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Fatela

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Fatela
Wappen Karte
Datei:Coats of arms of None.svg
Basisdaten
Staat: PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal
Region: Centro
Unterregion: Beiras e Serra da Estrela
Distrikt: Castelo Branco
Concelho: Fundão
Koordinaten: 40° 9′ N, 7° 26′ WKoordinaten: 40° 9′ N, 7° 26′ W
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Einwohner: 564 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 050416">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Fläche: 11,27 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 6230-180
Politik
Bürgermeister: Diogo Martins Jacob (Bürgerliste MIPM)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Fatela
Largo Joaquim Ferreira Ventura
6230-180 Fatela

Fatela ist ein Ort und eine Gemeinde in Portugal. Die stark von Abwanderung betroffene Gemeinde gilt als strukturschwach, aber auch als besonders traditionsbewusst.

Seit der hierhergezogene Miguel Newton, Sänger der Punk/Oi-Band Mata-Ratos, hier 2019 erstmals das internationale Kultur- & Streetpunk-Festival Fatela Sónica im Gemeindeort Anja da Guarda veranstaltete, erlangte Fatela regional und in Szenekreisen international erstmalige Bekanntheit. Er besang seine neue Wahlheimat auch schon und verbreitete hiesige gastronomische und volkstümlich-musikalische Traditionen.<ref>Videoclip von der 2023er-Ausgabe des Festivals Fatela Sónica auf YouTube, abgerufen am 12. April 2024</ref><ref>“Fatela Sónica”: Música alternativa e arte de cariz urbano invadem aldeia a 1 de outubro - „Fatela Sónica: alternative Musik und städtische Kultur erobern Dorf am 1. Oktober“, Artikel vom 5. September 2022 des Regionalradios Rádio Covilhã, abgerufen am 12. April 2024</ref>

Geschichte

Datei:Madeiro da terra.JPG
Traditionelles Herbstfeuer in Fatela

Der Ortsname geht womöglich zurück auf die arabische Bezeichnung für den „Sieg Allahs“ der Araber, die ab 711 hier eintrafen und das nahe Covilhã eroberten. Im Jahr 1320 bestand hier bereits die Gemeinde Fatela, unter der Bezeichnung Santa Maria da Fatela und dem Christusorden unterstehend.<ref>Eintrag der Gemeindekirche Igreja Paroquial de Fatela der portugiesischen Denkmalliste SIPA (unter Cronologia), abgerufen am 12. April 2024</ref>

Fatela gehörte zum Kreis Sortelha, bis zu dessen Auflösung 1855. Seither ist es eine Gemeinde des Kreises Fundão. 1989 wurde die Gemeinde Enxames neu geschaffen, durch Ausgliederung aus der Gemeinde Fatela.

Verwaltung

Fatela ist Sitz einer gleichnamigen Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Fundão im Distrikt Castelo Branco. In ihr leben 564 Einwohner auf einer Fläche von 11,27 km²11(Stand 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 050416">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>.

Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde:

Datei:Fundão 70.PNG
Einwohnerentwicklung der Gemeinde Fatela (1864–2011)
  • Anjo da Guarda
  • Fatela
  • Fatela Gare (Bahnhofsquartier)
  • Quinta Cabeço Quintas
  • Quinta Vale Terno
  • Vila Pouca

Verkehr

Fatela ist mit seinem außerhalb gelegenen Haltepunkt Fatela-Penamacor an die Bahnstrecke Linha da Beira Baixa angeschlossen.

Über die sekundäre Nationalstraße N345 hat die Gemeinde Anschluss an die 10 km entfernte Autobahn A23.

Datei:Subestação de Fatela - Quase pronta (vista parcial) (4118648994).jpg
Der noch im Umbau befindliche, im Folgejahr 2010 neu eröffnete Haltepunkt Fatela-Penamacor

Weblinks

Commons: Fatela – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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