Epalzeorhynchos
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| Epalzeorhynchos | ||||||||||||
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| Datei:Epalzeorhynchos bicolor.jpg
Feuerschwanz-Fransenlipper (Epalzeorhynchos bicolor) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Epalzeorhynchos | ||||||||||||
| Bleeker, 1855 |
Epalzeorhynchos ist eine Gattung aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Die Arten sind ausschließlich in Südostasien verbreitet, manche sind bei Aquarianern beliebte Zierfische.
Merkmale
Dorsale (Rückenflosse) ohne Hartstrahlen, mit 10 bis 13 geteilten Weichstrahlen. Unterlippe und Oberlippe sind mit einem schmalen Membranbändchen (Frenulum) verbunden. Bei Epalzeorhynchos sind zwei Paare Barteln vorhanden.<ref name="Bănărescu" /><ref name="Rainboth" /> Die maxillaren Barteln am Mund sind recht gut entwickelt, die Spitzen reichen vertikal fast bis zur Mitte der Augen.<ref name="Yang_und_Winterbottom" /> In einer Grube an den Seiten der Schnauze, nahe der Basis der Rostralbarteln liegen steife, frei bewegliche Hautfortsätze (Rostrallappen, auch Rostralpapillen).<ref name="Bănărescu" /><ref name="Rainboth" />
Systematik
Die Gattung Epalzeorhynchos wurde von Bleeker auf Basis der Typspezies Epalzeorhynchos kalopterus – vormals Barbus kalopterus – erstellt. Obwohl die Gattung in der Erstbeschreibung deutlich definiert wurde, brachten auch erfahrene Autoren die Gattungen Epalzeorhynchos, Crossocheilus (von griechisch krossos „Franse“, und cheilos „Lippe“) und Labeo durcheinander, sodass immer wieder Arten in andere Gattungen überführt wurden. In einer Revision mehrerer Gattungen klärte Bănărescu 1986 einige nomenklatorische Probleme und erkannte drei Arten als gültig an. Roberts stellte 1989 vier Arten in die Gattung. Yang und Winterbottom stellten 1998 inklusive Epalzeorhynchos bicornis fünf Arten in die Gattung. Sie wiesen jedoch darauf hin, dass Epalzeorhynchos bicornis nicht zur Gattung gehören könnte. Ohne weitere Untersuchungen wollte sie aber keine Entscheidung fällen.<ref name="Yang_und_Winterbottom" /> Bis 2006 wurde Epalzeorhynchos bicornis daher zur Gattung gerechnet. Wegen Unterschieden in der Position und Struktur der Rostrallappen beschrieben Zhang und Kottelat 2006 eine neue Gattung namens Akrokolioplax und stellten Epalzeorhynchos bicornis als einzige Art Akrokolioplax bicornis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Wu, 1977) in diese neue, monotypische Gattung.<ref name="Zhang_und_Kottelat" />
Die Gattung Epalzeorhynchos umfasst somit aktuell vier Arten:
- Feuerschwanz-Fransenlipper (Epalzeorhynchos bicolor (<templatestyles src="Person/styles.css" />Smith, 1931))
- Grüner Fransenlipper (Epalzeorhynchos frenatus (<templatestyles src="Person/styles.css" />Fowler, 1934))
- Schönflossige Rüsselbarbe (Epalzeorhynchos kalopterus (<templatestyles src="Person/styles.css" />Bleeker, 1850))
- Epalzeorhynchos munense (<templatestyles src="Person/styles.css" />Smith, 1934)
Einzelnachweise
<references> <ref name="Rainboth">Walter J. Rainboth: Fishes of the Cambodian Mekong (FAO Species Identification Field Guide for Fishery Purposes). 1997, Food & Agriculture Organization of the United Nations (FAO), ISBN 978-9251037430, S. 120.</ref> <ref name="Zhang_und_Kottelat">Ee Zhang, Maurice Kottelat: Akrokolioplax, a new genus of Southeast Asian labeonine fishes (Teleostei: Cyprinidae). 2006 In: Zootaxa, 1225(1225), S. 21–30. (Abstract Online)</ref> <ref name="Bănărescu">P. M. Bănărescu: A review of the species of Crossocheilus, Epalzeorhynchos and Paracrossochilus (Pisces, Cyprinidae). 1986 In: Travaux du Muséum d’Histoire Naturelle 28, S. 141–161. (Online (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot)</ref> <ref name="Yang_und_Winterbottom">Jun-Xing Yang, Richard Winterbottom: Phylogeny and Zoogeography of the Cyprinid Genus Epalzeorhynchos Bleeker (Cyprinidae: Ostariophysi). 1998 In: Copeia No. 1, S. 48–63.</ref> </references>
Literatur
- Pieter Bleeker: Nalezingen op de vischfauna van Sumatra: Visschen van Lahat en Sibogha. In: Natuurkunde Tijdschrift voor Nederlandsche-Indië. Band 9, 1855, S. 257–280.