Die Hexenpresse
| Die Hexenpresse Zeitschrift für feministische Agitation [[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|150px]] | |
|---|---|
| Beschreibung | feministische Zeitschrift |
| Sprache | Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Verlag | Hekuba (Basel) |
| Erstausgabe | Oktober 1972 |
| Einstellung | 1976 |
| Herausgeberin | Gunild Feigenwinter |
| ISSN (Print) | 1018-9726 |
Die Hexenpresse – Zeitschrift für feministische Agitation war eine von 1972 bis 1976 in Basel erscheinende feministische Zeitschrift. Sie gilt als erste deutschsprachige Stimme der autonomen Frauenbewegung.<ref>frauenmediaturm.de: Chronik der Neuen Frauenbewegung. Oktober 1972; abgerufen am 16. Mai 2021.</ref> Herausgegeben wurde sie von Gunild Feigenwinter.
Im Rahmen der Berichterstattung um die in der westdeutschen Frauenbewegung umstrittene Gründungsankündigung der Zeitschrift Emma durch Alice Schwarzer im Jahr 1976 nannte Der Spiegel die Hexenpresse als eine der Publikationen, die aus der Frauenbewegung kamen „mit kleinen Auflagen und einem an Insiderinnen orientierten Markt, abseits der großen Medien“.<ref>Frauen-Presse: Kampf um Emma. In: Der Spiegel. Nr. 49, 1976 (online).</ref> Auch das Fernsehen in der Bundesrepublik nahm Notiz von der Hexenpresse und seiner Herausgeberin: Feigenwinter wie auch die Politikerin Helga Schuchardt (damals FDP) und die Berliner Filmemacherin (und Aktionsrat-Mitbegründerin) Helke Sander wurden im Dezember 1974 als Feministinnen in die zweite Sendung der Talkshow 3 nach 9 eingeladen.<ref>Diese Woche im Fernsehen. Dienstag, 10. Dezember. In: Der Spiegel. Nr. 50, 1974 (online).</ref>
Die letzte Ausgabe der Hexenpresse 1976 enthielt das 51 Seiten starke „Manifest der Mütter“, worin sich Feigenwinter als mutterrechtliche Feministin davon distanzierte, was sie als mütterfernen Mainstream der Frauenbewegung und linke Gleichheitsideologie auffasste.<ref name="rollfink">
<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref><ref name="courage">Mütter-Manifest. In: Courage, Heft 1, 1977, S. 33/34; fes.de/courage (PDF; 35,8 MB)</ref> Berlins feministische Frauenzeitung Courage berichtete in ihrer Januarausgabe 1977 über das Manifest, mit dem eine „radikale Kritik an der Frauenbewegung“ vorliege, die „uns allen zu denken geben sollte“, und druckte dessen Vorwort ab.<ref name="courage" />
Literatur
- Vorwort zum „Manifest der Mütter“ (PDF; 35,8 MB), abgedruckt in der Berliner Frauenzeitung Courage, Heft 1, 1977, S. 33/34
Weblinks
- Bild des Titelblatts der zweiten Ausgabe der Hexenpresse vom Frühjahr 1973
- Die Hexenpresse. In: Lexikon der Schweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Gegenwart
Einzelnachweise
<references />