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Juniperus pinchotii

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Juniperus pinchotii
Datei:Juniperus pinchotii.jpg

Juniperus pinchotii

Systematik
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Zypressengewächse (Cupressaceae)
Unterfamilie: Cupressoideae
Gattung: Wacholder (Juniperus)
Sektion: Sabina
Art: Juniperus pinchotii
Wissenschaftlicher Name
Juniperus pinchotii
Sudw.

Juniperus pinchotii, deutsch auch Texas-Wacholder genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Sie ist im Süden der USA und im Norden Mexikos heimisch.

Beschreibung

Juniperus pinchotii wächst als immergrüner Strauch oder kleiner Baum der Wuchshöhen von bis zu 6 Metern erreichen kann. Meist bildet die Art mehrere Stämme mit Durchmessern von bis zu 20 Zentimetern aus. Die Krone ist flach kugelig bis unregelmäßig geformt und wird von gerade abgehenden oder aufsteigenden Ästen gebildet. Die glatte, aschgraue bis braune Stammborke wird mit zunehmendem Alter faserig und blättert in langen Streifen ab. Die glatte Rinde blättert bei den Ästen in Streifen oder Schuppen ab. Die Rinde der steifen, etwa 5 bis 10 Millimeter dicken und im Querschnitt drei- oder viereckigen Zweige ist glatt.<ref name="Conifers" /><ref name="FNA" />

Die Art bildet sowohl nadelartige als auch schuppenartige Blätter aus, welche beide gleichzeitig auf einem Baum vorkommen können. Die schuppenartige Form ist jedoch meist häufiger. Alle Blätter sind gelbgrün gefärbt, haben einen fein gezähnten Blattrand und auf der Blattunterseite elliptische bis längliche Drüsen, von denen viele eine aromatisch duftende, weiße Substanz absondern. Die nadelartigen Blätter werden 4 bis 6 Millimeter lang und haben keine blaugrüne Färbung auf der Blattoberseite. Die schuppenartigen Blätter werden 1 bis 2 Millimeter lang. Ihre Spitze ist spitz zulaufend und sie überlappen sich meist nicht oder nur bis zu einem Fünftel ihrer Länge.<ref name="Conifers" /><ref name="FNA" />

Juniperus pinchotii ist zweihäusig-getrenntgeschlechtig (diözisch) und die Beerenzapfen reifen innerhalb eines Jahres. Die saftigen, nicht harzigen und süß schmeckenden Beerenzapfen haben einen geraden Stiel und sind bei einer Dicke von 6 bis 10 Millimeter kugelig bis eiförmig geformt. Sie sind zur Reife hin kupferfarben bis kupferrot gefärbt. Jeder der Zapfen trägt ein bis zwei, 4 bis 5 Millimeter große Samen.<ref name="Conifers" /><ref name="FNA" />

Verbreitung und Standort

Datei:Juniperus pinchotii range map 3.png
Karte des Verbreitungsgebietes

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Juniperus pinchotii umfasst den Süden der USA sowie den Norden Mexikos. In den USA findet man die Art im Südosten New Mexicos, in Oklahoma und in Texas. In Mexiko umfasst das Verbreitungsgebiet die Bundesstaaten Chihuahua, Coahuila, Durango, Nuevo León, Sonora, Tamaulipas sowie Zacatecas.<ref name="GRIN" />

Juniperus pinchotii gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 1700 Metern. Man findet die Art vor allem auf niedrigen Hügeln und in Schluchten, wo sie auf kiesigen Kalkböden sowie auf gipshaltigen Böden wächst. Es werden häufig Mischbestände mit der Honig-Mesquite (Prosopis glandulosa) und Quercus turbinella gebildet.<ref name="Conifers" />

Ökologie

Die Samen sind in der Lage Brände zu überleben und erst nach dem Feuer zu keimen. Auch die ausgewachsenen Pflanzen sind in der Lage nach einem Feuer neue Triebe auszubilden.<ref name="Conifers" />

Systematik

Die Erstbeschreibung als Juniperus pinchotii erfolgte 1905 durch George Bishop Sudworth in Forestry and Irrigation, Band 10, Seite 204. Synonyme für Juniperus pinchotii <templatestyles src="Person/styles.css" />Sudw. sind Juniperus monosperma var. pinchotii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Sudw.) Melle, Juniperus texensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Melle sowie Sabina pinchotii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Sudw.) I.M. Lewis.<ref name="Tropicos" />

Die Art kann in bis zu zwei Varietäten unterteilt werden:<ref name="Tropicos" /> Juniperus pinchotii var. pinchotii ist die Nominatform Juniperus pinchotii var. erythrocarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cory) Silba hat heller rot gefärbte Beerenzapfen.<ref name="FNA" /> Ein Synonym ist Juniperus erythrocarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />Cory.

Juniperus pinchotii bildet natürliche Hybride mit dem Rotbeeren-Wacholder (Juniperus coahuilensis).<ref name="FNA" />

Gefährdung und Schutz

Juniperus pinchotii wird in der Roten Liste der IUCN als Least Concern (gering gefährdet) geführt.

Quellen

  • Christopher J. Earle: Juniperus pinchotii. In: The Gymnosperm Database. www.conifers.org, 25. April 2012, abgerufen am 14. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references> <ref name="Conifers"> Christopher J. Earle: Juniperus pinchotii. In: The Gymnosperm Database. www.conifers.org, 25. April 2012, abgerufen am 14. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="FNA"> </ref> <ref name="GRIN"> Juniperus pinchotii. In: Germplasm Resources Information Network. www.ars-grin.gov, abgerufen am 14. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Tropicos"> Juniperus pinchotii bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> </references>

Weblink