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Beatus ille qui procul negotiis

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Beatus ille, qui procul negotiis ist der oft zitierte erste Vers aus dem 2. Gedicht der Epoden des lateinischen Dichters Horaz (65–8 v. Chr.). Er heißt so viel wie Glücklich ist jener, der fern von Geschäften ist; gemeint ist damit die Begeisterung für das Landleben, also fern von der Stadt bzw. den Geschäften.

Das vollständige Zitat lautet:<ref>Quintus Horatius Flaccus: Epodi II, Lateinischer Originaltext (Wikisource)</ref> <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;" lang="la"> Beatus ille, qui procul negotiis, ut prisca gens mortalium, paterna rura bobus exercet suis, solutus omni faenore; Neque excitatur classico miles truci neque horret iratum mare forumque vitat et superba civium potentiorum limina. </poem> (Epodes II, 1-8)

Übersetzung: „Glücklich der Mann, der fern von Geschäften, / wie einst das Menschengeschlecht, / die väterliche Scholle mit seinen Ochsen pflügt, / frei von Schuldenlast; / weder wird er als Soldat vom wilden Signal aufgescheucht / noch ängstigt ihn das grollende Meer, / und er meidet das Forum und die stolzen Paläste / der Mächtigen.“

Weblinks

Wiktionary: beatus ille qui procul negotiis – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />