Zum Inhalt springen

Konrad von Hausmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Januar 2024 um 07:10 Uhr durch imported>Flar65 (Familie: genauer).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Konrad Friedrich von Hausmann (* 23. Januar 1853 in Schwedt/Oder; † 19. März 1923 in Sinnershausen) war ein preußischer General der Kavallerie.

Leben

Herkunft

Konrad war der Sohn des späteren preußischen Generalleutnants Karl von Hausmann (1816–1879) und dessen Ehefrau Anna, geborene Soltmann (1827–1876).<ref>Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum. Band 8, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o. O. [Hamburg], o. J. [1941], DNB 367632837, S. 58, Nr. 2483.</ref> Sein Großvater war der Mineraloge Friedrich Hausmann.<ref>Walther Fischer: Hausmann, Johann Friedrich Ludwig. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 8. Duncker & Humblot, Berlin 1969, ISBN 3-428-00189-3, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).</ref>

Militärkarriere

Hausmann trat in die Preußische Armee ein, absolvierte die Kriegsakademie und wurde 1877 als Premierleutnant nach Mannheim in das 1. Badische Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 versetzt. Im weiteren Verlauf seiner Militärkarriere wurde Hausmann 1884 Kommandeur des Schleswig-Holsteinischen Dragoner-Regiments Nr. 13, das in Metz stationiert war.<ref>Preußenweb.de</ref> 1900 folgte die Beförderung zum Generalmajor sowie die Ernennung zum Kommandeur der 28. Kavallerie-Brigade in Karlsruhe.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Großer Generalstab.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grosser-generalstab.de</ref> 1904 wurde er zum Generalleutnant befördert und zum Oberquartiermeister ernannt. Ab 15. Februar 1906 befehligte er dann die 16. Division und erhielt am 19. Januar 1908 den Kronenorden I. Klasse.<ref>Militär-Wochenblatt. Nr. 9 vom 19. Januar 1908, S. 181.</ref> Unter Verleihung des Charakters als General der Kavallerie stellte man Hausmann am 17. Februar 1908 mit der gesetzlichen Pension zur Disposition.

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Hausmann wiederverwendet und befehligte bis zum 1. September 1914 die 8. Ersatz-Division an der Westfront.<ref>Deutscher Offizier-Bund (Hrsg.): Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1926, S. 692.</ref>

Familie

Während seiner Dienstzeit in Mannheim lernte Hausmann die Familie Engelhorn in Mannheim kennen. Am 20. Juni 1882 heiratete er Laura Engelhorn (1861–1955), die jüngste Tochter des Fabrikanten Friedrich Engelhorn, Begründer der Badischen Anilin und Sodafabrik (BASF).<ref>Engelhorn Descendants - Johann Friedrich Engelhorn generations 1 - 2. Abgerufen am 7. Februar 2023.</ref> Nach dem Tode seines Schwiegervaters im Jahre 1902 war das Ehepaar Hausmann finanziell in der Lage, von der Erbschaft das Schloss Sinnershausen in Thüringen zu erwerben. Hier verstarb Hausmann im Jahre 1923.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein