Klaus Czernuska
Klaus Czernuska (* 10. September 1943 in Jägerndorf,<ref>Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Eintrag zu Klaus Czernuska im Findbuch des Bestandes J 191, Zeitungsausschnittssammlung zur Personengeschichte</ref> Reichsgau Sudetenland;<ref name="iba1">Iris Baars-Werner: Czernuska: Keine dritte Amtszeit als Heilbronner Landrat. In: Heilbronner Stimme. 19. Oktober 2004 (bei stimme.de [abgerufen am 15. Dezember 2012]).</ref> † 3. Februar 2015 in Bad Wimpfen<ref>Alt-Landrat Klaus Czernuska ist tot. stimme.de, 4. Februar 2015</ref>) war ein deutscher Diplom-Verwaltungswirt (FH) und Kommunalpolitiker. Von 1976 bis 1989 war er Bürgermeister der Stadt Bad Wimpfen und von 1989 bis 2005 Landrat des Landkreises Heilbronn.
Leben
Nach Stationen in den Verwaltungen der Universitäten Heidelberg und Ulm und als Verwaltungsleiter im Heilbad Wildbad war Czernuska von 1976 bis 1989 Bürgermeister der Stadt Bad Wimpfen. Von 1989 bis 2005 war Czernuska, der Mitglied der CDU war, als Nachfolger Otto Widmaiers Landrat des Landkreises Heilbronn. Nach einer Wiederwahl 1997 kandidierte er 2005 nicht mehr für eine dritte Amtszeit.<ref name="iba1" /> Sein Nachfolger wurde Detlef Piepenburg.
Im Anschluss war er als Berater bei Kaufland tätig.<ref>Iris Baars-Werner: Klaus Czernuska arbeitet jetzt für Firma Kaufland. In: Heilbronner Stimme. 26. Oktober 2005 (bei stimme.de [abgerufen am 15. Dezember 2012]).</ref> 2008 wechselte er zur Kaufland-Eigentümerin Dieter Schwarz Stiftung, wo er als zweiter Geschäftsführer neben Erhard Klotz für die beiden Stiftungsprojekte Experimenta Heilbronn und AIM, eine gemeinnützige Bildungsförderungs-GmbH,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der AIM-Akademie ( vom 30. Dezember 2012 im Internet Archive) bei aim-akademie.org (abgerufen am 15. Dezember 2012)</ref> zuständig war.
Familie
Klaus Czernuska war verheiratet. Mit seiner Frau Hildegard hatte er vier Kinder.<ref name="iba1" /><ref>Iris Baars-Werner: Nur zögerlich beginnt die Debatte über mögliche Landratskandidaten. In: Heilbronner Stimme. 20. Oktober 2004 (bei stimme.de [abgerufen am 15. Dezember 2012]).</ref>
Auszeichnungen
2005 erhielt Klaus Czernuska das Bundesverdienstkreuz am Bande. Ebenfalls 2005 erhielt er die Silberne Ehrenmedaille des Landkreistags Baden-Württemberg.
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- Rold Muth: Lob für den vorbildlichen Landkreis. In: Heilbronner Stimme. 26. September 2005 (bei stimme.de [abgerufen am 15. Dezember 2012]).
Weblinks
- Eintrag zu Klaus Czernuska in der Datenbank HEUSS des Stadtarchivs Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur ZS-16320
Walther Fuchs (1933–1939) | Ernst Heubach (1939–1945) | Emil Beutinger (1945) | Hermann Sihler (1945–1948) | Eduard Hirsch (1948–1966) | Otto Widmaier (1966–1989) | Klaus Czernuska (1989–2005) | Detlef Piepenburg (2005–2021) | Norbert Heuser (seit 2021)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Czernuska, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Diplom-Verwaltungswirt (FH) und Kommunalpolitiker |
| GEBURTSDATUM | 10. September 1943 |
| GEBURTSORT | Jägerndorf, Reichsgau Sudetenland |
| STERBEDATUM | 3. Februar 2015 |
| STERBEORT | Bad Wimpfen |