Leucostele tunariensis
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| Leucostele tunariensis | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leucostele tunariensis | ||||||||||||
| (Cárdenas) Schlumpb. |
Leucostele tunariensis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Echinopsis in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton tunariensis verweist auf das Vorkommen der Art auf dem Cerro Tunari in Bolivien.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 245.</ref>
Beschreibung
Leucostele tunariensis wächst säulenförmig, verzweigt von der Basis aus und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 3 Metern. Die keulenförmigen bis zylindrischen, trübgrünen Triebe weisen einen Durchmesser von bis zu 12 Zentimeter auf. Es sind 16 bis 21 scharfkantige Rippen vorhanden. Die auf ihnen befindlichen ovalen Areolen sind grau und stehen bis zu 1 Zentimeter voneinander entfernt. Aus ihnen entspringen etwa 17 Dornen, die nicht in Mittel- und Randdornen unterscheidbar sind. Von den ausstrahlenden, nadeligen Dornen sind einige abwärts gerichtet. Sie sind biegbar und weisen eine Länge von 0,5 bis 6 Zentimeter auf.
Die trichterförmigen, weißen Blüten erscheinen in der Nähe der Triebspitzen und öffnen sich in der Nacht. Sie sind 15 bis 17 Zentimeter lang und besitzen einen Durchmesser von 12 bis 15 Zentimeter. Die kugelförmigen, grünen Früchte weisen einen Durchmesser von 5 Zentimeter auf und sind bis zu 4 Zentimeter lang.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Leucostele tunariensis ist im bolivianischen Departamento Cochabamba in der Provinz Cercado auf dem Cerro Tunari in Höhenlagen von 3000 bis 3800 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Trichocereus tunariensis durch Martín Cárdenas wurde 1959 veröffentlicht.<ref>Martín Cárdenas: Nouvelles Cactées Boliviennes. VI. Sect. 1. In: Cactus. Nummer 64, Paris 1959, S. 160 (online).</ref> Boris O. Schlumpberger stellte die Art 2012 in die Gattung Leucostele.<ref>Boris O. Schlumpberger: New combinations in the Echinopsis alliance. In: Cactaceae Systematics Initiatives. Nr. 28, 2012, S. 39.</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Echinopsis tunariensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cárdenas) H.Friedrich & G.D.Rowley (1974).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2012. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 247–248.
Einzelnachweise
<references />