Zum Inhalt springen

Herbert Schibukat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Januar 2026 um 18:04 Uhr durch imported>Mef.ellingen.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Herbert Schibukat (* 27. Oktober 1914 in Rastenburg; † 7. April 1999 in Klein Wittensee) war ein deutscher Eishockeyspieler. Er war auch als Fußballer aktiv.

Karriere

Herbert Schibukat spielte auf Vereinsebene für den Rastenburger SV in Ostpreußen. 1944 nahm er mit dem LTTC Rot-Weiß Berlin an Meisterschaftsspielen teil.

Nach dem Krieg trat Schibukat 1947 und 1948 für den VfL Bad Nauheim an, mit dem er deutscher Vizemeister wurde, bevor er zu KTSV Preußen Krefeld wechselte.<ref>Herbert Schibukat in der Deutschen Eishockey-Datenbank, abgerufen am 12. November 2012</ref> Mit Preussen gewann er in der Saison 1950/51 den deutschen Meistertitel.

Er spielte von 1950 bis 1956 für den KTSV Preußen, wo er auch als Trainer tätig war. Im Alter von 40 Jahren beendete er dort seine sportliche Karriere. Danach kam er zwischen 1957 und 1967 als Verteidiger noch zu Einsätzen für den Krefelder FV.

International

Für die deutsche Eishockeynationalmannschaft nahm Schibukat an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen und 1952 in Oslo teil. Sein letztes Länderspiel für Deutschland bestritt er 1953 gegen Schweden.<ref>Rund um die Rastenburg. (PDF) In: cbk.starostwo.ketrzyn.pl. Dezember 2022, S. 51, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Erfolge und Auszeichnungen

Fußball

Im Februar 1947 wurde Schibukat aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft entlassen und zog nach Bad Pyrmont, wo er als Verteidiger bei der SpVgg Bad Pyrmont spielte. Noch im selben Jahr wechselte er zur SpVgg Hameln 07, wo er gemeinsam mit Ernst Willimowski im Fußballteam spielte.<ref>Dewezet vom 3. April 2025, Seite 23</ref> Im Frühjahr 1948 wechselte er zu Preußen Krefeld. 1949/50 bestritt Schibukat für die Krefelder 23 Ligaspiele im Fußball.<ref>DSFS (Hg.): Fußball in Westdeutschland 1945–1952, Seite 141</ref>

Erwähnenswertes

Nach Beendigung seiner Karriere war er Wirt in einer bekannten Eishockeygastwirtschaft in Krefeld, bis er nach Eckernförde in Schleswig-Holstein zog. Er starb am 7. April 1999 in Klein Wittensee.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />