falkenhalden (Falkenstein) (abgegangen) | Burg Frickingen (abgegangen) | Burg Gießen | Burg Hagnau (abgegangen) | Burguine Hohenbodman | Burgruine Hohenfels (Alt-Hohenfels, Nieder-Hohenfels) | Burgruine Hüneberg (Burghalde) | Burg Ittendorf | Burg Kilsenberg (abgegangen) | Lenensburg (abgegangen) | Burg Leonegg (abgegangen) | Burg Löwental (Eichstegen) (abgegangen) | Burg Markdorf (Altschloss) (abgegangen) | Burg Meersburg (Altes Schloss) | Burg Nesselwangen (abgegangen) | Burg Neu-Raderach (abgegangen) | Burguine Neusummerau | Burg Oberraderach | Burg Ramsberg (abgegangen) | Burg Sammletshofen (abgegangen) | Burg Waldburg (abgegangen) | Burg Zwingenburg

Festungen: Stadtbefestigung Buchhorn (Festung Gustavsburg) | Stadtbefestigung Tettnang | Stadtbefestigung Überlingen

Turmhügelburgen (alle abgegangen): Burg Bürgberg | Burg Nüffern

Herrensitze: Adelssitz Berg (abgegangen) | Fürstenhäusle | Schloss Hirschlatt | Schloss Killenberg | Rothsches Palais

Burgställe (abgegangene, unbekannte Burgen): Burgstall über dem Achtobel | Wasserschloss Bambergen | Befestigung im Banzenreuter Wald | Burgstall über dem Beurenhof | Burgberg Boshasel | Burgstall am Buchholz | Burgstall Buggensegel | Schloßbühl Burg | Bürgle | Burgstall Drachenstein | Burgstall Eichle | Burgstall über dem Eisbrunnen | Befestigung Egg | Burgstall Hagenau | Wallanlage Heidengestied | Burgstall Hornstein | Burgstall Jettenhausen | Schlossbühl Kaltbächle | Burgstall Kaplinz | Burgstall Kohlberg | Schloßbühl Limpach | Burgstall Margarethenberg | Schlossbühl Oberuhldingen (Burg Oberrieden?) | Schloßbühl Owingen | Burghügel Sandacker | Burgstell Schiggendorf | Schwedenschanze | Burgstall am Seilerstobel (Ettenburg?) | Burgstall Hohenlinden | Burgstall im Wiedenholz | Burgstall Zielbühl

Wehrkirchen: Wehrkirche Bonndorf (St. Pelagius und Verena) | Wehrkirche Immenstaad (St. Jodokus)

Vorlage:Klappleiste/Ende