Zum Inhalt springen

Giovanni Bruno Vicario

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. April 2026 um 04:08 Uhr durch imported>GünniX (Archivlink geprüft).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Giovanni Bruno Vicario (* 25. Juni 1932 in Udine; † 28. Januar 2020 ebenda) war ein italienischer Psychologe und wird wie Paolo Bozzi (1930–2003) und Walter Gerbino (* 1951) der auf Gaetano Kanizsa zurückgehenden „Schule von Triest“ der Gestalttheorie in Italien zugerechnet. Vicario war 1962–1975 Professor für Psychologie an der Universität Triest, 1975–1999 an der Universität Padua und lehrte und forschte anschließend an der Universität Udine.

1960 entdeckte Vicario mit Paolo Bozzi das Phänomen des „Auditory Streaming“.<ref>Bozzi & Vicario: Due fattori di unificazione fra note musicali: la vicinanza temporale e la vicinanza tonale (1960); siehe <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Paolo Bozzi (1930-2003). (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) abgerufen am 6. November 2012.</ref> 1999 verlieh ihm die internationale Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen den Wolfgang-Metzger-Preis für eine mit der japanischen Psychologin Yoshie Kiritani durchgeführte Forschungsarbeit über die vertikale Organisation von Wahrnehmungsvorgängen.<ref>Kiritani & Vicario 1999: Slow-motion tunnel effect: an inquiry into vertical organization of perceptual events. (PDF; 0,9 MB)</ref>

Vicario war auch als Schriftsteller auf dem Gebiet der phantastischen Literatur tätig. Er publizierte unter anderem unter den Pseudonymen A. G. Greene und G. Newman, aber auch unter seinem eigenen Namen<ref>so z. B. die Kurzgeschichten-Sammlung Vicario 1987: La stirpe di Odisseo, Thule, Collana di Letteratura Fantastica 14, Marino Solfanelli Editore, 1987, ISBN 88-7497-244-X.</ref>.

Ausgewählte Publikationen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein