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Burg Alt-Sternberg

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Burg Alt-Sternberg
Datei:Burg-Alt-Sternberg-Hauptburg-1.jpg
Burg Alt-Sternberg, Hauptburg

Burg Alt-Sternberg, Hauptburg

Staat Deutschland
Ort Schwelentrup (Gemeinde Dörentrup)
Entstehungszeit Ende 11. Jahrhundert
Burgentyp Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand Gräben und Wallreste
Geographische Lage 52° 4′ N, 9° 2′ OKoordinaten: 52° 3′ 52″ N, 9° 2′ 15″ O
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Höhenlage 300 m ü. NN
Burg Alt-Sternberg (Nordrhein-Westfalen)
Burg Alt-Sternberg (Nordrhein-Westfalen)

Die Burg Alt-Sternberg ist eine Spornburg auf einem spornartigen Ausläufer des Mühlingsberges auf 300 m ü. NN bei Schwelentrup, einem Ortsteil der Gemeinde Dörentrup im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Von der Burg sind heute noch Gräben und Wälle erhalten.

Beschreibung und Geschichte

Die Burg Alt-Sternberg gilt als direkter Vorgänger der heute noch erhaltenen und ca. 1,5 km südöstlich liegenden Burg Sternberg. Sie bestand aus einer dreiteiligen Wall- und Grabenanlage mit Außenwerk, Vor- und Hauptburg. Die Gräben der Burg waren ursprünglich bis zu 15 m breit und etwa 10–12 m tief.

Durch Otto Weerth wurde die Burganlage 1908 umfangreich archäologisch untersucht<ref>Otto Weerth: Alt-Sternberg - Mitteilungen aus der lippischen Geschichte und Landeskunde, Bd. 6, 1908, S. 193–203 Digitalisat</ref>. Bei diesen Untersuchungen konnten im Bereich der ca. 1000 m² großen Hauptburg Kellergruben von fünf Häusern nachgewiesen werden. Innerhalb der Gruben wurden mittelalterliche Scherben, darunter Pingsdorfer Keramik, Reste von Eisengeräten, ein Glasring und Haustierknochen, hauptsächlich von Schweinen, gefunden. Zu den wichtigsten Fundstücken gehören außerdem zwei Münzen: Eine Münze geprägt unter Heinrich von Champagne aus der Zeit von 1192 bis 1197 und ein Soester Hälbling vom Anfang des 13. Jahrhunderts.

Aufgrund der vorhandenen Funde wird vermutet, dass Alt-Sternberg vom Ende des 11. bis etwa zu Beginn des frühen 13. Jahrhunderts genutzt wurde. Schriftliche Quellen über die Erbauer der Burg sind nicht erhalten. Alt-Sternberg und die Burg Sternberg wurden wahrscheinlich über einen gewissen Zeitraum parallel genutzt, wobei die ältere Burg Alt-Sternberg schließlich aufgegeben wurde.

Datei:Plan-Burg-Alt-Sternberg.jpg
Lageplan der Burg Alt-Sternberg

Literatur

  • Friedrich Hohenschwert: Ur- und Frühgeschichtliche Befestigungen in Lippe. Lippische Studien, Bd. 4, Landesverband Lippe (Hrsg.). Münster 1978, ISBN 3-921428-21-1
  • Friedrich Hohenschwert: Der Kreis Lippe II – Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Stuttgart 1985, S. 69, ISBN 3-8062-0428-4

Weblinks

Commons: Burg Alt-Sternberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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