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EUCAP Somalia

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EUCAP Somalia
Einsatzgebiet Somalia
Deutsche Bezeichnung Mission der Europäischen Union zum Ausbau der Kapazitäten in Somalia (EUCAP Somalia)
Englische Bezeichnung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Art der Mission zivile Aufbaumission
Beginn Juli 2012
Ende andauernd
Leitung Kęstutis Lančinskas
Kosten 110 Mio. EUR (Zeitraum Januar 2015 bis Februar 2027)
Lage des Einsatzgebietes Datei:LocationSomalia.svg
Datei:CSDP Medal EUCAP NESTOR ribbon bar.svg
Bandschnalle von EUCAP Nestor

Die von der Europäischen Union geführte Mission EUCAP Somalia ist eine zivile, nicht-exekutive Mission zum Aufbau ziviler maritimer Sicherheitskapazitäten der somalischen Regierung am Horn von Afrika.<ref name=":1">About EUCAP Somalia. In: eeas.europa.eu. Abgerufen am 26. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Damit soll unter anderem ein Beitrag zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias geleistet werden. Der Missionssitz liegt in der somalischen Hauptstadt Mogadischu.<ref name=":0">EU Capacity Building Mission in Somalia (EUCAP Somalia) – Factsheet. EU, August 2017, abgerufen am 17. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bis Dezember 2016 wurde die Mission unter dem Namen EUCAP Nestor geführt.<ref name=":0" />

Aufgabe

Ursprüngliches Mandat von EUCAP Nestor war es die ostafrikanischen Staaten Somalia, Dschibuti, Kenia, Tansania und die Seychellen in der Lage zu versetzen, eigenständig zur Sicherheit auf See beizutragen und gegen maritime Kriminalität vorzugehen.<ref name="Factsheet">Factsheet zur Mission EUCAP Nestor. Europäische Union, Oktober 2014, abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Hierzu sollten unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen gestärkt sowie durch Ausbildung und Training personelle Kapazitäten geschaffen werden. EUCAP Nestor ergänzte damit den militärischen, exekutiven Antipiraterie-Einsatz Atalanta und die Beratungs- und Ausbildungsmission EUTM Somalia.

Seit der Umstrukturierung 2016 ist EUCAP Somalia nur noch in Somalia tätig. Hierbei trägt es zu Aufbau und Stärkung der somalischen maritimen Strafverfolgungsbehörden bei. Zentrale Aufgabe ist die Beratung von Küstenwache und Wasserschutzpolizei, insbesondere durch strategische Beratung, Betreuung und Training.<ref>EUCAP Somalia – Factsheet. EU, August 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2017; abgerufen am 11. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eucap-som.eu</ref> Durch die Stärkung der lokalen Kapazitäten sollen die somalischen Behörden in die Lage versetzt werden, das Recht in somalischen Gewässern eigenständig durchzusetzen.

Organisation

Missionsleiter war zunächst der französische Admiral Jacques Launay, auf den der französische Diplomat Etienne de Poncins folgte. Seit März 2024 ist der Litauer Kęstutis Lančinskas Leiter der Mission.<ref name=":1" />[veraltet]Bitte nutze in Fällen, in denen die Jahreszahl bereits in der Vergangenheit liegt, {{Veraltet}} anstatt {{Zukunft}}

Das Hauptquartier befand sich zunächst in Dschibuti. Seit der Umstrukturierung ist es in Mogadischu angesiedelt. Außenstellen wurde in Hargeisa (Somaliland) und Garoowe (Puntland).<ref name=":0" />

Die Mission umfasst etwa 60 internationale Experten, von denen ca. 10 Polizeiangehörige und ca. 50 zivile Angestellte sind.<ref name=":2">Peace Operations 2017/2018. Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF), Juni 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2017; abgerufen im Oktober 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zif-berlin.org</ref>

Obwohl es sich um eine zivile Mission handelt, wurde bereits EUCAP NESTOR auch durch das erstmals aktivierte European Union Operations Centre mit Sitz in Brüssel unterstützt.<ref name="zif">Anja Hanisch und Tobias Pietz: Afrika im Fokus: Drei neue zivile GSVP-Missionen. (pdf-Datei; 192 kB) Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, 9. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 3. Oktober 2012 (deutsch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zif-berlin.org</ref>

Das Budget umfasste für den Zeitraum Oktober 2014 bis Oktober 2015 17,9 Mio. Euro.<ref>Facts and Figures. Europäische Union, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. März 2015; abgerufen am 2. Mai 2015.</ref> Für den Zeitraum März 2017 bis Februar 2018 wurden 22,95 Mio. Euro veranschlagt.<ref name=":0" /> Für den Zeitraum Januar 2025 bis Februar 2027 wurde ein Budget von 110 Mio. Euro bewilligt.<ref name=":3">Horn of Africa and Somalia: Operation ATALANTA, EUTM and EUCAP Somalia’s mandates extended for two years. In: Council of the European Union. 16. Dezember 2024, abgerufen am 13. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rechtliche Grundlage

Die Mission geht auf einen Beschluss des Rats der Europäischen Union vom 16. Juli 2012 zurück.<ref>Beschluss 2012/389/GASP des Rates vom 16. Juli 2012 über die Mission der Europäischen Union zum Ausbau der regionalen maritimen Kapazitäten am Horn von Afrika (EUCAP NESTOR)Vorlage:Abrufdatum</ref> Das aktuelle Mandat gilt bis zum 28. Februar 2027.<ref name=":3" /> Die Kategorie:Wikipedia:Veraltet nach Februar 2027 existiert noch nicht. Lege sie mit folgendem Text {{Zukunftskategorie|2027|2}} an.

Deutsche Beteiligung

Am 15. August 2012 beschloss die deutsche Bundesregierung, sich an der Mission mit zwischenzeitlich bis zu fünf Beamten der Polizei, mit bis zu fünf Soldaten der Bundeswehr und durch zivile Experten als Berater und als Stabspersonal zu beteiligen.<ref>EUCAP Nestor auf der Website des Auswärtigen Amts</ref>

Am 25. Mai 2014 wurden bei einem Selbstmordanschlag von mutmaßlich somalischen Islamisten auf das Restaurant „La Chaumière“ in Dschibuti drei Menschen getötet und mindestens 30 weitere verletzt. Darunter waren auch drei deutsche Angehörige der Mission.<ref>Spiegel Online: Dschibuti: Drei Deutsche bei Selbstmordanschlag verletzt vom 25. Mai 2014</ref>

Weitere Friedensmissionen in Somalia

Neben EUCAP Somalia sind derzeit auch folgende Missionen vor Ort aktiv:<ref name=":2" />

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Programme:

EUFOR | EUJUST | EULEX | EUMM | EUPOL

Laufende
Missionen:

EUMM Georgia | EUFOR Althea | EUBAM Rafah | EUPOL COPPS | EUBAM Moldau/Ukraine | EULEX Kosovo | EUNAVFOR MED IRINI | EU NAVFOR Somalia (Operation Atalanta) | EUTM Somalia | EUCAP Somalia | EUCAP Sahel Mali | EUTM Mali | EUAM Ukraine | EUMAM Ukraine | EUTM RCA | EUBAM Libya | EUAM Iraq

Abgeschlossene
Missionen:

AMM | Concordia | Artemis | EUNAVFOR MED SOPHIA | EUPOL Proxima | EUPAT | EUJUST Themis | EUFOR RD Congo | EUPOL Kinshasa | EUMM Jugoslawien | EUFOR Tchad/RCA | EU SSR Guinea-Bissau | EUFOR RCA | EUPM | EUAVSEC South Sudan | EUPOL RD CONGO | EUJUST LEX | EUPOL Afghanistan | EUMAM RCA | EUSEC RD Congo | EUCAP Sahel Niger

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