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Fontes Christiani

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Fontes Christiani (Christliche Quellentexte) ist eine Buchreihe, worin wichtige christliche Quellentexte aus Antike und Mittelalter erschlossen werden. Die Texte werden jeweils zweisprachig – im Originaltext und in der deutschen Übersetzung – veröffentlicht. Die Reihe erscheint seit 1990.

Inhalt

Die erschienenen Texte decken ein breites Spektrum von Autoren ab, darunter Irenäus von Lyon, Tertullian, Origenes, Aphrahat, Gregor von Nazianz, Ambrosius von Mailand, Gregor von Nyssa, Theodor von Mopsuestia, Cassiodor, Johannes Philoponos, Petrus Abaelardus, Rupert von Deutz, Caesarius von Heisterbach und andere.

Einige Übersetzungen erschienen zum ersten Mal in deutscher Sprache (etwa das Speculum virginum).

Herausgeber und Verlag

Zu ihren Herausgebern zählten zu Beginn Norbert Brox (Regensburg), Siegmar Döpp (Göttingen), Wilhelm Geerlings (geschäftsführend, Bochum), Gisbert Greshake (Freiburg), Rainer Ilgner (Bonn) und Rudolf Schieffer (München), später auch Franz Dünzl (Würzburg). Seit einigen Jahren sind folgende Professoren Herausgeber der Fontes Christiani: Marc-Aeilko Aris (geschäftsführend, München), Martina Giese (Würzburg), Peter Gemeinhardt (Göttingen), Roland Kany (München), Isabelle Mandrella (München), Andreas Schwab (Kiel), Martin Wallraff (München). Für die Herausgabe verantwortlich ist der Verein zur Förderung der „Fontes Christiani“ e. V., Fontes Christiani Institut, bis 2009 Ruhr-Universität Bochum, seit 2010 LMU München. Im Jahre 2010 zog die Redaktion der Fontes Christiani von der Universität Bochum zur Universität München um.<ref>Fontes Christiani: Aktuelles, abgerufen am 16. April 2015.</ref>

Die Fontes Christiani sind in bislang fünf Reihen erschienen, wobei die Bände der ersten beiden Reihen im Verlag Herder, die der dritten Reihe im Verlag Brepols (Turnhout) und die der vierten und fünften Reihe wieder bei Herder erschienen sind. Die dritte Reihe umfasst die Bände 41–49, 54, 57, 60–61, 64, 70, 73, 75–76, 79–83 sowie 85–86.<ref>Bände in numerischer Folge. Münchener Zentrum für Editionswissenschaft, 2023, abgerufen am 19. April 2024.</ref>

Einige Bände erscheinen in mehreren Teilbänden mit je eigenen ISBN; auch kartonierte und gebundene Ausgaben haben abweichende ISBN.

Als Sonderausgaben erschienen 2014 die Legenda aurea des Jacobus de Voragine, 2024 die Sentenzen des Petrus Lombardus.

Übersicht

Weblinks

Siehe auch

Fußnoten

<references />