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Leucostele litoralis

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Leucostele litoralis
Datei:Avena barbata y Echinopsis litoralis by Pato Novoa.jpg

Leucostele litoralis

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Leucostele
Art: Leucostele litoralis
Wissenschaftlicher Name
Leucostele litoralis
(Johow) P.C.Guerrero & Helmut Walter

Leucostele litoralis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leucostele in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton litoralis stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚an der Küste‘ und verweist auf das küstennahe Vorkommen der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 138.</ref>

Beschreibung

Leucostele litoralis wächst strauchig, verzweigt sich von der Basis mit mehreren übergebogenen oder aufrechten Zweigen und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern. Die zylindrischen, graugrünen bis dunkelgrünen Triebe erreichen Durchmesser von 10 bis 12 Zentimeter. Es sind etwa 20 ziemlich deutliche und nicht sehr breite Rippen vorhanden, die etwas gehöckert sind. Die auf ihnen befindlichen schiefen Areolen sind gelblich weiß und stehen bis zu 1 Zentimeter voneinander entfernt. Die aus ihnen entspringenden Dornen sind anfangs gelblich und werden später grau. Die zwei bis sechs etwas ungleichen, ziemlich dicken Mitteldornen sind 1,6 bis 2,4 Zentimeter lang. Die 15 bis 29 dünnen, pfriemlichen Randdornen sind ausstrahlend.

Die trichterförmigen, weißen Blüten erscheinen seitlich nahe der Triebspitzen und sind auch am Tag geöffnet. Sie sind 12 bis 14 Zentimeter lang und weisen einen Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern auf. Die bräunlich grünen Früchte erreichen Durchmesser von 3 bis 4 Zentimeter.

Verbreitung und Systematik

Leucostele litoralis ist in den chilenischen Regionen Coquimbo und Valparaíso in unmittelbarer Nähe der Küste verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cereus litoralis durch Friedrich Richard Adelbert Johow wurde 1923 veröffentlicht.<ref>Frederico Johow: Las Cactaceae de los alrededores de Zapallar. In: Revista Chilena de Historia Natural. Band 25, 1923, S. 157–161 (online).</ref> Pablo C. Guerrero und Helmut Walter stellten die Art 2019 in die Gattung Leucostele.<ref>Pablo C. Guerrero, Helmut Walter: Nomenclatural novelties and a new species in Chilean Cactaceae. In: Phytotaxa. Band 392, Nr. 1, 2019, S. 90 (doi:10.11646/phytotaxa.392.1.11).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Trichocereus litoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Johow) Looser (1929), Echinopsis litoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Johow) H.Friedrich & G.D.Rowley (1974), Echinopsis chiloensis subsp. litoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Johow) M.Lowry (2003) und Trichocereus chiloensi subsp. litoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Johow) Faúndez (2007).

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 234–235.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Leucostele litoralis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien