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Aluminiumtriethanolat

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Strukturformel
Aluminiumion    3 Datei:KlammerAuf.svgStruktur des EthanolationsDatei:KlammerZu.svg
Allgemeines
Name Aluminiumtriethanolat
Andere Namen
  • Aluminiumtriethylat
  • Triethoxyaluminum
  • Aluminiumethanolat (mehrdeutig)
Summenformel C6H15AlO3
Kurzbeschreibung

weißer, geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 209-105-8
ECHA-InfoCard 100.008.279
PubChem 16685041
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 162,17 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

1,142 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

154–159 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

320 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 228​‐​314
P: 210​‐​280​‐​305+351+338​‐​310<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Aluminiumtriethanolat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Alkoholate.

Gewinnung und Darstellung

Aluminiumtriethanolat kann durch Reaktion von Aluminium mit Ethanol gewonnen werden.<ref name="Brauer" />

<math>\mathrm{2 Al + 6 \ C_2H_5OH \longrightarrow 2 \ Al(OC_2H_5)_3 + 3 \ H_2}</math>

Eigenschaften

Aluminiumtriethanolat ist ein luft- und feuchtigkeitsempfindlicher entzündbarer weißer Feststoff, der sich in Wasser mit heftiger Reaktion zersetzt.<ref name="GESTIS" />

Verwendung

Aluminiumtriethanolat wird bei der Reduktion von Aldehyden und Ketonen (siehe beispielsweise die Darstellung von Tribromethanol) und als Katalysator für Polymerisationen verwendet.<ref name="Brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 842.</ref> Es wird auch als Katalysator bei der Claisen-Tiščenko-Reaktion zum Beispiel bei der Herstellung von Essigsäureethylester aus Acetaldehyd eingesetzt.<ref name="Hans Peter Latscha, Uli Kazmaier, Helmut Alfons Klein">Hans Peter Latscha, Uli Kazmaier, Helmut Alfons Klein: Organische Chemie: Chemie-Basiswissen II. Springer DE, 2008, ISBN 3-540-77106-9, S. 235 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />