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Aloe jawiyon

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Aloe jawiyon
Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Aloen (Aloe)
Art: Aloe jawiyon
Wissenschaftlicher Name
Aloe jawiyon
S.J.Christie, D.P.Hannon & Oakman

Aloe jawiyon ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton jawiyon leitet sich von je’awiyon, dem auf Sokotra gebräuchlichen Trivialnamen der Art ab.<ref>Gideon F. Smith, Colin C. Walker, Estrela Figueiredo: What’s in a name: epithets in Aloe L. (Asphodelaceae) and what to call the next new species. In: Bradleya. Band 28, 2010, S. 94.</ref>

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aloe jawiyon wächst kurz stammbildend, verzweigt und bildet kleine Klumpen. Die aufrechten oder niederliegenden Stämme erreichen eine Länge von bis zu 20 Zentimeter. Die lanzettlich-zugespitzten Laubblätter bilden dichte Rosetten. Ihre gelblich grüne, bräunlich überhauchte Blattspreite ist bis zu 20 Zentimeter lang und 3,5 Zentimeter breit. Die grünen Zähne am Blattrand sind 2 Millimeter lang und stehen 6 Millimeter voneinander entfernt.

Blütenstände und Blüten

Der einfache Blütenstand erreicht eine Länge von bis zu 20 Zentimeter. Die dichten, zylindrischen Trauben sind 10 bis 20 Zentimeter lang und 4 bis 6 Zentimeter breit. Die lanzettlich-deltoiden Brakteen weisen eine Länge von 4 bis 6 Millimeter auf. Die leuchtend orangefarbenen Blüten besitzen grüne Spitzen und stehen an 8 Millimeter langen Blütenstielen. Die Blüten sind 10 bis 20 Millimeter lang. Oberhalb des Fruchtknotens sind die Blüten leicht verengt. Darüber sind sie zur Mündung erweitert. Ihre äußeren Perigonblätter sind auf einer Länge von 8 Millimetern nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen kaum aus der Blüte heraus.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

Aloe jawiyon ist in Jemen auf Kalkstein in Höhen von 500 bis 800 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch Susan J. Christie, Dylan P. Hannon und Neil A. Oakman wurde 2004 veröffentlicht.<ref>Anthony G. Miller, Miranda Morris: Ethnoflora of the Soqotra Archipelago. 2004, ISBN 1872291597, S. 723.</ref>

Aloe jawiyon wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. gering gefährdet, eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012. Eingestellt von: Miller, A., 2004. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 559.
  • S. J. Christie, R. W. Dutton, D. P. Hannon, A. G. Miller, N. A. Oakman: Aloe jawiyon, a new species from Soqotra (Yemen). In: Bradleya. Band 23, 2005, S. 23–30.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks