Zum Inhalt springen

Thomas Wilbrandt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Januar 2025 um 11:51 Uhr durch imported>Aka (Leben: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Thomas Wilbrandt (* 1952 in Bielefeld) ist ein deutscher Komponist und Dirigent.

Leben

Er studierte mit Franco Ferrara, Hans Swarowsky und Bruno Maderna in Rom, Wien und Salzburg und war Assistent von Herbert von Karajan bei den Berliner Philharmonikern.<ref>Zurück in die Zukunft bei crescendo.de</ref>

1980 gründete er die Berliner Kammer-Akademie,<ref>Manfred Sack: „Die neuen Schallplatte“ über Wolfgang Amadeus Mozart: „Sinfonien“. In: Die Zeit, Nr. 25/1982</ref> ein Orchester aus 40 Musikern, die sich ursprünglich aus den Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zusammensetzten. Mit diesem Ensemble hat er unter anderem die Mozart-Serie für RCA/Victor eingespielt.

Neben seinen Tätigkeiten als internationaler Dirigent bei Sinfonieorchestern wie den Berliner Philharmonikern und dem Philharmonia Orchestra aus London konzentrierte sich Wilbrandt verstärkt auf eigene Projekte und Aufnahmen eigener Werke, die stilistisch vorrangig der Avantgarde und der elektronischen Musik zuzuordnen sind.

Sein erstes größeres Projekt war „The Electric V.“ aus dem Jahr 1984, eine Einspielung von Vivaldis Vier Jahreszeiten als Mischung von akustischem Orchester mit elektronischen Instrumenten. Zwischen 1987 und 1990 wurde dieses Projekt unter demselben Titel „The Electric V.“ verfilmt.

Wilbrandt komponierte gelegentlich Musikstücke für Filme, darunter „History (Repeats Itself)“ aus dem Soundtrack zu Natural Born Killers von Oliver Stone.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein