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Kalte Bode

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Kalte Bode
Datei:Harz Kalte-Bode Feb-2015 IMG 4475.JPG
Die Kalte Bode im Nationalpark Harz an den Schluftwiesen

Die Kalte Bode im Nationalpark Harz an den Schluftwiesen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 5682
Lage Deutschland (Sachsen-Anhalt)
Flusssystem Elbe
Abfluss über Bode → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle nördlich von Braunlage
51° 47′ 4″ N, 10° 35′ 5″ O
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Quellhöhe 860 m ü. NN
Zusammenfluss mit der Warmen Bode zur Bode, bei KönigshütteKoordinaten: 51° 44′ 24″ N, 10° 46′ 11″ O
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Mündungshöhe ca. 430 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 430 m
Sohlgefälle ca. 24 ‰
Länge 18,1 km<ref name="OWKDatenblaetter" />
Einzugsgebiet 51,28 km²<ref name="OWKDatenblaetter" />
Abfluss am Pegel Elend<ref name="DE-ST_GKJB-15208">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil I 2015. (PDF; 9,5 MB) In: lhw.sachsen-anhalt.de. Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, 2019, S. 208, abgerufen am 7. März 2021.</ref>
AEo: 25,7 km²
Lage: 7,4 km oberhalb der Mündung
NNQ (18.09.1959)
MNQ 1951–2015
MQ 1951–2015
Mq 1951–2015
MHQ 1951–2015
HHQ (04.12.1960)
80 l/s
172 l/s
713 l/s
27,7 l/(s km²)
15,6 m³/s
83,3 m³/s
Linke Nebenflüsse Schwarze Schluftwasser, Strullicken, Wormke, Hirschbach
Rechte Nebenflüsse Sandbeek, Braunes Wasser, Kuhbach

Vorlage:Maplink

Die Kalte Bode ist der linke, 18 km lange Quellfluss der Bode im Hochharz in Sachsen-Anhalt.

Name

Der Name ist eine Zusammensetzung aus dem Flussnamen der Bode und dem Adjektiv kalt, ein aus dem Althochdeutschen bzw. Mittelhochdeutschen stammendes und seitdem unverändert gebliebenes Adjektiv.<ref>Elfriede Ulbricht: Das Flussgebiet der Thüringischen Saale. Eine namenkundliche Untersuchung. 1. Auflage. Max Niemeyer, Halle (Saale) 1957, OCLC 39336905.</ref> „Die Unterscheidung“ von Kalter und Warmer Bode „ist seit Mitte des 15. Jahrhunderts urkundlich belegt.“ Der ursprünglich Wormbode genannte Quellfluss könnte nach dem Wurmberg (Wormberg) benannt sein. Aus Wormbode wurde dann im Lauf der Zeit die Warme Bode. „Kalte Bode ist wohl nur ein missverstandener Gegensatz dazu.“ Neben Wormbode gab es auch den Namen Wurmbode. Außerdem gibt es die Wormke, ein Zufluss der Kalten Bode.

Verlauf

Die Kalte Bode entspringt im Oberharz am Fuße des Brockens, im Südteil des sogenannten Brockenfeldes, direkt an der Landesgrenze zu Niedersachsen, nördlich von Braunlage am Bodesprung. Gleich in der Nähe liegen die Ursprünge der Großen Bode, der Ecker und der Oder. Die Kalte Bode beginnt ihren Lauf am Hang eines etwa 25 Meter tiefen Talkessels und begrenzt zunächst in einem breiten, gestuften und bis Schierke ostwärts gerichteten Tal den Nordhang des Wurmberges. In Schierke ändert sie ihre Fließrichtung nach Süden.

Im Elendstal durchfließt sie in verblocktem Bachbett auf rund einem Kilometer Länge ein wildromantisches Tal mit steilen Felshängen bis zur Talweitung von Elend. Wenige Kilometer hinter Elend wird sie im Mandelholzer Rückhaltebecken aufgestaut, bis sie sich hinter Königshütte unterhalb der Ruine Königsburg mit der Warmen Bode zur Bode vereinigt.

Zuflüsse

Linke Zuflüsse Rechte Zuflüsse
(in Klammern die Ortschaft der Mündung in die Kalte Bode)

Weblinks

Commons: Kalte Bode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="OWKDatenblaetter"> OWK-Datenblätter. (PDF) Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, S. 521–524, abgerufen am 27. Februar 2018. </ref> </references>