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Paula Broadwell

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Datei:Paula Broadwell.jpg
Paula Broadwell (2011)

Paula Dean Kranz Broadwell (* 9. November 1972 in Bismarck, North Dakota) ist eine US-amerikanische Journalistin und Anti-Terrorismus-Expertin.<ref name="shear2012">Shear, Michael, D. (November 9, 2012). "Woman Linked to Petraeus Is a West Point Graduate and Lifelong High Achiever." New York Times</ref><ref name=DUalum/> Das Bekanntwerden einer außerehelichen Affäre mit David Petraeus, dem ehemaligen Chef der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan ISAF, führte am 9. November 2012 zu dessen Rücktritt als Direktor der CIA.

Ausbildung

Broadwell geb. Kranz wuchs in Bismarck, North Dakota, auf und besuchte dort die High School.<ref name="barney2012">Barney, Madison (January 30, 2012). Bismarck native profiles Gen. David Petraeus in new book. Bismarck Tribune</ref><ref name="Stern"> Miklis, Katharina Mit den Waffen einer Frau. Wer ist Paula Broadwell? Stern.de </ref>

1995 graduierte Broadwell an der Militärakademie West Point. Sie studierte an der Josef Korbel School of International Studies der University of Denver sowie an der Universität von Jordanien in Amman<ref name="duprofile"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Paula Broadwell (MA '06). (Memento vom 16. November 2012 im Internet Archive) (PDF; 300 kB) via University of Denver</ref> und machte einen Master für öffentliche Verwaltung an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University.<ref name="broadwell2005">Paula Broadwell: Iraq's doomed police training. Boston Globe, 30. August 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Januar 2013; abgerufen am 17. März 2025.</ref> Außerdem nahm sie am Ph.D.-Programm des Department of War Studies des King’s College London teil.<ref name="kclpage">Paula D Broadwell student page via King’s College London</ref>

Beruf und Karriere

Broadwell diente in der United States Army und der United States Army Reserve und wurde im August 2012 Lieutenant Colonel der Reserve.<ref name=Rothacker111112>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Chicago Tribune, 11. November 2012 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Sie war Vizedirektorin des Jebsen Center für Anti-Terror-Studien der Fletcher School of Law and Diplomacy der Tufts University<ref name=DUalum>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Paula Broadwell (MA ’06).] (PDF; 300 kB) In: Alumni Relations. University of Denver, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und arbeitete für die Joint Terrorism Task Force des FBI.<ref name=DUalum/>

Daneben schrieb sie Berichte und Analysen unter anderem für die New York Times, den Boston Globe und das Time Magazine.<ref name="NYT1 ">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, New York Times, 20. Oktober 2009 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2 </ref><ref name="BG1">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Boston Globe, 12. Dezember 2006 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Sie arbeitete als Embedded Journalist während des Krieges in Afghanistan. Unter anderem berichtete sie über das Dorf Tarok Kolache, das 2010 durch einen Angriff der US-Streitkräfte völlig zerstört wurde.<ref> Bericht von Paula Broadwell über Tarok Kolache, Foreign Policy</ref> Im Januar 2012 wurde die Petraeus-Biografie All In: The Education of General David Petraeus veröffentlicht, die Broadwell zusammen mit Vernon Loeb verfasst hat.

Paula Broadwell ist mit einem Arzt verheiratet und Mutter zweier Kinder.<ref name=Kelley012412>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Charlotte Observer, 24. Januar 2012. Abgerufen am 11. November 2012 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Sie lernten sich beim gemeinsamen Militärdienst in Deutschland kennen. Broadwell lebt in Dilworth, einem Stadtteil von Charlotte.<ref>International Business Time: Who Is Paula Broadwell's Husband? Dr. Scott Broadwell Ensnared In Petraeus Affair vom 12. November 2012, aufgerufen am 17. November 2012</ref><ref>Der Spiegel 47/2012, S. 69, 74</ref>

Broadwell und David Petraeus

Datei:David Petraeus and Paula Broadwell.jpg
Petraeus mit Broadwell im Juli 2011

Im November 2012 wurde eine Affäre von Broadwell mit Petraeus bekannt, nachdem das FBI Droh-E-Mails von Broadwell an die mit dem Ehepaar Petraeus befreundete Gesellschaftsdame Jill Kelley untersucht hatte, die sich damit an das FBI gewandt hatte.<ref>Süddeutsche Zeitung: Der Ex-Geheimdienstchef und Paula Broadwell</ref><ref>Sarah Titterton: David Petraeus affair: Paula Broadwell's 'love rival' Jill Kelley speaks out. The Telegraph, 12. November 2012, abgerufen am 16. November 2012 (englisch).</ref> Das Motiv war Eifersucht, da Broadwell Kelley verdächtigte, Absichten auf den General zu haben. Jill Kelley, die Ehefrau eines Chirurgen in Tampa, die als Society Lady Parties für die US Army organisierte, war auch in eine öffentlichkeitswirksame Affäre mit dem Nachfolger von Petraeus in Afghanistan, General John R. Allen, verwickelt.

Kennengelernt haben sollen sich Broadwell und Petraeus 2006, als dieser an der Harvard Kennedy School einen Vortrag gehalten hat. Broadwell machte damals dort ihren Master und soll ihn angesprochen haben. Für die Recherche an seiner Biografie zog sie für rund ein Jahr nach Afghanistan, wo Petraeus als Oberbefehlshaber der ISAF tätig war.<ref> Focus: CIA-Chef Petraeus stolpert über Vorzeige-Soldatin Broadwell</ref>

David Petraeus trat wenige Tage nach der US-Präsidentschaftswahl 2012 im Zuge der nach ihm benannten Petraeus-Affäre vom Amt des Direktors der CIA aus privaten Gründen zurück.<ref name="TieferFall">Sebastian Fischer, Max Gebauer: Spiegel Online am 10. November 2012: Der tiefe Fall des großen Generals. Abgerufen am 10. November 2012.</ref><ref>Christian Wernicke: Süddeutsche Zeitung online am 10. November 2012: Fassungslosigkeit nach Rücktritt von CIA-Chef. Abgerufen am 10. November 2012.</ref> Sein Rücktritt wurde von US-Präsident Obama am 9. November 2012 angenommen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Paula Broadwell, David Petraeus Biographer, Reportedly Woman Involved In CIA Director's Affair.] The Huffington Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Tagesschau online am 10. November 2012: CIA Chef Petraeus tritt zurück. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. November 2012; abgerufen am 10. November 2012.</ref>

Im November 2012 wurde das Haus von Broadwell vom FBI durchsucht, nachdem sie in den Verdacht geraten war, Geheiminformationen von Petraeus erhalten und veröffentlicht zu haben.<ref>Spiegel Online, 13. November 2012</ref> In einer Rede an der University of Denver Ende Oktober 2012 hatte sie behauptet, der Anschlag auf das US-Konsulat in Bengasi am 11. September 2012 (der zur Ermordung des Botschafters J. Christopher Stevens und mehrerer Begleitpersonen führte) sei durch al-Qaida-Terroristen erfolgt, um dort festgehaltene libysche Milizionäre zu befreien, was von der CIA dementiert wurde.

Werke

  • Paula Broadwell mit Vernon Loeb: All In: The Education of General David Petraeus. Penguin, 2012, ISBN 978-1-101-55230-8.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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