Levante-Messe
Die Levante-Messe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); arabisch معرض الشرق, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Orient-Ausstellung‘; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Orient Fair) war eine internationale Fachmesse in Tel Aviv, die in den Jahren 1929 bis 1936 stattfand.
Geschichte und Beschreibung
Ein Schaufenster für den Jischuv
Die Levante-Messe wurde nach einer Reihe von Ausstellungen und Messen 1932<ref name="Singer">Henrietta Singer, Sara Neuman: 70 Jahre Israel in 70 Plakaten. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2018, ISBN 978-3-87439-906-7, S. 102–105.</ref> erstmals Levant Fair genannt, nach der Levante, die die Länder des östlichen Mittelmeers bezeichnet. Die Ausstellungen hatten internationale und anfänglich insbesondere auch arabische<ref name="Singer" /> Beteiligung, sie wurden zum wirtschaftlichen Mittelpunkt des Jischuv,<ref name="Singer" /> des zunehmend zionistischen jüdischen Bevölkerungsteils. Im Norden von Tel Aviv war sie ab 1934<ref name="Singer" /> im permanenten Ausstellungspavillon beheimatet<ref name="Singer" /> und erhielt Unterstützung von Arthur Grenfell Wauchope,<ref name="Singer" /> dem britischen Hochkommissar für Palästina und Transjordanien.
Kommerzieller Erfolg und künstlerische Modernität
„Ein Kristallisationspunkt bei der erfolgreichen Durchsetzung des architektonischen Modernismus ist die Levante-Messe von 1934.“<ref>Philipp Messner: Tel Aviv und die Revolution des hebräischen Schriftbildes. In: Rebekka Denz, Alexander Dubrau, Nathanael Riemer (Hrsg.): 100jähriges Jubiläum Tel Avivs / 100th anniversary of Tel Aviv. Hrsg. im Auftrag der Vereinigung für Jüdische Studien und dem Institut für Jüdische Studien der Universität Potsdam (= PaRDeS: Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien e. V.; Bd. 15). Universitätsverlag Potsdam, Potsdam, 2009, ISBN 978-3-86956-012-0, S. 22–38, hier S. 31.</ref> Bedeutende Architekten wie Arieh Elhanani, Genia Awerbuch, Richard Kauffmann, Josef Neufeld und Arieh Sharon planten und errichteten Ausstellungspavillons im Stil der Moderne.<ref>The Orient Fair. In: artlog.co.il. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 2. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für die Messe wurden Medaillen hergestellt und vergeben, die als Motiv wie das Plakat ein stilisiertes fliegendes Kamel – das Flying Camel<ref name="Singer" /> – zeigen.
Die Medaillen von 1932 und 1936 hatte der israelische Künstler und Kameenschneider Moshe Murro nach dem Entwurf El-Chananis, der auch Grafiker war, hergestellt. Das später in Tel Aviv errichtete Ausstellungszentrum Israel Trade Fairs & Convention Center verwendet dieses Motiv noch immer als Logo.<ref>Commerce and Marketing. In: emanuelnyc.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Juli 2012; abgerufen am 2. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1934 fand die Messe in der Zeit vom 26. April bis zum 26. Mai statt. Das Plakat für die Messe des Jahres 1936 hatte der in Österreich geborene israelische Grafiker Franz Krausz (1905–1998) entworfen.<ref>David Lisbona: Sketch for poster for 1936 Levant Fair, Tel Aviv. In: Flickr. Abgerufen am 2. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Vom Niedergang zur Neuauflage
Während dem Arabischen Aufstand<ref name="Singer" /> (1936–1939) wurde der Betrieb eingestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände von der britischen Armee als Trainings-Camp requiriert.<ref name="Singer" /> Ab 1959<ref name="Singer" /> wurde der Versuch gemacht, die Tradition der Messe wieder aufleben zu lassen. Doch war die vom 5. Juni bis 5. Juli 1962<ref name="Singer" /> abgehaltene Schau im Tel Aviver Messepark, die mit rund 700.000<ref name="Singer" /> Besuchern eigentlich ein Erfolg war, bald die letzte ihrer Art. Das Plakat gestaltete Dan Reisinger.<ref name="Singer" />
Bibliographie
- Jaques Adler: Die Levante-Messe in Tel Aviv, in: Palästina: Zeitschrift für den Aufbau Palästinas, Heft 5 (1936), S. 254–257.
- Schweiz-Palästina – Levant Fair-Levantemesse, 26. IV.-26. V. 1934 (Tel Aviv): Die Schweiz auf der Levantemesse, Zürich: Jüdische Pressezentrale, 1934.
Weblinks
- The Levant Fair in Tel Aviv (1934–6). In: ny27.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Februar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- “City of Work and Prosperity”: The Levant Fair. In: Stanford University. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. März 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise
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