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Thelenbitze

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. April 2026 um 10:24 Uhr durch imported>NDD-1991 (Einwohnerzahl aktualisiert).
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Datei:Thelenbitze 001.JPG
Thelenbitze, Luftaufnahme (2015)

Thelenbitze ist ein Ortsteil der Stadt Königswinter im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Er gehört zum Stadtteil Oberpleis und zur Gemarkung Wahlfeld, am 31. Dezember 2025 zählte er 60 Einwohner<ref>Einwohnerstatistik. (PDF) Stadt Königswinter, 31. Dezember 2025, abgerufen am 12. April 2026 (Angabe hier ohne Nebenwohnsitze).</ref>.

Geographie

Der Weiler Thelenbitze liegt ein Kilometer nordöstlich des Ortszentrums von Oberpleis im Pleiser Hügelland auf einem nach Westen zum Pleisbach abfallenden Gelände. Die Ortschaft umfasst Höhenlagen zwischen 155 und 170 m ü. NHN, südlich grenzt sie an ein kleineres Waldgebiet an. Zu den nächstgelegenen Ortschaften gehören Pleiserhohn im Nordosten, Eisbach im Südosten, Wahlfeld im Westen und Uthweiler im Nordwesten.

Geschichte

Thelenbitze gehörte zur Honschaft Wahlfeld, einer von zuletzt fünf Honschaften, aus denen sich das Kirchspiel Oberpleis im bergischen Amt Blankenberg zusammensetzte.<ref>Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 309 ff.</ref> Nach Auflösung des Herzogtums Berg im Jahre 1806 war Thelenbitze Teil der Kataster- bzw. Steuergemeinde Wahlfeld im Verwaltungsbezirk der Bürgermeisterei Oberpleis und wurde 1845/46 mit Wahlfeld in die neu gebildete Gemeinde Oberpleis eingegliedert. Im Rahmen von Volkszählungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Ortschaft noch als Hof unter der Schreibweise Theelenbitz verzeichnet.

Anfang des 19. Jahrhunderts ging aus der Gemeinschaft der sogenannten Märker, an die das damals umliegende Waldgebiet der Höhner Mark verpachtet war, die „Nachbarschaft Pleiserhohn-Thelenbitze“ hervor. Sie verfügte über Gemeinschaftseigentum und bestand bis Anfang der 1950er-Jahre.<ref>Peter Weber, Willi Zerres: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />100 Jahre St. Anna-Kapelle 220 Jahre Nachbarschaft Pleiserhohn-Thelenbitze – Ein Blick zurück in die Vergangenheit (Memento vom 15. November 2013 im Internet Archive), Pleiserhohn 1985</ref>

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1816<ref>A. A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des Preußischen Staats, Verlag K. A. Kümmel, Halle 1821, Erster Band, S. 15</ref> 28
1828<ref>Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolaische Buchhandlung, Berlin und Stettin 1830, S. 303</ref> 31
1843<ref>Königliche Regierung zu Cöln: Uebersicht der Bestandtheile u. Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften des Regierungs-Bezirks Cöln. Cöln 1845, S. 105. (Online ub.uni-duesseldorf.de)</ref> 46
1885<ref name="gemeindelexikon">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> 30
1905<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Heft XII Rheinprovinz. Berlin 1909, S. 151.</ref> 13

Sehenswürdigkeiten

Datei:Thelenbitze Grabkreuz (01).jpg
Grabkreuz von 1664 (2014)

Als Baudenkmal unter Denkmalschutz stehen zwei Grabkreuze aus Trachyt, die ursprünglich 1664 und 1669 errichtet und später an den heutigen Standort versetzt wurden.<ref>Angelika Schyma: Stadt Königswinter. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmäler im Rheinland, Band 23.5.) Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 262.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 50° 43′ 19″ N, 7° 16′ 57″ O

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