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St. Hedwig (Exter)

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St. Hedwig
Basisdaten
Konfession römisch-katholisch
Ort Vlotho-Exter, Deutschland
Diözese Erzbistum Paderborn
Patrozinium St. Hedwig
Baugeschichte
Bauzeit 1977–1978
Baubeschreibung
Einweihung 3. Februar 1978
Baustil Moderne
Koordinaten 52° 8′ 4,5″ N, 8° 47′ 18,7″ OKoordinaten: 52° 8′ 4,5″ N, 8° 47′ 18,7″ O
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Die ehemalige römisch-katholische Kirche St. Hedwig liegt in Exter, einem Stadtteil der ostwestfälischen Stadt Vlotho im Kreis Herford in Nordrhein-Westfalen. Die profanierte Kirche St. Hedwig gehörte zur Pfarrgemeinde Heilig Kreuz (Vlotho) und somit zum Pastoralen Raum WerreWeser des Dekanats Herford-Minden im Erzbistum Paderborn. Die Kirche war nach der heiligen Hedwig von Andechs benannt.

Geschichte

Die Kirche St. Hedwig wurde zwischen 1977 und 1978 an der Solterbergstraße erbaut. Am 3. Dezember 1978 wurde die Kirche durch Weihbischof Paul Nordhues eingeweiht. Der Kirchenneubau ersetzte eine zuvor seit 1950 als Behelfslösung genutzte Notkirche im Tal des Exterbaches.<ref>Karl Großmann: Geschichte der Stadt Vlotho. Vlotho 1971</ref> Nachdem die Anzahl der Gemeindemitglieder stetig sank, wurde schließlich im November 2020 die Schließung der Kirche durch den Pastoralverbund Werre-Weser bekannt gegeben. Wie das Kirchengebäude künftig genutzt werden soll, ist noch nicht bekannt.<ref>Westfalen-Blatt: Abschied von St. Hedwig in Exter</ref>

Datei:Kirchweihe St. Hedwig Exter durch Weihbischof Dr. Paul Nordhues.jpg
Segnung der Apostelleuchter
Datei:1780 091278-aus1M.jpg
Einladung zur Kirchweihe

Architektur

Das im Fachwerkstil mit Backsteinen erbaute Gebäude hat ein Satteldach mit Giebelgauben. An der Ostseite ist ein mit Kupfer verkleideter Glockenturm mit Pultdach und aufgesetztem Kreuz angefügt. Innerhalb des Gebäudes war ein Gemeindezentrum integriert.

Ausstattung

Altar, Tabernakel und Ambo im Kirchenraum waren mit sakralen Motiven im Metallgussverfahren gefertigt worden. Am Altar befand sich eine Reliquie der heiliggesprochenen Maria Katharina Kasper. Über dem Altar war ein großes, hölzernes Kruzifix, geschnitzt in den 1950er Jahren in Oberammergau, angebracht. In den Seitenflügeln der Kirche waren die fünfzehn Stationen des Kreuzweges dargestellt. Die Orgel der Kirche stammte aus dem Jahre 1984.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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