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Aloe ukambensis

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Aloe ukambensis
Datei:Gardenology-IMG 5386 hunt10mar.jpg

Aloe ukambensis

Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Aloen (Aloe)
Art: Aloe ukambensis
Wissenschaftlicher Name
Aloe ukambensis
Reynolds

Aloe ukambensis ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton ukambensis verweist auf das Vorkommen der Art im früheren Ukambeni Distrikt in Kenia.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 247.</ref>

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aloe ukambensis wächst stammlos oder kurz stammbildend, ist einzeln oder in der Regel sprossend und bildet dann kleine Gruppen. Der Stamm ist bis zu 30 Zentimeter lang. Die lanzettlich verschmälerten Laubblätter bilden dichte Rosetten. Die grüne bis bräunlich grüne Blattspreite ist 20 bis 25 Zentimeter lang und 8 bis 9 Zentimeter breit. Auf der Blattoberfläche sind zahlreiche trübweiße, längliche Flecken vorhanden, die zerstreut sind oder mehr oder weniger in unterbrochenen Querbändern angeordnet sind. Die Blattunterseite ist heller und meist etwas liniert. Flecken können dort vorhanden sein. Die stechenden Zähne am Blattrand sind 3 bis 5 Millimeter lang und stehen 10 bis 15 Millimeter voneinander entfernt. Der Blattsaft ist trocken hell orangebraun.

Blütenstände und Blüten

Der Blütenstand besteht aus zwei bis drei Zweigen und erreicht eine Länge von 50 Zentimeter. Die dichten, kopfigen oder fast kopfigen Trauben sind 4 bis 6 Zentimeter lang und 6 Zentimeter breit. Die eiförmig-deltoiden Brakteen weisen eine Länge von 5 Millimeter auf und sind 2,5 Millimeter breit. Die leuchtend glänzend roten Blüten stehen an 18 bis 20 Millimeter langen Blütenstielen. Sie sind etwa 40 Millimeter lang und an ihrer Basis kurz verschmälert. Auf Höhe des Fruchtknotens weisen die Blüten einen Durchmesser von 7 Millimeter auf. Darüber sind sie leicht verengt und dann zu ihrer Mündung hin erweitert. Ihre Perigonblätter sind auf einer Länge von 20 Millimetern nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen 3 bis 5 Millimeter aus der Blüte heraus.

Genetik

Die Chromosomenzahl beträgt <math>2n = 14</math>.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

Aloe ukambensis ist im Südosten von Kenia auf Gneisflächen und felsigen Hügelhängen in Höhen von 520 bis 1370 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch Gilbert Westacott Reynolds wurde 1956 veröffentlicht.<ref>Journal of South African Botany. Band 22, Nummer 1, Kirstenbosch 1956, S. 33–35.</ref>

Aloe ukambensis wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. gefährdet eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012. Eingestellt von: Eastern Arc Mountains & Coastal Forests CEPF Plant Assessment Project Participants, 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 427.
  • Leonard Eric Newton: Aloe ukambensis. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 187.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Aloe ukambensis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien