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Business Punk

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Business Punk

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Beschreibung Wirtschaftszeitschrift
Sprache Deutsch
Verlag Business Punk GmbH (Deutschland)
Hauptsitz Gräfelfing
Erstausgabe 15. Oktober 2009
Erscheinungsweise zweimonatlich
Verkaufte Auflage 35.000 Exemplare
(Verlagsangabe<ref>Mediadaten</ref>)
Chefredakteur Oliver Stock
Herausgeber Oliver Stock<ref>Business Punk: Impressum. Abgerufen am 19. Juli 2024.</ref>
Weblink business-punk.com
ISSN (Print)

Business Punk ist eine Wirtschaftszeitschrift, die zweimonatlich erscheint und durch die Business Punk GmbH mit Sitz in Gräfelfing vertrieben wird.<ref>https://clap-club.de/2024/11/29/business-punk-vier-cover-fuer-ein-halleluja/</ref> Das Magazin erschien bis 2023 bei Gruner + Jahr und wurde im Jahr 2023 durch die Weimer Media Group übernommen.<ref>https://www.turi2.de/aktuell/weimer-media-group-verkauft-business-punk-an-manager-andreas-struck/</ref> Seit Frühjahr 2025 erscheint es in einem eigenständigen Verlag.<ref name=":0">Jörg Häntzschel: Die potemkinsche Mediengruppe. In: Süddeutsche Zeitung. 28. November 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Geschichte

Die Gründung der Zeitschrift Business Punk erfolgte im Jahr 2009, als Nikolaus Röttger und Anja Rützel mit dem gleichnamigen Konzept den dritten Platz bei einem Ideenwettbewerb von Gruner + Jahr belegten.<ref>"Beef!" ist Sieger der „Grünen Wiese“. In: kress.de. 24. März 2009, abgerufen am 8. August 2024.</ref> Am 15. Oktober 2009 wurde eine Testausgabe mit einer Druckauflage von 100.000 Exemplaren veröffentlicht.<ref>„Business Punk“ am Kiosk: G+J druckt 100.000 Hefte / Copypreis 6 Euro. In: horizont.net. 13. August 2009, abgerufen am 1. Oktober 2012.</ref> Nachdem die Testausgabe laut Verlag eine verkaufte Auflage von 42.000 Exemplaren erreicht hatte, wurde die Zeitschrift 2010 mit zwei Ausgaben fortgesetzt.<ref>Gruner+Jahr setzt auch „Business Punk“ fort. In: wuv.de. 4. Februar 2010, abgerufen am 1. Oktober 2012.</ref> 2011 folgten drei weitere Ausgaben.<ref>Eine geht noch: „Business Punk“ kommt öfter. In: kress.de. 9. Februar 2011, abgerufen am 20. März 2015.</ref> Die Zeitschrift erschien 2012 und 2013 vierteljährlich und erscheint seit 2014 zweimonatlich.<ref>"Business Punk" erscheint künftig sechsmal im Jahr. In: horizont.net. 11. November 2013, abgerufen am 20. März 2015.</ref> 2013 zog die Redaktion von Hamburg nach Berlin.<ref>FTD-Aus: 364 Mitarbeiter sind betroffen. In: meedia.de. 23. November 2012, abgerufen am 20. März 2015.</ref> Zum 1. März 2021 fusionierten die Hauptstadtredaktion des Sterns und die Redaktionen der Zeitschriften Capital und Business Punk. Die Politik- und Wirtschafts-Redaktion des Stern in Hamburg wurde aufgelöst.<ref>Redaktionen fusionieren. In: sueddeutsche.de. 20. Januar 2021, abgerufen am 20. Januar 2021.</ref>

Gründungsredaktionsleiter Nikolaus Röttger wurde im Mai 2013 von Matthias Oden abgelöst.<ref>Mitbegründer Nikolaus Röttger verabschiedet sich: Matthias Oden leitet „Business Punk“-Redaktion. In: kress.de. 2. Mai 2013, abgerufen am 20. März 2015.</ref> Nachdem Oden als stellvertretender Chefredakteur zu Werben & Verkaufen wechselte, wurde Ruth Fend im September 2014 seine Nachfolgerin.<ref>Ruth Fend übernimmt Redaktionsleitung. In: horizont.net. 7. August 2014, abgerufen am 20. März 2015.</ref> Als Fend Chefredakteurin von Neon und Nido wurde, übernahmen im September 2016 Christian Cohrs und Tolgay Azman die Redaktionsleitung.<ref>Kreatives Doppel bei „Business Punk“: Cohrs und Azman. In: wuv.de. 24. August 2016, abgerufen am 31. August 2016.</ref> Azman wechselte im Januar 2018 als stellvertretender Chefredakteur zu Stern.de.<ref>"News & Rock’n Roll": Stern.de-Chefin Gretemeier ernennt Laura-Lena Förster und Tolgay Azman zu Stellvertretern. In: meedia.de. 30. November 2017, abgerufen am 2. April 2020.</ref> Im November 2019 übernahmen Julia Berger und Alexander Langer die Redaktionsleitung von Cohrs.<ref>Stabwechsel bei „Business Punk“: Gruner + Jahr macht Doppelspitze zur Chefredaktion. In: meedia.de. 8. Oktober 2019, abgerufen am 2. April 2020.</ref>

Am 7. Februar 2023 wurde bekannt, dass der Fernsehkonzern RTL Deutschland im Zuge von Sparmaßnahmen einen Teil der von Gruner + Jahr übernommenen Zeitschriften verkaufen will. Dazu gehört demnach auch der Titel Business Punk.<ref>Stellenabbau: RTL will zahlreiche Gruner-und-Jahr-Zeitschriften einstellen oder verkaufen. In: deutschlandfunk.de. 7. Februar 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Februar 2023; abgerufen am 7. Februar 2023.</ref> Im Juli gab RTL bekannt, dass Business Punk an die Weimer Media Group verkauft wurde.<ref>RTL verkauft »Business Punk« an Weimer Media Group. In: Der Spiegel. 10. Juli 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 7. August 2023]).</ref>

Im Oktober 2023 wurde die Führung des Magazins verändert mit Alexander Langer als Chefredakteur, Andreas Struck als Managing Director und Julia Krempin als Editorial Director.<ref>Das ändern die neuen Besitzer an den früheren Gruner + Jahr-Magazinen. Abgerufen am 5. Oktober 2023.</ref><ref>Weimer Media Group ordnet Führungsriege bei „Business Punk“ neu. Abgerufen am 5. Oktober 2023.</ref> Nach drei Monaten verließ Alexander Langer das Wirtschaftsmagazin und wurde im Januar 2024 durch Oliver Stock ersetzt.<ref>David Hein: Tom Junkersdorf wird Lifestylechef, Oliver Stock Chefredakteur. In: Horizont. 19. Januar 2024, abgerufen am 19. Juli 2024.</ref> Seit Frühjahr 2025 erscheint das Magazin in der Business Punk GmbH, einem eigenständigen Unternehmen, das mit Andreas Struck von einem früheren Verlagsmanager der Weimer Media Group geleitet wird.<ref name=":0" /><ref name=":1">Marc Bartl: Andreas Struck rockt Business Punk jetzt alleine. In: Kress. 26. September 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Markus Trantow: Weimer Media Group verkauft “Business Punk” an Manager Andreas Struck. In: turi2. 26. September 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />