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Elophila rivulalis

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Elophila rivulalis
Datei:Elophila rivulalis.JPG

Elophila rivulalis

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Crambidae
Unterfamilie: Acentropinae
Gattung: Elophila
Art: Elophila rivulalis
Wissenschaftlicher Name
Elophila rivulalis
(Duponchel, 1833)

Elophila rivulalis ist ein Schmetterling aus der Familie der Crambidae.

Merkmale

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 20 bis 25 Millimeter. Körper und Flügel sind weiß und haben eine ähnliche Zeichnung wie Elophila nymphaeata. Die Zeichnung hat eine mehr graubraune Tönung und ist im Vergleich zur ähnlichen Art stark reduziert. Ein relativ zuverlässiges Unterscheidungsmerkmal ist der vergleichsweise kleine diskozellulare Fleck auf dem Hinterflügel. Dieser ist normalerweise innen weiß gefüllt und von der distalen Linie deutlich getrennt. Der Submarginalbereich beider Flügelpaare ist sehr fahl, fahlgrau getönt und innen von grauen Flecken eingefasst. Die Fransenschuppen sind leicht gesprenkelt. Die Ader R2 entspringt gesondert an der Diskoidalzelle des Vorderflügels. Distal verschmilzt sie auf einem kurzen Abschnitt mit der Ader R3+4 und trennt sich dann in Richtung des Flügelrandes wieder von ihr.<ref name="MLE4"/>

Die Genitalarmatur der Männchen ähnelt der von Elophila nymphaeata und Elophila feili, am Costalrand der Valven befindet sich wie bei Elophila bourgognei aber nur eine stark sklerotisierte Borste. Der Uncus ist stumpf, der Gnathos ist etwas kürzer als bei den beiden ähnlichen Arten. Der Phallus ist mit zwei langen Cornuti und einer endständigen, sklerotisierten Platte mit drei Zähnen versehen. Bei Elophila bourgognei ist dagegen nur ein langer Cornutus ausgebildet.<ref name="MLE4"/>

Bei den Weibchen ist die Legeröhre relativ kurz und kräftig und besitzt basal leicht geweitete Apophysen. Der Ductus bursae ist extrem kurz und stark sklerotisiert. Er weitet sich in Richtung des Ostiums. Der Ductus seminalis entspringt im oberen Teil des Corpus bursae. Ein Signum ist nicht ausgebildet.<ref name="MLE4"/>

Ähnliche Arten

Die ähnliche Art Elophila nymphaea ist durchschnittlich etwas größer als E. rivulalis.<ref name="MLE4"/>

Verbreitung

Elophila rivulalis ist in Europa von den Niederlanden bis Sizilien und von Frankreich bis Polen verbreitet. Daneben kommt die Art in Kroatien, Griechenland und auf Korsika und Sardinien vor.<ref name="MLE4"/>

Biologie

Die Falter fliegen am späten Nachmittag an den Ufern von Bächen, die Kopulation wurde von <templatestyles src="Person/styles.css" />Klimesch gegen 18:00 Uhr Abends beobachtet. In Italien reichte die Flugzeit von Juni bis September. In älterer Literatur sind Falterfunde auch schon ab April dokumentiert, was ein Hinweis sein könnte, dass die Art zwei Generationen pro Jahr bildet. An geeigneten Lokalitäten können vermutlich auch mehr als zwei Generationen entstehen. Die Art ist sehr selten. Dies muss auch früher schon der Fall gewesen sein, da immer nur einzelne Exemplare gefangen wurden. Die Präimaginalstadien sind unbekannt. Es wird vermutet, dass die Raupen aquatisch leben.<ref name="MLE4"/>

Systematik

Es sind folgende Synonyme bekannt:<ref name="MLE4"/><ref name="Fauna"/>

  • Hydrocampa rivulalis <templatestyles src="Person/styles.css" />Duponchel, 1833
  • Nymphula rivularis <templatestyles src="Person/styles.css" />Hannemann, in Illies 1967 Falschschreibung

Belege

<references> <ref name="MLE4"></ref> <ref name="Fauna">Elophila rivulalis bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple</ref> </references>

Weblinks