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Robert Lucaciu

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Robert Lucaciu (2017)

Robert Lucaciu (* 12. August 1988 in Plauen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Kontrabass, Cello, Komposition) und Hochschullehrer rumänischer Herkunft.<ref>Arne Jansen Trio auf hohen-neuendorf-internet.de</ref>

Leben und Wirken

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Robert Lucaciu (2022)

Robert Lucaciu stammt aus einer musikalischen Familie. Seine beiden Brüder Antonio und Simon Lucaciu sind ebenfalls Musiker.<ref>Zusammen mit dem Schlagzeuger Günter Sommer bilden die drei Brüder ein Quartett.</ref> Er spielte zunächst Cello und hatte zwölf Jahre Unterricht auf diesem Instrument. Ab 2005 studierte er als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und ab 2008 regulär an den Musikhochschulen in Leipzig und Dresden klassischen Kontrabass bei Thomas Stahr sowie Jazz-Kontrabass bei Pepe Berns.

2010 bis 2012 leitete Lucaciu die Band Castravez, für die er komponierte und mit der er 2011 das Album Tagtraum veröffentlichte. Er spielt gegenwärtig unter anderem in den Formationen PLOT mit Sebastian Wehle und Philipp Scholz und Nautilus (mit Hayden Chisholm, Jürgen Friedrich und Philipp Scholz).<ref>die unter anderem auf der Jazzahead 2015 konzertierte. Vgl. Nautilus</ref> Seit 2021 arbeitet Lucaciu mit Laura Totenhagen, Shannon Barnett, Sofia Salvo, Pascal Klewer und Moritz Baumgärtner in seinem Projekt Fallen Crooner.<ref>Fallen Crooner auf jazzclub-leipzig.de</ref> 2015 veröffentlichte er eine Soloaufnahme namens monaxia.<ref>Monaxia auf otheruniwise.bandcamp.com</ref> Sechs Jahre später erschien mit Solo live at Kulturnhalle<ref>Solo live at Kulturnhalle auf lucaciu.bandcamp.com</ref> ein zweites Soloalbum.

Zudem tritt Lucaciu regelmäßig mit Musikern wie Werner Neumann, Angelika Niescier, Theresia Philipp, Bill Elgart, Olga Reznichenko, Johannes Bigge, Philipp Rumsch, Johannes von Buttlar und Eric Schaefer auf. Mit Baby Sommers großformatiger Brotherhood & Sisterhood gastierte er 2023 bei JazzBaltica.<ref>Baby Sommer's Brotherhood & Sisterhood. In: zdf.de. 25. Juni 2023, abgerufen am 15. Juli 2023.</ref>

Von 2010 bis 2014 war Lucaciu künstlerischer Leiter der wöchentlichen Konzerte im Leipziger Liveclub Telegraph. Des Weiteren gründete er gemeinsam mit seinem Bruder Antonio Lucaciu und Sascha Stiehler das Musiklabel Egolaut Leipzig.<ref>Für Selbstverwirklicher: Das neue Jazz-Label Egolaut in Leipzig will eine Szene etablieren, Jazzzeitung 2011</ref> Seit 2020 ist er Vorstand im neugegründeten Jazzverband Sachsen.<ref>Sachsen: Jazzverband auf jazzthing.de</ref>

Von 2018 bis 2024 war Lucaciu Lehrbeauftragter für das Hauptfach Jazzkontrabass an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seit 2024 ist er Professor für Jazz-Bass an der Hochschule für Musik Nürnberg.<ref>Robert Lucaciu wird Professor für Jazz-Bass. 9. Oktober 2024, abgerufen am 27. Oktober 2025.</ref>

Preise und Auszeichnungen

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Robert Lucaciu

Lucaciu war mehrfach Stipendiat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und ist Träger weiterer Auszeichnungen, unter anderem 2005 und 2007 des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und 2009 der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung. 2007 erhielt er den Studiopreis beim Wettbewerb Jugend jazzt.<ref>Biografische Daten auf jazz-kalender.de</ref> Im November 2014 gewann die Band PLOT den Jungen Münchner Jazzpreis.<ref>Pressemitteilung zum jungen Münchner Jazzpreis auf mucjazz.de</ref> Mit dem Eva Klesse Quartett wurde er 2015 als „Newcomer des Jahres“ mit dem Echo Jazz ausgezeichnet. 2016 erhielt er den Leipziger Jazznachwuchspreis.<ref>Robert Lucaciu erhält den Leipziger Jazznachwuchspreis 2016 auf whyplayjazz.de</ref> Er ist der Empfänger der „Kathrin Lemke Scholarship For Young Jazz Improvisers“ („Kathrin-Preis“) 2023.<ref>Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas: Kathrin-Preis: Robert Lucaciu. In: Jazz thing. 27. September 2022, abgerufen am 27. September 2022.</ref>

Diskografische Hinweise

Weblinks

Commons: Robert Lucaciu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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