Zum Inhalt springen

Young-Holt Unlimited

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. August 2025 um 17:44 Uhr durch imported>YGO24895 (Quellen aktualisiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Young-Holt Unlimited
Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Soul-Jazz
Aktive Jahre 1968–1974
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Bass
Eldee Young
Schlagzeug
Redd Holt

Young-Holt Unlimited war ein US-amerikanisches Instrumental-Soul-Jazz-Duo der späten 1960er Jahre, das aus dem Ramsey Lewis Trio hervorgegangen ist. Ihr größter Hit war das Instrumentalstück Soulful Strut von 1968.

Bandgeschichte

Bis 1966 bildeten der Jazz-Bassist Eldee Young und der Schlagzeuger Redd Holt zusammen mit dem Jazz-Pianisten Ramsey Lewis das „Ramsey Lewis Trio“. Dann trennten sie sich von Lewis und machten zusammen mit dem Pianisten Don Walker als „Young Holt Trio“ weiter. Mit dem Titel Wack Wack von ihrem gleichnamigen Debütalbum hatten sie 1967 einen Top-40-Hit in den US-Charts. Später nannte sich die Formation „The Young Holt“ und ab 1968, nachdem Walker durch Ken Chaney ersetzt worden war, „Young-Holt Unlimited“.

Der Instrumentaltitel Soulful Strut ist das bekannteste Lied des Duos. Es erreichte im Jahr 1968 Platz 3 der US-Singlecharts und war ein Millionenseller (Goldstatus). Das zugehörige Album kam in den Billboard 200 ebenfalls in die Top 10. Das Instrumentalstück ist auch die Basis für Am I the Same Girl von Barbara Acklin, das Klavier ersetzte den Gesang. Geschrieben hatten ihn Eugene Record und William Sanders. Acklin veröffentlichte ihr Lied erst ein Jahr später und hatte damit noch einen kleineren Hit in den USA (Platz 79<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Am I the Same Girl (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Dezember 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chartsurfer.de (Barbara Acklin) in den US-Charts</ref>), Dusty Springfield brachte es im selben Jahr mit einer Coverversion in die UK-Charts (Platz 43<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Am I the Same Girl (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chartsurfer.de (Dusty Springfield) in den UK-Charts</ref>). Swing Out Sister kamen mit dem Lied 1992 international erneut in die Hitparaden, unter anderem in Deutschland auf Platz 53<ref>Am I the Same Girl (Swing Out Sister) in den Charts: DE</ref>. 1998 wurde das Instrumental von Young-Holt Unlimited im Film Ein Zwilling kommt selten allein verwendet.

Young-Holt Unlimited löste sich nach nachlassendem Erfolg im Jahr 1974 auf.<ref>Julia Edenhofer: Das Große Oldie Lexikon, S. 650</ref> 1983 schlossen sich Holt und Young wieder mit Ramsey Lewis zusammen.

Diskografie

Studioalben

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Studioalben

  • 1967: Feature Spot (als The Young Holt)
  • 1967: The Beat Goes On
  • 1968: Funky But!
  • 1970: Mellow Dreamin’
  • 1971: Born Again
  • 1973: Oh, Girl
  • 1973: Plays Super Fly

Livealben

  • 1967: On Stage
  • 1968: Live at the Bohemian Caverns

Kompilationen

  • 1986: Wack Wack
  • 1995: The Best of Young-Holt Unlimited (Brunswick)
  • 2004: The Best of Young-Holt Unlimited (Collectables)
  • 2005: The Definitive

Singles

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Singles

  • 1967: Ain’t There Something That Money Can’t Buy
  • 1967: The Beat Goes On
  • 1967: Yon Gimme Thum
  • 1968: Give It Up
  • 1969: Young and Holtful
  • 1969: Straight Ahead
  • 1969: Horoscope
  • 1970: Mellow Dreaming
  • 1971: Luv-Bugg
  • 1971: Hot Pants
  • 1972: Oh Girl
  • 1973: Super Fly
  • 1973: Could It Be I’m Falling in Love

Literatur

  • Julia Edenhofer: Das Große Oldie Lexikon, Bastei-Lübbe 1991, ISBN 3-404-60288-9.
  • Jay Warner: The Billboard Book of American Singing Groups. A History 1940–1990. New York City / New York: Billboard Books, 1992.
  • Todd Decker: Music Makes Me: Fred Astaire and Jazz. University of California 2011, ISBN 0-520-26890-3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />