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Aldeia das Dez

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Aldeia das Dez
Wappen Karte
Datei:OHP-aldeiadez.png
Basisdaten
Staat: PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal
Region: Centro
Unterregion: Região de Coimbra
Distrikt: Coimbra
Concelho: Oliveira do Hospital
Koordinaten: 40° 18′ N, 7° 52′ WKoordinaten: 40° 18′ N, 7° 52′ W
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Einwohner: 531 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 061101">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Fläche: 18,69 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 3400
Politik
Bürgermeister: Sónia Teresa Coelho Correia Almeida Madeira
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Aldeia das Dez
Rua dos Tecelões, nº2
3400 Aldeia das Dez
Website: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aldeia das Dez (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

Aldeia das Dez ist eine Gemeinde (Freguesia) im portugiesischen Kreis (Concelho) von Oliveira do Hospital. In ihr leben 531 Einwohner (Stand 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 061101">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>.

Geografie

Aldeia dos Dez liegt auf etwa 500 Metern Höhe in der Serra do Açor (dt.: Habichts-Gebirge), einem Vorgebirge der Serra da Estrela. Es ist 25 km von der nördlich gelegenen Kreisstadt Oliveira do Hospital, und etwa 65 km von der westlich gelegenen Distrikthauptstadt Coimbra entfernt.

Geschichte

Ausgegrabene Überreste einer Wallburg (port.: castro) belegen eine keltiberische Besiedlung bereits vor Ankunft der Römer hier.

1543 wurde die Gemeinde von Aldeia das Dez geschaffen, zu der auch Piódão gehörte (heute eine der historischen Aldeias Históricas de Portugal). 1594 wurde die Gemeinde wieder aufgelöst und Avô zugeordnet. Im Jahr 1603 (andere Angaben 1602) erlangte die Gemeinde ihren bis heute bestehenden, eigenständigen Gemeindestatus zurück.

Bis zur Eröffnung der Kreisstraße im Jahr 1899 blieb der Ort weitgehend isoliert.<ref>cm-oliveiradohospital.pt, abgerufen am 25. November 2012.</ref>

Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten

Der Ort weist eine Reihe von regional typischen Schieferbauten auf und ist eines der historischen Schieferdörfer, den Aldeias do Xisto. Von einem oberhalb des Dorfes angelegten Miradouro hat man einen weiten Blick über Ort und Landschaft, und eine Azulejo-Tafel gibt Auskunft über die Lage der Sehenswürdigkeiten.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />aldeiasdoxisto.pt (Memento vom 21. Januar 2012 im Internet Archive), abgerufen am 25. November 2012.</ref> Wanderwege führen am Dorf entlang und in die nahezu unberührt wirkende Natur des Umlands.

Unter seinen verschiedenen denkmalgeschützten Bauwerken sind, neben einem Steinkreuz von 1661, verschiedene Sakralbauten, darunter insbesondere die Wallfahrtskirche Santuário de Nossa Senhora das Preces (dt.: Heiligtum unserer lieben Frau der Gebete). Der auf etwa 800 Metern Höhe gelegene Barockbau aus dem 16. Jahrhundert geht auf eine hier bereits gestandene Wallfahrtskapelle aus dem 14. Jahrhundert zurück und wurde im 18. und 19. Jahrhundert erweitert, u. a. um elf Kapellen entlang eines Kreuzweges zur Wallfahrtskirche, und einer Brunnenanlage außen.<ref>monumentos.pt, abgerufen am 25. November 2012.</ref>

Am letzten Oktober-Wochenende findet hier jährlich das überregional bekannte Traditionsfest der Esskastanie statt, die vielbesuchte Festa da Castanha.<ref>www.folhadocentro.pt, abgerufen am 25. November 2012.</ref> Im Rahmenprogramm werden dabei u. a. Musikkonzerte, Straßentheater, Ausstellungen und Volkstanz-Darbietungen veranstaltet, neben einer Reihe von gastronomischen und anderen Ständen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Seite des Kastanienfestes (Memento vom 11. November 2013 im Internet Archive), abgerufen am 25. November 2012.</ref>

Wirtschaft

Neben der an Bedeutung weiter verlierenden Landwirtschaft sind kleinere Betriebe u. a. der Gastronomie, des Handels und der Holzverarbeitung in der Gemeinde tätig. Soziale Einrichtungen sind bedeutende Arbeitgeber in der Gemeinde.

Der Fremdenverkehr hat an Bedeutung gewonnen, insbesondere nach Aufnahme des Ortes in die Route der Aldeias do Xisto. Neben einem niederländisch geführten Hotel (mit Kongresszentrum und Wellness-Angebot),<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutschsprachige Hotelseite (Memento vom 7. Dezember 2012 im Internet Archive), abgerufen am 25. November 2012.</ref> sind hier verschiedene Häuser des Turismo rural z. T. in alten Herrenhäusern untergebracht.

Weblinks

Commons: Aldeia das Dez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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