Zum Inhalt springen

Ferdinand Spohr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. März 2022 um 14:16 Uhr durch imported>Giftzwerg 88 (Leben).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Ferdinand Spohr (* 1792 in Seesen; † 1831 in Kassel) war ein Violinist und Kammermusiker in Wien und Kassel.

Leben

Ferdinand Spohr war ein jüngerer Bruder von Louis Spohr. Sein Vater war Karl Heinrich Spohr, Medizinalrat (1756–1843), seine Mutter Ernestine Henke (1763–1840). Ferdinand war der erste von zahlreichen Schülern seines weit bekannteren Bruders Louis.<ref>Louis Spohr beschreibt in seiner Selbstbiografie, wie er 1799 als 16-Jähriger seinen acht Jahre jüngeren Bruder als Schüler aufnimmt. Selbstbiographie, S. 12.</ref> Ferdinand verfertigte für Louis eine Reihe Klavierauszüge unter anderem zu den Opern Jessonda, Der Berggeist, Pietro von Abano, Faust und zu dem Oratorium Die letzten Dinge. Ferdinand Spohr heiratete 1825 Karoline Robert (1806–1854) und hatte mit ihr die Kinder Ludwig und Emma Spohr. Nach seinem frühen Tod kümmerte sich sein Bruder Louis um die Familie.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein