Zum Inhalt springen

Aloe ibitiensis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Dezember 2025 um 23:53 Uhr durch imported>Muscari.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Aloe ibitiensis
Datei:Aloe ibitiensis 335391494.jpg

Aloe ibitiensis

Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Aloen (Aloe)
Art: Aloe ibitiensis
Wissenschaftlicher Name
Aloe ibitiensis
H.Perrier

Aloe ibitiensis ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton ibitiensis verweist auf das Vorkommen der Art auf dem Berg Ibity auf Madagaskar.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 115.</ref>

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aloe ibitiensis wächst stammlos und in der Regel einfach. Die lanzettlich spitzen Laubblätter bilden dichte Rosetten. Die gelblichgrüne bis olivgrüne, auffallend liniert-gestreifte Blattspreite ist 25 bis 30 Zentimeter lang und 7 Zentimeter breit. Die festen, bleichgelben Zähne am Blattrand sind 1 bis 2 Millimeter lang und stehen 3 bis 5 Millimeter voneinander entfernt.

Blütenstände und Blüten

Der Blütenstand besteht aus zwei bis vier Zweigen und erreicht eine Länge von etwa 80 Zentimeter. Die ziemlich dichten, zylindrisch spitz zulaufenden Trauben sind 25 Zentimeter lang und 5 Zentimeter breit. Die eiförmig-spitzen Brakteen weisen eine Länge von 4 bis 7 Millimeter auf und sind 2 bis 3 Millimeter breit. Die scharlachroten Blüten stehen an 14 Millimeter langen Blütenstielen. Die Blüten sind 26 Millimeter lang und an ihrer Basis verschmälert. Auf Höhe des Fruchtknotens weisen die Blüten einen Durchmesser von 4 bis 5 Millimeter auf. Darüber sind sie erweitert. Ihre äußeren Perigonblätter sind auf einer Länge von 9 Millimetern nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen kaum aus der Blüte heraus.

Genetik

Die Chromosomenzahl beträgt <math>2n = 14</math>.

Systematik und Verbreitung

Aloe ibitiensis ist in Zentral-Madagaskar auf Quarzitklippen und Zinnen in Höhen von 1200 bis 2000 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch Henri Perrier de La Bâthie wurde 1926 veröffentlicht.<ref>H. Perrier: Les Lomatophyllum et les Aloë de Madagascar. In: Mémoires de la Société Linnéenne de Normandie. Botanique. Band 1, Nummer 1, 1926, S. 30.</ref> Synonyme sind Aloe ibitiensis <templatestyles src="Person/styles.css" />hort. (ohne Jahr, nom. inval. ICBN-Artikel 61.1), Aloe itremensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Reynolds (1955)<ref>Journal of South African Botany. Band 22, Nummer 1, Kirstenbosch 1955, S. 29–30.</ref>, Aloe cremersii <templatestyles src="Person/styles.css" />Lavranos (1974)<ref>John J. Lavranos: Une nouvelle espece d'Aloe (Liliacees) de Madagascar. In: Adansonia. Band 14., Nummer 1, 1974, S. 99–101.</ref> und Aloe saronarae <templatestyles src="Person/styles.css" />Lavranos & T.A.McCoy (2006)<ref>John J. Lavranos & Tom A. McCoy: Aloe saronarae – eine eng begrenzte endemische neu Art aus dem südlichen zentralen Hochland von Madagaskar In: Kakteen und andere Sukkulenten. Band 57, Nummer 4, 2006, S. 93–96.</ref>.

Nachweise

Literatur

  • Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 252.
  • Leonard Eric Newton: Aloe ibitiensis. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 146.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Aloe ibitiensis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Foto einer blühenden Kulturpflanze