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Wang Ganchang

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Datei:Wang Ganchang early 1950s.jpg
Wang Ganchang in den frühen 1950er Jahren.

Wang Ganchang chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), W.-G. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); (* 28. Mai 1907 in Changshu; † 10. Dezember 1998 in Peking) war ein chinesischer Kern- und Teilchenphysiker, der einer der führenden Personen im frühen chinesischen Kernwaffenprogramm war.<ref>Nuclear Physical Scientist -- Wang Ganchang. In: China Culture. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Februar 2017; abgerufen am 29. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er wurde auch Wang K. C. geschrieben und trug zur Anonymisierung in dem Programm den Namen Wang Jing.

Leben und Werk

Wang studierte ab 1928 an der Tsinghua-Universität und machte 1929 seinen Abschluss mit einer Arbeit über Radon-Gas. Er war kurz Assistenzprofessor an der Universität, bevor er 1930 seine Studien an der Humboldt-Universität Berlin fortsetzte bei Lise Meitner. Er schlug damals die Untersuchung der Natur der von Walther Bothe mit Mitarbeitern entdeckten neutralen Strahlung aus dem Beschuss von Beryllium mit Alpha-Teilchen mit Blasenkammern vor, bekam dafür aber keine Mittel bereitgestellt. Auf diesem Weg gelang 1932 James Chadwick in Cambridge die Identifizierung dieser Strahlen als Neutron und damit dessen Entdeckung.<ref></ref>

1934 wurde er bei Lise Meitner über Betazerfalls-Spektren promoviert<ref></ref> und kehrte danach nach China zurück. 1934 bis 1936 war er Professor an der Shandong-Universität und 1936 bis 1950 an der Universität Zhejiang, wo er der Physik-Fakultät vorstand. Allerdings war die Universität nach der japanischen Invasion evakuiert und er konnte nur unter großen Schwierigkeiten eigene Forschungen weiterführen.

Unter anderem schlug er 1941 einen Neutrino-Nachweis über Elektroneneinfang vor.<ref></ref> Ab 1950 arbeitete er am Institut für Moderne Physik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und fungierte ab 1952 als dessen stellvertretender Leiter.<ref>Leiter war der Kernphysiker Qian Sanqiang (1913–1992), der später auch eine bedeutende Rolle im chinesischen Kernwaffenprogramm spielte. Er hatte in Paris in den 1930er Jahren beim Ehepaar Joliot-Curie studiert</ref> In dieser Zeit wandte er sich dem Studium kosmischer Höhenstrahlung (die damals mangels Verfügbarkeit geeigneter Teilchenbeschleuniger als Quelle hochenergetischer Elementarteilchen diente) mit Blasenkammern zu und richtete 1954 auf einem 3200 m hohen Berg im heutigen Stadtbezirk Dongchuan von Kunming, Provinz Yunnan, ein Labor zu deren Studium ein.<ref>宇宙线研究与空间天文观测. In: ihep.cas.cn. 19. Mai 2017, abgerufen am 21. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Enthält Fotos des Labors.</ref> 1956 wurde er mit anderen chinesischen Wissenschaftlern an den neuen Teilchenbeschleuniger des JINR in Dubna zur Forschung eingeladen. Unter anderem entdeckte er mit seiner Gruppe dort 1959 das negative Anti-Sigma-Hyperon (aufgebaut aus den Quarks dds).

Nach seiner Rückkehr 1960 nach China war er im frühen chinesischen Kernwaffenprogramm beteiligt, auch bekannt als „Zwei Bomben, ein Stern“ (两弹一星功勋奖章).<ref></ref> Er war einer der chinesischen Wissenschaftler und arbeitete zusammen mit Peng Huanwu, Deng Jiaxian, Yu Min usw. zusammen.

Das Programm fand in abgelegenen Wüstenregionen im Westen Chinas statt. Die Entwicklung fand in Qinghai (Haibei) bei der Basis 221 statt. Die Tests fanden hunderte Kilometer weiter westlich in Lop Nur statt (Basis Malan). Dort wurde die erfolgreiche Explosion der ersten chinesischen Atombombe 1964 und der ersten chinesischen Wasserstoffbombe 1967 erprobt. 1969 wurde er stellvertretender Direktor des 9. Forschungsinstituts, oder der 9. Akademie. Letztere Organisation ist ab 1992 die China Academy of Engineering Physics (CAEP) geworden. Wang war 1969 mit der wissenschaftlichen Leitung der ersten unterirdischen Kernwaffentests betraut.<ref>Thomas C. Reed: The Chinese nuclear tests, 1964–1996. In: PT. 1. September 2008, abgerufen am 29. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er gilt in China auch als „Vater der Trägheitsfusion mit Lasern“, die er schon 1964 vorschlug, als man in Shanghai einen 10-MW-Laser entwickelte. Die Forschung wurde in China aber erst Ende der 1970er Jahre aufgenommen. Er unterstützte auch in den 1970er Jahren den Ausbau der Kernenergie in China und schlug in den 1980er Jahren, in der Hochzeit der Strategic Defense Initiative (SDI) der USA, ein entsprechendes Programm für China vor (Programm 863).

Wang war seit 1955 Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Einer der Preise der Chinesischen Physikalischen Gesellschaft ist nach ihm benannt und wird seit 2000 für Leistungen in Teilchenphysik und Trägheitsfusion verliehen.

1982 erhielt er den Nationalen Preis für Naturwissenschaften 1. Klasse und 1985 den Nationalpreis für Fortschritt in Wissenschaft und Technologie.

In den 1990er Jahren war Wang ein Gastgeber für eine Vielzahl von wissenschaftlichen Besuchern aus ausländischen Schwesterlaboren, wie dem Los Alamos National Laboratory (LANL).<ref></ref> Einer der Kontakte war z. B. Danny Stillman.

Im September 1999 erhielten Wang Ganchang und Qian Sanqiang anlässlich des 50. Jahrestags der Gründung der Volksrepublik China postum den Verdienstorden „Zwei Bomben, ein Satellit“ (两弹一星功勋奖章) für ihre Arbeit im Kernwaffenprogramm.

Wang Ganchang war Mitglied der Gesellschaft des 3. September<ref>陈融雪: “院士大户”九三学社. In: rootinhenan.gov.cn. 26. April 2017, abgerufen am 9. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und war im Ständigen Ausschuss des Nationalen Volkskongresses.

Weblinks

Commons: Wang Ganchang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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